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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Netto-Null-2050 ist machbar und finanzierbar

08.11.2021

In Glasgow (Schottland) tagt derzeit die 26. Weltklimakonferenz. Ein Erfolg ist elementar im Kampf gegen die Klimakrise. Klimaschutz muss aber auch lokal geschehen. Regionen, Städte, Gemeinden sind immer stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen und zählen zugleich zu den wichtigsten Akteuren. Mit dem Aktionsplan Green Deal hat auch Graubünden einen Meilenstein gesetzt, wenn auch (noch) zu wenig ambitioniert, um das Pariser Klimaziel zu erreichen. Bis ins Jahr 2050 dürfen wir weltweit keine Treibhausgase mehr ausstossen, netto gerechnet.

Von Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin des WWF Graubünden

Dieses Ziel peilt auch der Grosse Rat mit dem Green Deal an. Damit schafft Graubünden Planungssicherheit. Hausbesitzer, Gewerbe und Gemeinden wissen, dass sie auf neue Lösungen setzen müssen. Planungssicherheit bringt auch der kantonale Klimafonds, weil diese Mittel zweckgebunden dem Klimaschutz zur Verfügung stehen. Mit dem Green Deal zeigt die Regierung ausserdem klar auf: Netto-Null-2050 ist machbar und finanzierbar.

Damit Netto-Null-2050 erreicht werden kann, muss der Kanton aber noch gesetzliche Rahmenbedingungen setzen. Die parteipolitischen Positionen wurden im Grossen Rat schon abgesteckt. Die einen wollen weder Gesetze noch Verbote, nur Eigenverantwortung, die anderen keine neuen Steuern und Abgaben, nur Anreize. Klar ist, ohne Gesetze und Regeln geht es nicht. Es braucht keine Vorschriften, welche Technologien zum Einsatz kommen müssen. Entscheidend ist das Ziel Netto-Null-2050. Ein Verbot kann aber nötig sein, wenn die verursachten Schäden jeden Nutzen übersteigen. Frühzeitig angekündigt bringen sie Planungssicherheit und ermöglichen einen geordneten Ausstieg. Es ist ehrlicher zu sagen: Ab dem Jahr 2035 wird kein Gebäude mehr fossil beheizt. Ersatztechnologien gibt es genug. Es macht doch keinen Sinn, Gebäude mit Fördergeldern energetisch zu sanieren und gleichzeitig neue Öl- und Gasheizungen zuzulassen, die in zehn oder 20 Jahren mit Staatsgeldern ersetzt werden müssen. Noch immer werden 70 bis 80 Prozent der Öl- und Gasheizungen durch fossile Heizsysteme ersetzt. Abgeschafft gehören auch sämtliche klimaschädlichen Subventionen.

Das Energiesystem muss umgebaut werden. Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung, das sind die drei Pfeiler der Energiezukunft. Dezentral heisst, Solaranlagen auf allen Gebäuden und Infrastrukturbauten. Allein auf den Gebäuden könnte gemäss Bundesamt für Energie der gesamte benötigte Strombedarf produziert werden. Die riesigen Mengen an Fern-, Nah- und Abwärme dürfen nicht mehr ungenutzt verpuffen. Lokal vorhandene Wärme und produzierter Strom müssen im Verbund genutzt, intelligent vernetzt und digital gesteuert sowie mit lokalen Energiespeichern ergänzt werden. Dafür braucht es Planungsinstrumente wie Energierichtpläne in den Gemeinden. Solche Lösungen entschärfen die Winterstromlücke, wie auch der Ersatz der Elektroheizungen, die im Winter bis zu 20 Prozent des Stroms fressen. In diese Energiewende wird nur investiert, wenn die Gesetze und Regeln stimmen. In zwei Jahren, wenn die Regierung das zweite, wichtigere Klimapaket bringt, kann der Grosse Rat beweisen, wie ernst es ihm mit Netto-Null-2050 ist.

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Vor knapp zwei Jahren wurde die Gletscher-Initiative eingereicht, nun kommt die Vorlage in die parlamenta-rische Debatte. Der Bundesrat hat der Initiative einen direkten Gegenvorschlag gegenübergestellt, das Parlament kann aber ganz anders entscheiden. Die Initiative wird zuerst in der UREK-N des Nationalrates diskutiert. Was das konkret bedeutet, wird im Podcast  erklärt.

Weltweiter Klimastreik von Fridays For Future

24.09.2021. Greta Thunberg und Luisa Neubauer im Interview nach dem Klimastreik in Berlin mit Tausenden Teilnehmenden.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.