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Aktuelle Meldungen

  • 20.09.2019  Mit dem Velo zur nationalen Klima-Demo

    Drei Wochen vor den Wahlen reisen wir mit dem Velo aus der ganzen Schweiz zur ersten nationalen Klima-Demo nach Bern. Laut und bunt machen wir am 28. September den Politiker*innen klar, dass es bei ihren Entscheidungen um unsere Zukunft geht. Wir erwarten Taten statt Worte!

  • 12.09.2019  Wien – Nizza in 119 Tagen

    Dominik Siegrist ist 1800 Kilometer durch den Alpenbogen bis ans Mittelmeer gewandert. Dabei ist er auch in Südbünden gelandet. Im Buch «Alpenwanderer» lässt sich das ganze Abenteuer nun nachlesen.

  • 29.08.2019  Diese Politiker sind «gegen die Umwelt»

    Auf der Website «ecorating.ch» ist das Abstimmungsverhalten von Bündner und Glarner Politikerinnen und Politikern einsehbar. Beleuchtet werden dabei umweltrelevante Themen, über die im Stände- und Nationalrat oder im Kantonsparlament abgestimmt wurde.

  • 29.08.2019  Greta und wir

    Greta, die junge Frau aus Schweden mit den lustigen Zöpfen ist im Nu von einer Schulschwänzerin zur weltweiten Ikone geworden. Ob gewollt oder nicht, sie ist heute das Aushängeschild der jungen globalen Klimabewegung. Sie liest der Politik die Leviten, redet der Wirtschaft und den Medien ins Gewissen, hält den Erwachsenen den Spiegel vor.

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Alpenwanderer - Eine dokumentarische Fußreise von Wien nach Nizza

1800 Kilometer, 119 Tage und zwei Paar Wanderschuhe – Alpenforscher Dominik Siegrist wanderte im Sommer 2017 mit Freunden von Wien nach Nizza. «Whatsalp», so der Name des Projekts, war aber deutlich mehr als eine Weitwanderung. So ging es bei der Reise darum, den Zustand der Alpen zu dokumentieren.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

CO2-GESETZ: Eine zahnlose Pflichtübung

22.08.2019

Am Schluss sassen sie zwei Tage lang in der Kartause Ittingen zusammen. Zuvor hatte die Umweltkommission des Ständerats das im Dezember vom Nationalrat gebodigte neue CO2-Gesetz über Monate hinweg von Grund auf neu beraten. Im Nationalrat hatte eine Allianz von freisinnigen Marktideologinnen und SVP-Klimaleugnern noch jeden Fortschritt in der Schweizer Klimagesetzgebung verhindert. Nun zeigt sich, dass die Klimabewegung die Politik durchaus zu beeinflussen vermag. Die am Freitag veröffentlichten Vorschläge der Kommission gehen teils weiter, als es der Bundesrat ursprünglich vorgesehen hatte. Das Resultat ist dennoch dürftig.

22.08.2019. Am Schluss sassen sie zwei Tage lang in der Kartause Ittingen zusammen. Zuvor hatte die Umweltkommission des Ständerats das im Dezember vom Nationalrat gebodigte neue CO2-Gesetz über Monate hinweg von Grund auf neu beraten. Im Nationalrat hatte eine Allianz von freisinnigen Marktideologinnen und SVP-Klimaleugnern noch jeden Fortschritt in der Schweizer Klimagesetzgebung verhindert. Nun zeigt sich, dass die Klimabewegung die Politik durchaus zu beeinflussen vermag. Die am Freitag veröffentlichten Vorschläge der Kommission gehen teils weiter, als es der Bundesrat ursprünglich vorgesehen hatte. Das Resultat ist dennoch dürftig.

Von Daniel Stern in der WOZ Nr. 34/2019

Den StänderätInnen ist eindeutig noch immer nicht klar, wie dramatisch die Situation ist. So schreibt die Uno, die im September in New York einen Sondergipfel zur Erderhitzung abhalten wird, dass eine «beispiellose Anstrengung von allen Sektoren der Gesellschaft» gefordert sei. Die StänderätInnen hingegen scheinen in erster Linie darauf bedacht, niemanden zu stark zu verärgern. Alles kommt als gutschweizerischer und zahnloser Kompromiss daher. Zwar soll es eine Abgabe auf Flugtickets geben, aber keine, die den Flugverkehr wirklich einschränken wird; das Beheizen von Gebäuden soll auf erneuerbare Energien umgestellt werden, aber möglichst gemächlich; Benzin und Diesel sollen teurer werden, aber bloss nicht zu sehr. Nur ein Teil der Treibstoff- und Flugticketabgaben soll zudem in einen neuen «Klimafonds» fliessen, der grössere Teil würde «an die Bürgerinnen und Bürger und an die Wirtschaft rückverteilt». Vom grossen CO2-Abdruck vieler massenhaft importierter Güter ist schon gar nicht die Rede.

Es hat den Anschein, dass hier eine Kommission am Werk war, die das Desaster des Nationalrats zwar ausbügeln will, dies aber als lästige Pflichtübung betrachtet. Sie bekennt sich zwar explizit zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und will die CO2-Emissionen der Schweiz bis 2050 auf netto null senken. Bloss ist das mit den gemachten Vorschlägen nie und nimmer zu erreichen. Es sind zudem ausschliesslich Massnahmen auf nationaler Ebene angedacht, wo doch eine ganz andere Frage zentral wäre: Welche Rolle kann die Schweiz im globalen Kontext übernehmen?

Da ist zum einen der riesige Finanzplatz. Laut einer Studie des Bundesamts für Umwelt trägt er mit seinen weltweiten Investitionen zu jenen vier bis sechs Grad Erderhitzung bei, auf die der Planet zusteuert. So zitiert es die Kommission sogar selbst. Dennoch traut sie sich nicht, den Banken, Versicherungen und Pensionskassen Regulierungen aufzuerlegen. Offensichtlich hat man Angst vor deren Macht. Stattdessen beschränkt sich die Kommission darauf, der Finanzmarktaufsicht und der Nationalbank vorzuschreiben, «klimabedingte finanzielle Risiken» zu überwachen. Daneben wird in einem unverbindlichen Postulat der Bundesrat eingeladen, weitere Massnahmen zu prüfen.

Da ist zum anderen die enorme finanzielle Potenz, über die das Land verfügt, wovon nicht zuletzt die wiederkehrenden Milliardenüberschüsse der Bundeskasse zeugen. Es wäre leicht machbar, mindestens eine Milliarde Franken pro Jahr zu mobilisieren, um ärmere Länder beim Klimaschutz und der Anpassung an die Erderhitzung zu unterstützen, wie es von Umwelt- und Hilfsorganisationen gefordert wird. Der Bundesrat allerdings sieht gemäss einer Absichtserklärung nur zwischen jährlich 450 und 600 Millionen Franken ab 2020 vor und will einen Teil davon auch gleich noch von der Entwicklungszusammenarbeit abzwacken.

Und dann ist da noch die Schweiz als Bildungs- und Forschungsstandort: Auch hier könnten – etwa mithilfe des neuen Klimafonds – mehr Mittel mobilisiert werden, um an globalen Lösungen gegen die globale Katastrophe zu arbeiten. Doch das ist von der Ständeratskommission nicht vorgesehen.

Das nun veränderte CO2-Gesetz soll in der Herbstsession von der kleinen Kammer beraten werden. Erst nach den Wahlen wird sich dann der neu zusammengesetzte Nationalrat wieder damit befassen. Es besteht also noch etwas Hoffnung, dass sich die Schweiz doch noch zu tiefgreifenden Massnahmen durchringt.

Wir haben ein Recht auf Zukunft!

Ob mit Zug oder Velo: ab an die Klimademo!

Komm mit uns auf den Bundesplatz! Wir treffen uns am 28.9. am Bahnhof Chur für dem Zug um 10.39 nach Bern. Billette bitte selber kaufen.

Lieber per Velo? Auch von Graubünden aus radeln Menschen zur Klimademo. Bei uns startet eine Karawane am 20.9. in St. Moritz und führt über Bergün (21.9.) und Chur (22.9) nach Bern. Eine zweite Karawane startet am 21.9. in San Bernardino und Thusis und trifft dann in Chur auf die erste Karavane.

Infos/Anmeldung unter:
I BIKE to move it

Flugstreik 2020: Wir bleiben am Boden!

Wir und die Erde brauchen Dich, damit unsere Lebensgrundlage erhalten bleibt. Verbring mit uns das nächste Jahr am Boden und fordere damit ein Umdenken in Politik und Gesellschaft!

Gletscher-Initiative

Das Schwinden der Gletscher ist ein Weckruf! Gelingt es nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen, verschlechtert sich unsere Lebensgrundlage nachhaltig. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.