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vbu-Sekretariat

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Aktuelle Meldungen

  • 14.02.2020  Der Protest der Jugendlichen wird lauter statt leiser

    Das revidierte kantonale Energiegesetz ist unter Dach und Fach. Während die Wirtschaftsverbände von einem Kompromiss sprechen, fühlt sich die Klimajugend von der Politik verraten.

  • 12.02.2020  CO2-Gesetz: Grosses Kopfschütteln bei der Klima-Allianz

    Die Umweltkommission des Nationalrats hat das CO2-Gesetz gegenüber dem Beschluss des Ständerats in vielen Punkten verschlechtert. Für die Klima-Allianz in der heutigen Zeit vollkommen unverständlich.

  • 11.02.2020  Klimaaktivisten wollen mehr

    Die Bündner Grossräte wurden am Dienstagmorgen speziell empfangen. Vor dem Grossratsgebäude in Chur warteten die Klimademonstranten. Für sie geht das Energiegesetz, über das in der laufenden Session diskutiert wird, deutlich zu wenig weit.

  • 03.02.2020  Petition Graubünden erneuerbar

    Der Klimawandel ist real und stellt Graubünden vor besondere Herausforderungen. Regierung und Grossratskommission verpassen es mit dem Vorschlag zur Revision des Energiegesetzes, sich diesen zu stellen und eine erneuerbare Zukunft einzuläuten. Verda Grüne Graubünden kritisiert dies scharf und fordert deutliche Nachbesserungen. Die aktuelle Vorlage des Energiegesetzes ist völlig ungenügend und muss nachgebessert werden!

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

Agrarpolitik 2022+: Bundesrat verkennt Klimaproblematik

13.02.2020

Der Bundesrat veröffentlichte heute die Botschaft zur Agrarpolitik 2022+. Die Klima-Allianz Schweiz mit ihren 87 Mitgliedsorganisationen vermisst griffige Massnahmen, wie die Schweizer Landwirtschaft endlich in eine klimaschonende Kreislauflandwirtschaft mit angepasstem Nutztierbestand umgebaut wird.

Der Botschaft zur Agrarpolitik 2022+ fehlen konkrete Lösungsvorschläge, wie die
Landwirtschaft ihren Beitrag zur Minimierung der Klimaerwärmung leisten und wie sie selbst als Betroffene die Herausforderungen meistern soll. Dabei böten
landwirtschaftliche Böden bei entsprechender Bewirtschaftung die Chance, grosse Mengen an Kohlenstoff in Form von Humus zu speichern und so Teil der Lösung zu sein.

Netto Null auch für die Landwirtschaft

Bereits in ihrer Vernehmlassungsantwort zur AP22+ hat die Klima-Allianz von der
Schweizer Agrarpolitik einen mutigen Schritt nach vorne gefordert. Doch diesen
lässt der Bundesrat in der vorliegenden Botschaft vermissen – eigentlich erstaunlich, wo er sich doch bis 2050 eine klimaneutrale Schweiz als Ziel gesetzt hat. Netto-Null-Emissionen gilt auch für die Landwirtschaft. Mit dem vorgeschlagenen Flickenteppich aus gut gemeinten Massnähmchen ist das nicht erreichbar. «Wir müssen dringend umdenken – und dabei nicht nur an kleinen Schräubchen drehen, sondern die Weichen grundsätzlich neu stellen», fordert Klima-Allianz-Geschäftsleiter Christian Lüthi. Dazu gehört, dass der Tierbestand an die in der Schweiz verfügbare Futtermittelbasis anzupassen ist.

Konsequente Förderung klimaschonender Systeme

«Was wir brauchen ist eine echte Kreislauflandwirtschaft, die sowohl die Futter- wie Energiefrage einbezieht», erklärt Franziska Schwab von der Kleinbauern-
Vereinigung. Die Klima-Allianz fordert eine Abkehr von einer tierbasierten
Intensivbewirtschaftung hin zu einer ökologischen, pflanzenbasierten Landwirtschaft mit lokalen Nährstoffkreisläufen. Eine Klimasteuer, die auf alle Produkte proportional zu den verursachten Treibhausgasemissionen erhoben wird, hilft die Neuausrichtung insgesamt zu beschleunigen. Und zwar gleichermassen für im Inland produzierte wie auch importierte Produkte. Flankierend dazu gilt es Fehlanreize wie die Förderung der flächenungebundenen Tierhaltung abzubauen. «Es ist auch völlig unverständlich, warum der Fleischkonsum nach wie vor über Absatzfördermassnahmen durch den Bund gefördert wird», bemängelt Eva Wyss vom WWF. «Es ist nun am Parlament, Vorschläge zu erarbeiten, welche die notwendige Neuausrichtung der Landwirtschaft mit unseren Bäuerinnen und Bauern ermöglichen», fordert Georg Klingler von Greenpeace.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den folgenden

FachspezialistInnen der Klima-Allianz:

Christian Lüthi, Geschäftsleiter Klima-Allianz, 076 580 44 99
Eva Wyss, Landwirtschaftsexpertin, WWF Schweiz, 079 352 09 47
Franziska Schwab, Kleinbauern-Vereinigung, 031 312 64 00
Georg Klingler, Leiter Klima Greenpeace Schweiz, 079 785 07 38

Position zum BEG

Es ist von grosser Bedeutung, dass mit dem neuen Bündner Energiegesetz (BEG) die Voraussetzungen geschaffen werden, um unsere Klimaziele zu erreichen. Weder das aktuelle Gesetz noch die geplanten Anpassungen erfüllen die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, geschweige denn die Forderung des Klimastreiks nach «Netto Null 2030».

«Der Konzern-Report»

Dokumentarfilm (45', 2020):
Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne für Verfehlungen geradestehen müssen.

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.