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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

San-Ber­nar­di­no-Rou­te am An­schlag

30.08.2017

FDP-Gross­rats-Stell­ver­tre­ter Hans Pe­ter Wel­lig reicht heu­te im Gros­sen Rat ei­ne An­fra­ge ein. Der Mann aus San Ber­nar­di­no macht sich Sor­gen über den ste­tig wach­sen­den Ver­kehr durch die Dör­fer des Mi­sox.

von Pierina Hassler

Die Verkehrsdurchsage «Wegen Verkehrsüberlastung am Gotthard empfehlen wir als Alternative die San-Bernardino-Route» ist wohl den meisten Verkehrsteilnehmern bekannt. Auch bekannt ist, dass diese Nord-Süd-Verbindung stauanfällig ist. Für Grossrats-Stellvertreter Hans Peter Wellig ist deshalb klar: «Die San-Bernardino-Route ist keine Alternative zum Gotthard.» Die Autobahn sowie die Autostrasse im Oberen Misox und im Rheinwald würden insbesondere während der Sommermonate an ihre Grenzen stossen, so Wellig.
Ausfahrten sperren

Für den FDP-Politiker und die Einwohner im Misox ist die Grenze des Tolerierbaren erreicht. Denn neben den fast schon alltäglichen Staus passieren auch immer wieder schwere Unfälle. «Innerhalb von nur fünf Wochen haben sich zwischen Pian San Giacomo und San Bernardino drei solcher Unfälle ereignet», sagt Wellig. Jeder einzelne zeige die Problematik der grossen und stetig wachsenden Verkehrsmenge auf der San-Bernardino-Nord/Süd-Achse. «Der Verkehr wird in solchen Fällen durch die Dörfer geführt. Wir haben dann quasi eine Autobahn mitten durch Mesocco», so Wellig. Er sehe nicht ein, weshalb man die Ausfahrten nicht schliessen würde. «Die Autofahrer müssen dann halt warten, im Dorf gehts ja auch nicht viel schneller voran.»

Wellig hat definitiv genug. Deshalb will er von der Regierung unter anderem wissen, ob sie beim Bundesamt für Strassen interveniere, damit adäquate Massnahmen getroffen werden könnten, um die Verkehrsunfälle zwischen Mesocco und San Bernardino zu reduzieren.

Keine Ausweichroute

Wellig will auch wissen, ob die Regierung beim zuständigen Bundesamt eingreifen könnte, damit die Strasseninformationen auf «bilateralem» Weg erstellt werden könnten. «Nicht nur zugunsten der Gotthardstrecke und auf Kosten der San-Bernardino-Route», erklärt Wellig. Die Verkehrssituation auf der A13 werde zu wenig berücksichtigt. Die San-Bernardino-Route werde von der Polizei, aber auch von Navigationsgeräten einfach als «Ausweichroute» vorgeschlagen.

Zudem sei zu prüfen, ob die Polizeipräsenz in San Bernardino während der Sommermonate ausreichend sei. Und ob die Schliessung der Verkehrszentrale in San Bernardino während der Nacht und teilweise am Wochenende tragbar sei. «Diese Frage stellt sich insbesondere in den Sommermonaten», so Wellig.

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