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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

2017: Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 bestätigt und klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen.

Nationalrätin Silva Semadeni, Präsidentin des Komitees Olympiakritisches Graubünden, ist stolz auf die Bündner Stimmberechtigten und dankbar, dass sie trotz aufdringlicher Pro-Kampagne, erneut Nein zu Olympia sagen: «Mit ihrem NEIN bestätigen sie unsere Haltung für eine eigenständige Zukunft, gestützt auf unsere eigenen Kräfte, ohne olympische Abenteuer, ohne Vorgaben des IOC.» An der grundsätzlichen Kritik an olympischen Winterspielen mit der Fremdbestimmung durch das IOC hat sich seit 2013 nichts geändert. Trotz gegenteiligen Versprechungen müsste die Schweiz noch immer gigantische Spiele mit hohen Kosten für Bund, Kanton und Host City organisieren. Dies gilt selbstverständlich ebenso für „Sion 2026“. Daran gibt es keine Zweifel, dafür sorgt das IOC mit seinen bis ins letzte Detail vertraglich zu sichernden Vorgaben.

«Es ist ein Bekenntnis zur ökonomischen, sozialen und ökologischen Vernunft», kommentiert Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden das klare Abstimmungs-resultat. «Nur das Bündner Volk konnte Olympia den Zahn ziehen und die Kandidatur jetzt selbst beenden.» Wäre die Übung weitergegangen, hätte Swiss Olympic ohne 2/3-JA in Graubünden trotzdem der Westschweizer Kandidatur den Vorzug gegeben. Den Schweizer Umweltorganisationen werden das Dossier ab Botschaft des Bundesrates bis zur Abstimmung im Herbst 2018 kritisch begleiten. SP, Grüne und SVP sind gefordert, sich in der anschliessenden Diskussion im Parlament gegen die vom IOC unbeschränkte Terror-Sicherheitsgarantie als Defizit in Milliardenhöhe zu wehren.

Anita Mazzetta, Geschäftsleitern des WWF Graubünden bringt es auf den Punkt: «Olympische Winterspiele wären für Graubünden ein paar Schuhnummern zu gross, das falsche Rezept für den kriselnden Tourismus und eine Black Box für die Natur und Landschaft.» Die IOC-Agenda 2020 hätte daran nichts geändert. An Stelle dieser Beruhigungspille braucht das IOC vielmehr neue, demokratische Strukturen sowie transparente und verbindliche Spielregeln. Sonst drohen Natur und Landschaft völlig unter die Räder der wirtschaftlichen Interessen zu geraten.

Die Geschäftsführerin von Pro Natura Graubünden, Jacqueline von Arx hält fest: «Neue energieeffiziente Bauten und Anlagen, nachhaltige Betriebspläne und ressourcenschonende Freizeitangebote sind eine grosse Chance für die Zukunft. Für die Umsetzung von innovativen Projekten im Berggebiet sind keine überdimensionierten Olympischen Winterspiele notwendig.»

Nein zur Zwängerei

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Vor knapp zwei Jahren wurde die Gletscher-Initiative eingereicht, nun kommt die Vorlage in die parlamenta-rische Debatte. Der Bundesrat hat der Initiative einen direkten Gegenvorschlag gegenübergestellt, das Parlament kann aber ganz anders entscheiden. Die Initiative wird zuerst in der UREK-N des Nationalrates diskutiert. Was das konkret bedeutet, wird im Podcast  erklärt.

Weltweiter Klimastreik von Fridays For Future

24.09.2021. Greta Thunberg und Luisa Neubauer im Interview nach dem Klimastreik in Berlin mit Tausenden Teilnehmenden.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.