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Aktuelle Meldungen

  • 05.12.2019  Patrick Hofstetter: Der Berufsoptimist

    Der WWF-Campaigner Patrick Hofstetter ist der wohl einflussreichste Experte in der Schweizer Klimadiskussion. Gleichzeitig ist er auch Teil der Schweizer Delegation an der Klimakonferenz, die diese Woche in Madrid stattfindet. Wie schafft er diesen Spagat?

  • 05.12.2019  Neubau Kinozentrum: Vereinbarung anstelle einer Einsprache

    Im bis heute öffentlich aufliegenden Baugesuch für den Neubau des Kinozentrums ist keine Parkplatzbewirtschaftung vorgesehen. Der VCS und die Baugesellschaft Kino Chur West erachten die Einführung eines Parkplatzbewirtschaftungssystems als angezeigt und schliessen hiezu eine Vereinbarung.

  • 29.11.2019  Referendum gegen Jagdgesetz steht

    Das Referendum gegen das neue Jagdgesetz kommt zustande und wird am 9. Januar 2020 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Damit hat das Stimmvolk das letzte Wort zur aus Sicht der Tierschützer «missratenen» Vorlage.

  • 27.11.2019  Gletscher-Initiative bei der Bundeskanzlei eingereicht

    Der Verein Klimaschutz Schweiz hat heute die nötigen Unterschriften für die Gletscher-Initiative bei der Bundeskanzlei eingereicht. 112'296 Unterschriften sind während der sieben Monate seit dem Startschuss gesammelt worden. Mit hundert Solarlampen, sogenannten «Gletscher-Liechtli», wurde der Bundesplatz beleuchtet.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

2012-2013: NEIN zu den Olympischen Winterspielen in Graubünden 2022

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den weisen Entscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

03.03.2013. Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben (Medienmitteilung des Komitees Olympiakritisches Graubünden).

Nationalrätin Silva Semadeni, Präsidentin des Komitees Olympiakritisches Graubünden sagt: «Ich bin den Bündner Stimmberechtigten dankbar, dass sie mit ihrem NEIN dieses olympische Megaprojekt endgültig beerdigt haben. Bündnerinnen und Bündner haben sich nicht von der millionenteuren Propaganda und den bundesrätlichen Milliardenversprechungen mit ungeklärter Defizitgarantie blenden lassen. Jetzt können wir uns den wirklichen Bedürfnissen Graubündens zuwenden und echt nachhaltige Strategien entwickeln, damit die bereitgestellten 300 Millionen Franken sinnvoll für alle Bündner Talschaften eingesetzt werden.»

«Es ist eine Rückkehr zur ökonomischen, sozialen und ökologischen Vernunft», kommentiert Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden das klare Abstimmungsresultat. «Nur das Bündner Volk konnte verbindlich den Stecker ziehen und die Olympia-Kandidatur jetzt selbst beenden.» Wäre die Übung weitergegangen, hätte nur ein kleiner Kreis Involvierter entscheiden können, ob allenfalls auf die Kandidatur verzichtet werden muss, wenn die Planung und Finanzierung bis zum Unterschreiben der Garantien ans IOC aus dem Ruder laufen.

Anita Mazzetta, Geschäftsleitern des WWF Graubünden bringt es auf den Punkt: «Das Nein des Bündner Volkes macht den Weg frei für einen echten und politisch verbindlichen Nachhaltigkeitsprozess in Graubünden ohne einen unmöglichen Balanceakt zwischen einem Megaanlass und dem Nachhaltigkeitsgedanken vollziehen zu müssen.» Gerne sind die Bündner Umweltorganisationen bereit an diesem Dialog mitzuwirken, um wirklich nachhaltige Projekte entwickeln und anstossen zu können. Wir fordern Bund, Kanton, Gemeinden sowie Wirtschafts- und Tourismusorganisationen zu einem konstruktiven Dialog über die Zukunft unseres Kantons auf. Der Geschäftsführer von Pro Natura Graubünden, Hans F. Schneider hält fest: «Einen vollständigen Abbruch der mit dem NIV-Prozess gestarteten Diskussionen würden die Bündner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht verstehen und als kleinliche Trotzreaktion deuten.» Ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im weit weniger umweltbelastenden Projekt Ski-WM 2017 in St. Moritz haben die Umweltorganisationen an einer Sitzung letzte Woche bereits bekräftigt.

Für weitere Auskünfte:
Silva Semadeni, Präsidentin des Olympiakritischen Graubünden: 079 385 53 57
Stefan Grass, Kampagnenleiter und Präsident VCS Graubünden: 081 250 67 22
Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF Graubünden: 076 500 48 18
Hans F. Schneider, Geschäftsführer Pro Natura Graubünden: 079 252 87 69

Klimaschutz-Aktivstin Luisa Neubauer

Luisa Neubauer, 1996 in Hamburg geboren, wirbt für einen gesellschaftlichen Aufbruch zum Klimaschutz. Die Vertreterin von „fridays for future“ sieht die Bewe-gung immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, diese sei unprofessionell und zu naiv in ihrem Bestreben, die Bürger von einem tiefgreif-enden Schutz der Umwelt zu überzeugen. „Als ob Wahr-heit mit Alter zu tun habe“, wehrt sie sich gegen solche Vorwürfe und weist auf die wissenschaftlichen Erkennt-nisse hin, die sie in ihrem Buch „Vom Ende der Klimakrise“ zitiert.

Terra X Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungs-volles Handeln in der Zukunft.

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.