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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Die Be­für­wor­ter des Al­pi­nen Mu­se­ums ma­chen Ernst

30.08.2017

Für das in seiner Existenz bedrohte Alpine Museum der Schweiz ist gestern in Bern die Rettungsaktion «pro alps!» lanciert worden. An vorderster Front kämpfen auch zwei Bündner Exponenten für den Erhalt des Museums.

Von Michelle Russi

Zuhauf kamen die Sympathisantinnen und Sympathisanten des Alpinen Museums der Schweiz gestern frühmorgens in Bern zusammen, um ihre Unterstützung des von der Schliessung bedrohten Hauses kundzutun. Nachdem das Bundesamt für Kultur (BAK) Mitte Juli dieses Jahres entschieden hatte, das Alpine Museum künftig nur noch mit 250 000 Franken statt wie bislang mit 1 020 000 Franken pro Jahr zu fördern, fanden sich gestern rund 140 Unterstützer vor Ort in Bern ein, um die Rettungsaktion mit dem Titel «pro alps!» zu lancieren. Denn der Kürzungsentscheid durch das BAK – dies wurde in den vergangenen Wochen immer wieder betont – gefährdet die Existenz des Alpinen Museums.
Dass sich derart viele Menschen für den Erhalt des Museums starkmachen wollen, freute gestern Museumsdirektor Beat Hächler. «Einen besseren Urknall für die Kampagne hätte ich mir nicht vorstellen können», sagte er zu den Anwesenden, darunter Privatpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Tourismus und Kultur. Für sein Team und ihn sei es eine schwierige Zeit gewesen, doch es herrsche nicht der Blues, sondern eine kämpferische Stimmung.

10 000 Unterschriften als Ziel

Als Leiter des sich bildenden Unterstützungskomitees hatte zuvor Köbi Gantenbein, Chefredaktor des «Hochparterre» und Präsident der Kulturförderungskommission des Kantons Graubünden, das Wort an die Unterstützer gerichtet. Den Beschluss des BAK nannte er «schockierend, ungerechtfertigt und falsch». Es sei ziemlich sicher, dass das Alpine Museum eine sehr schwierige bis gar keine Zukunft habe, sollte es beim Entscheid bleiben. «Das darf und soll nicht sein», betonte Gantenbein. Er forderte die Anwesenden auf, die Botschaft der Rettungsaktion nach aussen zu tragen und dem Alpinen Museum ihre Stimme zu geben.

Das Ziel des Komitees: Innerhalb von zwei Wochen rund 10 000 Befürworterinnen und Befürworter mobilisieren, welche die Rettungsaktion online unterzeichnen. Damit sollen National- und Ständerat aufgefordert werden, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums in die Pflicht zu nehmen «und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen», wie es auf der Internetseite www.rettungsaktion.alpinesmuseum.ch heisst. Neben Gantenbein gehören dem Unterstützungskomitee unter anderem der Bündner Architekt Gion Caminada und das Hotelier-Ehepaar Andreas und Claudia Züllig des «Schweizerhofs» Lenzerheide an. Die Idee der Kampagne, führte Gantenbein aus, sei alpenweit und er hoffe, dass möglichst viele Stimmen zusammenkommen, die sagen: «Wir wollen und brauchen so ein Museum.»

«Nie die Absicht der Politik»

Ebenfalls klare Worte fand gestern Stefan Engler, Bündner CVP-Ständerat und Präsident des Patronatskomitees des Alpinen Museums. Zur Kürzung durch das BAK meinte er: «So war die neue Museumsförderung nicht gedacht, denn es war nie die Absicht der Politik, dass das Alpine Museum von unserer Museenlandschaft verschwindet.» Er sei gewillt und motiviert, gemeinsam mit weiteren Parlamentariern eine politische Stossgruppe zu organisieren, die sich dafür engagiere, den Entscheid zu korrigieren. Welche Bedeutung dem Alpinen Museum generell zukommt und was das Museum dem Kanton Graubünden bringen kann, erklärte Engler im Anschluss an die Veranstaltung gegenüber dem «Bündner Tagblatt» (siehe Nachgefragt im BT-Artikel unten).

Jetzt unterzeichen!

Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz

Wir fordern National- und Ständerat auf, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums der Schweiz in die Pflicht zu nehmen und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen.

Mit Ihrer Unterschrift und Ihrem Bekenntnis stellen Sie sich hinter das Alpine Museum der Schweiz und Sie unterstützen seine heutige erfolgreiche Ausrichtung als modernes Themenhaus. Helfen Sie mit, ein starkes Zeichen zu setzen. Das Alpenland Schweiz braucht ein Alpines Museum und ist auch in der Lage, ihm eine Zukunft zu sichern.

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Die Verfassungsergänzung unterstützt die Ausrichtung der aktuellen Landwirt-schaftspolitik. Nur ein Gleichgewicht zwischen Natur, Produktion, Handel und Konsum sichert die Ernährung in der Schweiz.
Ja zu einer standortan-gepassten Landwirtschaft, die die Ressourcen schont und auf den Markt ausgerichtet ist.

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Auf den Spuren der Calanda Wölfe

Keiner kennt die Calanda-Wölfe besser als Peter A. Dettling. Seit drei Jahren dokumentiert er ihre Entwicklung. Das Regionaljournal Graubünden hat den Wolfsfotografen begleitet. Und kann hier bisher ungesehene Bilder und ein Video zeigen.