Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

2006-2014: Stopp «Fahrspass auf Umweltkosten»

Seit dem Winter 2004/05 nutzt BMW die Flüelapassstrasse und den Schottensee auf der Passhöhe für sogenannte Winterfahrtrainings. Die Passstrasse unterliegt während dieser Zeit eigentlich der Wintersperre. Die Nutzung während einer Ruhezeit produziert viel Lärm und wenig Wertschöpfung.

Medienmitteilung: Davos Services GmbH und Umweltverbände finden Konsens

15.10.2014. Mountain wilderness, SL sowie Pro Natura, VCS und WWF Graubünden und die Davos Services GmbH haben bezüglich der Winterfahrtrainings am Flüelapass eine Vereinbarung unterzeichnet, welche die künftige Nutzung der Passstrasse und die Schonung des Schottensees regelt. Beide Parteien zeigen sich zufrieden mit der gefundenen Lösung.

BMW im Tagi

Medienmitteilung von mw, SL sowie Pro Natura, VCS und WWF Graubünden

22.02.2013. An rund 30 Tagen führt BMW auf der wintergesperrten Flüelapassstrasse und auf dem auf der Passhöhe liegenden Schottensee Winterfahrsicherheitstrainings durch. Dieser Event ist seit Winter 2004/2005 vertraglich geregelt, wobei Davos Services GmbH die Erlaubnis des Kantons und BMW das Nutzungsrecht von Davos Services GmbH erhalten hat. Die Bewilligung des Kantons läuft im Sommer 2013 aus und müsste im Falle einer Weiterführung neu ausgestellt werden.

mountain wilderness schweiz wie auch die Umweltorganisationen Pro Natura Graubünden, VCS Graubünden, WWF Graubünden und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) fordern darum, dass wintergesperrte Strassen nicht auf Kosten von Umwelt und Natur für private Zwecke genutzt
werden dürfen und von einer Vertragsverlängerung abzusehen sei. Bei der anstehenden Neubeurteilung sollen insbesondere die folgenden Punkte berücksichtigt werden:

Wirtschaftlichkeit: Der wirtschaftliche Nutzen der Fahrtrainings ist marginal. Laut einem im letzten Jahr erschienenen Bericht in der NZZ (27.03.2012) entstehen rund 1’000 zusätzliche Logiernächte in der Region Davos. Allein: Davos weist in seiner Statistik aus dem Jahr 2010/2011 rund 2.6 Millionen Logiernächte aus. Die generierten Logiernächte machen also mickrige 0.03% der kommerziellen Logiernächte aus – kaum anders dürfte es in Bezug auf die Wertschöpfung aussehen. Wie viel sanfter Tourismus (Schneeschuhläufer, Tourengänger) durch die Trainings von der Region ferngehalten wird, kann kaum abgeschätzt werden.

Sicherheit: Das Argument des Sicherheitstrainings ist ein Scheinargument. Für Fahrsicherheitstrainings existieren spezifisch ausgelegte Trainingsgelände, auf welchen der Lenker den Umgang mit Gefahrensituationen (Schleudern, Bremsmanöver) viel sicherer üben kann als auf einer winterlichen Passstrasse und einem Bergsee im Gebirge.

Ökologie: Der Schottensee, der im Rahmen der Fahrtrainings ebenfalls genutzt wird, liegt in einer Gewässerschutzzone. Würde auf dem See ein Unfall passieren, wäre nicht nur die aquatische Fauna auf lange Zeit gestört, sondern es bestünde auch das Risiko einer Verunreinigung der Trinkwasserversorgung von Davos. Die Trainingsfahrten stellen zudem einen unnötigen Stressfaktor für die im Winter besonders sensiblen Wildtiere dar.

Aufgrund dieser Überlegungen verlangen die Umweltverbände, dass auf eine Verlängerung des Vertrags verzichtet wird. „Landschaft, Ruhe und sauberes Trinkwasser sind Allgemeingut. Sie dürfen nicht kurzzeitigen Profit- und Vergnügungsinteressen geopfert werden“, sagt Katharina Conradin, Geschäftsleiterin von mountain wilderness.

Vollbremsung für winterliche Schleuderfahrten (Schweiz am Sonntag 20.10.2013)

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Vor knapp zwei Jahren wurde die Gletscher-Initiative eingereicht, nun kommt die Vorlage in die parlamenta-rische Debatte. Der Bundesrat hat der Initiative einen direkten Gegenvorschlag gegenübergestellt, das Parlament kann aber ganz anders entscheiden. Die Initiative wird zuerst in der UREK-N des Nationalrates diskutiert. Was das konkret bedeutet, wird im Podcast  erklärt.

Weltweiter Klimastreik von Fridays For Future

24.09.2021. Greta Thunberg und Luisa Neubauer im Interview nach dem Klimastreik in Berlin mit Tausenden Teilnehmenden.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.