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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

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Bei Obersaxen hat sich offenbar das vierte Bündner Wolfsrudel angesiedelt

21.08.2019

Anhand der gemeldeten Beobachtung eines Jägers vom vergangenen Wochenende geht das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden davon aus, dass sich auch im Gebiet zwischen Piz Mundaun und Piz Nadels ein Rudel Wölfe gebildet hat. Dem Familienverband gehören gegenwärtig zwei erwachsene Tiere und drei Welpen an, wie aus einer gestern publizierten Medienmitteilung des Amts hervorgeht. Zwar fehlen noch die offiziellen Belege für die Existenz des Rudels, Amtsvorsteher Adrian Arquint wertet aber die Sichtung des Jägers als «zuverlässig», wie er betont.

Verdacht erhärtet sich: Wölfin F38 hat Nachwuchs

21.08.2019. Im Kanton Graubünden hat sich allem Anschein nach bereits ein viertes Wolfsrudel gebildet. Auf dem Gebiet der Gemeinde Obersaxen Mundaun wurden am Sonntag zwei adulte Tiere mit drei Welpen gesichtet.

von Jano Felice Pajarola

Seit mehr als zehn Jahren gibt es aus dem Raum Obersaxen Einzelnachweise von Wölfen. Bekannt ist, dass sich vergangenes Jahr das weibliche Tier F38 im Gebiet aufhielt und während des Alpsommers mehrere ungeschützte Schafe riss. Dieselbe Wölfin wurde laut der Gruppe Wolf Schweiz letzten Sommer auch im Raum Val Medel/Val Sumvitg nachgewiesen, im folgenden Winter in tieferen Lagen am Vorderrhein. Jetzt könnte F38 Mutter geworden sein: Wie das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) Graubünden gestern bekannt gab, konnte ein Jäger am Wochenende zwei adulte und drei Jungtiere auf Gemeindegebiet von Obersaxen Mundaun beobachten. Der Jäger meldete seine Sichtung dem Amt. Offiziell bestätigt werden konnte die Beobachtung noch nicht, wie es in der Medienmitteilung heisst; DNA- oder Fotonachweise seien bislang nicht vorhanden. Die Sichtung sei aber als zuverlässig einzuschätzen, so Amtsvorsteher Adrian Arquint. Man habe das Monitoring mit zusätzlichen Fotofallen eingeleitet. Bezüglich Identität der Tiere müsse man die Ergebnisse von DNA-Proben abwarten.

Zwischen Mundaun und Nadels

Die Beobachtung des Jägers, die man unverzüglich auch den Landwirten in der Region mitgeteilt hat, haben laut Arquint den Verdacht eines neuen Rudels im Gebiet zwischen Piz Mundaun und Piz Nadels erhärtet. «Wir hatten von den Schafrissen her schon das Gefühl, es könnte ein weiteres Rudel vorhanden sein.» Betroffen war diesen Sommer vor allem die Alp Gren. Eine der Redaktion vorliegende Liste mit den SMS-Meldungen des Amts an die Landwirte zeigt für Gren seit Mitte Juli über 25 vom Wolf getötete Tiere auf. Unter anderem wurden am 31. Juli ein Dutzend Lämmer aus der behirteten Herde gerissen. Vom 10. auf den 11. August wurden acht Schafe getötet, zwei Tage später weitere drei. Seit Anfang Monat werden die Tiere nachtsüber eingepfercht. «Die Schafalpen sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv geworden», erklärt Arquint. Vom neuen Rudel, dessen Vatertier noch unbekannt ist, wurden im Juli möglicherweise auch sieben Schafe auf der Sumvitger Alp Cugn gerissen.

Auf der gleichnamigen Alp bei Pitasch gab es diesen Sommer ebenfalls zwölf Risse, zwischen diesem Sömmerungsgebiet und dem mutmasslichen Territorium des neuen Rudels liegt allerdings besiedeltes Talgebiet.

Sicher 26 Wölfe in den Rudeln

Während das Mundaun-Rudel gegenwärtig wohl fünf Wölfe umfasst, rechnet das AJF im Fall des Surselva- oder Ringelspitz-Rudels mit aktuell mindestens zwei adulten Tieren und fünf Welpen. Am Piz Beverin sind es gemäss Arquint sicher zwei erwachsene und sieben junge Tiere. Am Calanda sei die Rudelgrösse unklar. Die Gruppe Wolf Schweiz rechnet auf ihrer Website damit, dass dem Rudel seit 2012 konstant fünf bis elf Wölfe angehören. Damit dürften in Graubünden derzeit mindestens 26 Wölfe in Rudeln unterwegs sein.

Folgen für Jagd wahrscheinlich

Auswirkungen auf die bald beginnende Jagd hält Arquint für wahrscheinlich. Er gehe davon aus, dass gewisse Gebiete diesen Herbst schwieriger zu bejagen seien; andere Gebiete könnten aber auch von der Situation profitieren. «Dem Verhalten des Wilds wird man es sicher anmerken.» Noch fehle aber die Erfahrung mit den Rudeln, die seit der letzten Jagdsaison hinzugekommen seien.

Bei Konflikten eingreifen

Was der Amtsvorsteher erneut betont: Würden Problemtiere auftauchen, so «müsste man sie relativ schnell aus dem Verkehr ziehen können». Bei konfliktträchtigen Entwicklungen müsse man die Möglichkeit haben, regulierend einzugreifen. Ein wichtiges Instrument in dieser Hinsicht sei die anstehende Revision der eidgenössischen Jagdgesetzgebung.

Der Wolf – eine Hassliebe

Der Wolf polarisiert die Menschen wie kein anderes Tier in der Schweiz. «NETZ NATUR» hat sich auf Spurensuche gemacht und gefragt: Wie viele Wölfe gibt es? Wie leben sie? Und warum ist der Wolf so umstritten?

 

Man liebt ihn oder hasst ihn: Der Wolf bewegt uns Menschen immer wieder – auch in der Schweiz. 2016 hat sich «NETZ NATUR» auf die Spurensuche des Wolfes gemacht und gefragt: Warum fasziniert uns das wilde Tier so sehr? Und warum macht er gewisse Menschen so wild?

«Die vielen Wölfe der Schweiz» geht dieser Hassliebe nach. Die Sendung dokumentiert, wie der Wolf in der Politik zum tierischen Zankapfel wird. Er zeigt auf, wie sich die politischen Fronten verhärten – wie «romantische Städter» gegen «sture Bergler» kämpfen.

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