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Aktuelle Meldungen

  • 24.03.2020  Der Traum von Paris: Weiter wachsen ohne Kohle, Öl und Gas

    Fossile Energie trieb in den letzten zwei Jahrhunderten das Wachstum der Menschheit und ihrer Wirtschaft an. Lässt sich diese Entwicklung innerhalb der nächsten 30 Jahren vollständig wenden? Das ist die klimapolitische Frage.

  • 12.03.2020  Es gibt kein Ausland mehr, in dem man kompensieren kann

    An einer nächsten verschobenen Session diskutiert der Nationalrat wieder über das CO2-Gesetz. Die Vorlage hat Mängel, doch besser wird sie wohl nicht mehr werden – es herrscht Angst vor der SVP.

  • 10.03.2020  Die Alpen freut’s: Der Nationalrat will klimafreundliche Kombiverkehre weiterhin fördern

    Der Nationalrat spricht sich für die Weiterführung der Förderung der unbegleiteten kombinierten Verkehre durch die Alpen aus. Damit wird dieses wichtige Instrument zur Verlagerung auf die Schiene und damit des Klimaschutzes erhalten. Zudem nimmt der Nationalrat eine Kommissionsmotion an, die den Bundesrat auffordert, sich dafür einzusetzen, dass im Norden eine leistungsfähige linksrheinische Alternativroute realisiert wird.

  • 05.03.2020  Im Interesse des Bergwaldes: Nein zum Jagdgesetz

    Das ökologische Gleichgewicht zwischen Wild und Wald ist aus dem Lot und gefährdet den Schutzwald. Der artenreiche Bergwald steht auf dem Spiel. Hier helfen Luchs und Wolf. Nur ein Nein zum revidierten Jagdgesetz schont Wald, Luchs und Wolf.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

Klimaaktivisten wollen mehr

11.02.2020

Die Bündner Grossräte wurden am Dienstagmorgen speziell empfangen. Vor dem Grossratsgebäude in Chur warteten die Klimademonstranten. Für sie geht das Energiegesetz, über das in der laufenden Session diskutiert wird, deutlich zu wenig weit.

Wer ein Haus baut, muss neu auch Strom produzieren

13.02.2020. Das revidierte Energiegesetz hat bei der Debatte im Grossen Rat Zustimmung gefunden. Es nimmt neu auch Hausbesitzer in die Pflicht.

von Ursina Straub in der Südostschweiz/Frontartikel

Ein Grundsatz des neuen Bündner Energiegesetzes lautet: «Fördern statt fordern». Und da die Klimadiskussion vor allem eine Energiediskussion ist, geht es also darum, einerseits den Ausstoss von CO2 zu verringern, erneuerbare Energien zu fördern und dafür zu sorgen, dass weniger Energie verbraucht wird.

Das revidierte Gesetz nimmt andererseits auch Hausbesitzerinnen und Bauherren in die Pflicht: Bei Neubauten muss neu ein Teil der Elektrizität, die benötigt wird, mit einer eigenen Anlage produziert werden. BDP-Grossrat Emil Müller, Präsident der vorberatenden Kommission, sagte: «Mit dem neuen Gesetz wollen wir fördern, aber eben auch ein bisschen fordern.»

Zufriedener Regierungsrat

Hinter den verschärften Bestimmungen im neuen Gesetz standen in der Debatte letztlich alle Fraktionen; abgesehen von jener der SVP, welche die Vorlage gar nicht erst diskutieren wollte. Das Gesetz schreibe zu viel vor, argumentierte sie.

Sichtlich zufrieden war der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli. Mit dem neuen Gesetz sei man auf der Zielgeraden, was den Gebäudepark angehe. «Es ist jener Bereich, der die Zielpolitik des Bundes in Sachen CO2-Reduktion bereits in wenigen Jahren erfüllt», sagte er.

Gemeinden nicht verpflichtet

Ein strittiger Punkt während der Grossratsdebatte betraf die Gemeinden. Eine Kommissionsminderheit wollte, dass die Gemeinden dazu verpflichtet werden, eigene Energiekonzepte zu erstellen – nach Vorgabe der Regierung. Eine Mehrheit des Rats sprach sich gestern allerdings gegen diese neue Regelung aus.


Klimawandel ist in den Köpfen der Grossräte angekommen

13.02.2020. Der Grosse Rat hat gestern Abend das teilrevidierte kantonale Energiegesetz verabschiedet. Es enthält einschneidende Massnahmen für Neu- und Altbauten.

von Ursina Straub in der Südostschweiz/Bündner Tagblatt

Die Regierung habe keine Kehrtwende gemacht, stellte Regierungsrat Mario Cavigelli bei der Eintretensdebatte zum teilrevidierten Energiegesetz im Grossen Rat klar. Und dem Gesetzesentwurf seien nach der Vernehmlassung auch nicht die Zähne gezogen worden, unterstrich der Energiedirektor.

Die Regierung habe aber gezielt das Gespräch mit Wirtschaftsverbänden und Hauseigentümern gesucht. Diese hätten nun grünes Licht gegeben für den Gesetzesentwurf, der in einigen Punkten umformuliert worden sei. «Am Gesetzesentwurf hat sich aber nichts geändert», unterstrich Cavigelli. Als einzige substanzielle Änderung im Entwurf habe man lediglich darauf verzichtet, sogenannte ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen zu verbieten.

Im Bereich der Gebäude sei man auf dem Zielpfad, wenn der Gesetzesentwurf umgesetzt werde, hielt Cavigelli fest. «Es ist jener Bereich, der die Zielpolitik des Bundes in Sachen CO2-Reduktion bereits in wenigen Jahren erfüllt.»

Zu viel und gar nicht

Deutlich war die Haltung der Fraktionen bei der Eintretensdebatte: So wollte die SVP gar nicht erst auf die Vorlage eintreten, weil der Gesetzesentwurf zu viel vorschreibe. Die SP hingegen beantragte die Rückweisung des Antrags. Sie verlangte die Überarbeitung des Gesetzes, um so Massnahmen wie etwa eine Solaroffensive oder ein umfassendes Gebäudesanierungsprogramm zu erreichen. Der Rückweisungsantrag blieb indes chancenlos und das Eintreten auf die Vorlage war unbestritten.

Bereinigt hat der Grosse Rat einzelne Artikel des Energiegesetzes: So verlangte eine Minderheit der vorberatenden Kommission etwa, dass die Gemeinden dazu verpflichtet werden sollen, ein Energiekonzept nach Vorgabe der Regierung zu erstellen. Damit die Gemeinden die Energieziele auf kommunaler Ebene umsetzen. Dieser Antrag fand jedoch keine Mehrheit. Im neuen Gesetz verankert ist wie bisher, dass die Gemeinden ein Konzept erstellen können, aber nicht müssen.

Pflicht, Strom zu produzieren

Kernpunkt bei der Bereinigung des Gesetzes war aber Artikel 9 b, welcher sowohl die Regierung als auch die vorberatende Kommission geschlossen einfügen wollten. Darin geht es um die sogenannte Eigenstromerzeugungspflicht für Neubauten. Damit muss bei Neubauten ein Teil der benötigten Elektrizität selber mit Fotovoltaikanlagen produziert werden, und zwar an Standorten, welche dafür geeignet sind.

Während der Diskussion wurde vom Alvascheiner BDP-Grossrat Romano Paterlini beantragt, Gewerbebauten von dieser Regelung auszunehmen. Er drang damit aber nicht durch. Der Grosse Rat stimmte mit grosser Mehrheit dafür, dass die Pflicht, bei Neubauten Eigenstrom zu produzieren, ins Gesetz aufgenommen wird.

Zehn statt 20 Prozent einsparen

Ein weiterer strittiger Punkt betraf den Ersatz von Wärmeerzeugern in bestehenden Wohnbauten. Der Gesetzesentwurf verlangte, dass mit einem neuen Wärmeerzeuger zehn Prozent des Energiebedarfs eingespart werden soll oder mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden muss. Eine Kommissionsminderheit wollte dagegen, dass 20 Prozent eingespart oder abgedeckt werden müssen. Der Grosse Rat lehnte zwar eine Erhöhung auf 20 Prozent ab. Er liess der Regierung diesen Spielraum aber mit einem weiteren Gesetzesartikel für die Zukunft offen.

Nach verlängerter Debatte nahm der Grosse Rat das revidierte Energiegesetz schliesslich kurz vor 20 Uhr mit 69:18 Stimmen an. Gegen das Gesetz stimmte die SP-Fraktion, ihr ging das Gesetz zu wenig weit.

Das ändert mit dem revidierten Bündner Energiegesetz

Die Bündner Regierung möchte ins Energiegesetz ein Förderprogramm aufnehmen. Mit diesem sollen Photovoltaikanlagen, besonders jene, die auf Winterstromproduktion ausgerichtet, künftig subventioniert werden können. Ausserdem will die Regierung, dass die Energieeffizienz bei Neubauten gesteigert wird. Im Vordergrund steht dabei, die Anforderungen an die Gebäudehülle zu verschärfen und den maximalen Anteil von nichterneuerbarer Energie zu senken. Weitergehen möchte die vorberatende Kommission des Grossen Rates. Sie schlägt zusätzliche Massnahmen vor und will etwa, dass bei Neubauten, abgesehen von gewissen Ausnahmen, ein Teil der benötigten Elektrizität selbst erzeugt wird. Die Kommission will zudem einen Steuerabzug für Investitionen einführen, die dem Energiesparen oder dem Umweltschutz dienen. (kup)

Anita Mazzetta in den Stadtrat

Klimaschutz und damit eine umweltfreundliche Energie-wirtschaft ist eines von Anita Mazzettas Schwerpunkt-themen. Ihre energiepoliti-sche Fachkompetenz ist beeindruckend, genauso sind es ihre Erfolge. Als Stadträtin ist Mazzetta eine Chance für die Energiewende in der Stadt Chur: Durch die  Anwendung von innovativen Technologien wird das heimische Gewerbe gestärkt.

NEIN zum Jagdgesetz

Innerhalb weniger Wochen ist das Referendum zum neuen Jagdgesetz zustande gekommen. Der grosse Erfolg der Naturschutzorganisatio-nen beweist, dass auch die Bevölkerung mit dieser Revision nicht einverstanden ist. Wir fordern ein modernes Gesetz, das dem Artenschutz dient und ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen und Wildtieren fördert.

«Der Konzern-Report»

Dokumentarfilm (45', 2020):
Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne für Verfehlungen geradestehen müssen.

Der Mensch verliert die Kontrolle über den Klimawandel

Die Klimaschutzziele der Regierungen reichen nicht, um eine gefährliche Ketten-reaktion zu verhindern. Der Mensch verliert die Kontrolle über den Klimawandel: 16 Kippelemente werden durch die steigenden Temperaturen ausgelöst, die Kontrolle über den Klimawandel geht verloren und der Mensch hat nur noch wenige Jahre um gefährliche Kettenreaktionen zu stoppen.