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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Mahnwache vor dem Ratssaal

21.11.2020

Ein Geschäft im Churer Gemeinderat erregt die Aufmerksamkeit der Klimastreikenden. Mit Bannern wie «Handeln statt hoffen» und «Wir wollen auch eine schöne Zukunft» versammelten sich am Donnerstagabend 15 Aktivisten des Klimastreiks Graubünden vor dem Grossratsgebäude in Chur und hielten eine Mahnwache ab.

Von Patrick Kuoni

Der Grund für ihr Kommen war eine Interpellation der Freien Liste Verda. Sie fordert die Unterzeichnung der Klimacharta der Schweizer Städte und Gemeinden, die etwa die Bündner Gemeinden St. Moritz und Landquart unterschrieben haben. Mit einer Unterzeichnung hätte sich Chur zu den Pariser Klimazielen bekannt und den Bundesrat in seiner im August 2019 beschlossenen Zielsetzung, die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2050 auf netto null zu reduzieren, unterstützt.

Ablehnung aus Prinzip

Der Churer Stadtrat lehnte eine Unterzeichnung ab, was die Organisation Klimastreik Graubünden auf die Palme brachte. «Eine Unterzeichnung wäre ein wichtiger symbolischer Schritt hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Einmal mehr zeigt sich, dass die Klimakrise von der Politik nicht als solche wahrgenommen wird», schreibt die Organisation in einer Mitteilung.

Diesen Vorwurf liess der Stadtrat nicht auf sich sitzen. Der für die Interpellation zuständige Stadtrat Tom Leibundgut (Freie Liste Verda) erklärte im Gemeinderat: «Es ist eine geltende Praxis, dass der Stadtrat reine Bekenntnispapiere nicht unterschreibt.» Dies habe aber nichts mit dem Anliegen zu tun. Das heisse nicht, dass man die Ziele nicht erreichen wolle. «Wir streben die Umsetzung der Charta-Ziele mit den vorhandenen Instrumenten wie etwa dem Energierichtplan an.» Die Stadt Chur sei seit dem Jahr 2011 Energiestadt. Die Klima- und Energieziele der Charta entsprächen in weiten Teilen den Zielen des Energiestadtprozesses.

Grabenstrasse ein Thema

Anlässlich der gestrigen Gemeinderatssitzung reichte ausserdem SP-Gemeinderat Jean-Pierre Menge einen Auftrag ein. Dieser greift die Verkehrsführung zwischen Ober- und Untertor auf und geht zurück auf einen Artikel der «Südostschweiz» (Ausgabe vom 5. November). Dieser thematisierte, dass sich die Situation für Velofahrerinnen und Velofahrer rund um das Welschdörfli mit der vor wenigen Wochen eröffneten Italienischen Brücke deutlich verbessert hat, weil das Nadelöhr nun umfahren werden kann. Nicht so aber an der Grabenstrasse, in welche die Brücke mündet. «Es sind unhaltbare Zustände, wenn der ganze Verkehr täglich durch die Innenstadt fährt», erklärte Menge gegenüber dieser Zeitung.

Um etwas ändern zu können, will Menge, dass die Stadt Chur sich bemüht, die Grabenstrasse vom Kanton zu übernehmen. Im Gegenzug soll die Stadt nach Ansicht von Menge die Ringstrasse an den Kanton abtreten. Nach erfolgtem Abtausch soll dann ein Wettbewerb über die Gestaltung und das Verkehrsregime der Grabenstrasse ausgeschrieben werden.

Kanton offen für Gespräche

Die Chancen für einen solchen Abtausch sind durchaus intakt. Kantonsingenieur Reto Knuchel sagte kürzlich gegenüber der «Südostschweiz», er wisse zwar vom Interesse der Stadt an einem solchen Tausch. Bis anhin seien die Stadtbehörden jedoch nicht aktiv auf den Kanton zugekommen. «Wir sind offen für solche Gespräche», meinte er weiter. Die längerfristige Vision von Menge ist, dass es auf der Grabenstrasse zu einer Verkehrsberuhigung kommt. «Sei dies mit Tempo 30 oder gar einer Begegnungszone.» Ausserdem sieht er eine Fussgängerzone auf dem Abschnitt Obertor bis Untertor als zielführend an.

JA zur KoVI am 29.11.

Die Konzernverantwor-tungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder ganze Land-striche zerstören, dann sollen sie auch dafür haften!

Die Konzernlobby versucht mit einer millionenschweren Kampagne von den Machen-schaften von Glencore abzulenken und die Stimm-bevölkerung zu verunsichern.

Die breite Unterstützung der Initiative von bürgerlichen Politiker/-innen, Unterneh-mer/-innen, der Kirche und der Zivilgesellschaft stimmt mich aber optimistisch.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung mit einem JA zur Konzernverant-wortungsinitiative am 29. November!

Dick Marty, Co-Präsident Initiativkomitee

«Der Konzern-Report»

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne wie Glencore für Verfehlungen geradestehen müssen.

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.