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Aktuelle Meldungen

  • 23.09.2018  Die grossen Umweltorganisationen empfehlen ein Ja zum Bundesbeschluss Velo

    Velofahren ist gesund, platzsparend und umweltfreundlich. Die Schweizer Umweltorganisationen WWF, VCS, Pro Natura, Greenpeace, BirdLife und die Schweizerische Energie-Stiftung empfehlen deshalb den Stimmberechtigten, ein Ja zum Bundesbeschluss Velo bei der eidgenössischen Abstimmung vom 23. September einzulegen. Dadurch wird das Velofahren sicherer und attraktiver werden.

  • 17.09.2018  Velowechsel vor der Wintersaison

    Bisher war der Frühling die Saison der Velobörsen. Nun wagt Pro Velo Graubünden einen Versuch und organisiert in Chur die 1. Herbst-Velobörse. Geschäftsführer Edi Rölli sieht gute Gründe für einen Velowechsel im Herbst.

  • 15.09.2018  Von der Schweiz bis zur Nordsee: Freiwillige machen den Rhein sauber

    Rund eine Million Kilo Müll werden jedes Jahr mit dem Rhein in die Nordsee gespült. Zeit, dass etwas dagegen getan wird. Die Initiative „Rhine-Clean-Up“ hat diesem Missstand den Kampf angesagt.

  • 14.09.2018  Morbegno ist Alpenstadt des Jahres 2018

    Morbegno in der italienischen Region Lombardei wird 2019 zur „Alpenstadt des Jahres“ gekürt. Die engagierte Kleinstadt im Veltlin-Tal nahe des Comer Sees ist reich an Geschichte und Kultur sowie ein Geheimtipp unter den „Slow-Tourismus“-Liebhabern.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Ar­tens­ter­ben mit ver­hee­ren­den Fol­gen

05.01.2018

Über 40 Prozent der Schweizer Insektenarten gelten mittlerweile als bedroht. Obwohl Politik und Landwirtschaft Massnahmen ergreifen, werden insbesondere durch das Aussterben der Fluginsekten auch in Graubünden unzählige andere Tierarten sowie die Lebensmittelproduktion gefährdet.

Von Adrian Brüesch im Bündner Tagblatt am 05.01.2018

Insgesamt rund 25 800 Tier- und Pflanzenarten verbucht die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) mittlerweile als bedroht. Dies stellt einen Negativrekord dar; fast 30 Prozent aller untersuchten Arten sind betroffen, wie es in einer Mitteilung der Umweltorganisation WWF Schweiz zu den «Gewinnern und Verlierern des Jahres 2017» heisst. Noch vor einem Jahr seien rund 1500 Spezies weniger als gefährdet eingestuft worden.

Wer bei vom Aussterben bedrohten Tierarten an Pandas oder Elefanten denkt, der irrt zwar nicht, betrachtet die Thematik aber zu kurzsichtig: In der Schweiz und gerade auch im naturverbundenen Kanton Graubünden nimmt das Artensterben genauso seinen Lauf. «Verschiedene Reptilien oder Amphibien sind schon seit Jahren gefährdet», sagt Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin von WWF Graubünden. Und vermehrt seien auch Fluginsekten, die «das Fundament eines jeden Ökosystems» darstellten, Teil der roten Listen.

Weitreichende Folgen

Während in Deutschland in den letzten 27 Jahren die Gesamtmasse der fliegenden Insekten um über 75 Prozent abnahm, gelten in der Schweiz gemäss WWF immerhin «nur» 40 Prozent der Insektenarten als bedroht. Grund zur Sorge sei dies allemal, mahnt Mazzetta. «Das Aussterben der Fluginsekten bringt gravierende Folgen mit sich: Weniger Futter für andere Tiere wie Vögel oder Reptilien und fehlende Bestäubung für die Pflanzenwelt sind nur zwei Beispiele.» Nicht zuletzt werde unsere Lebensmittelproduktion durch diese Entwicklung stark beeinträchtigt. Die Gründe für die bedenklichen Zahlen seien unterschiedlicher Natur. Neben der Klimaerwärmung werde wie bei allen bedrohten Tierarten der Lebensraum eingeengt und zerstückelt, erklärt Mazzetta. «Und auch der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft setzt den Insekten stark zu.»

Diverse Massnahmen

Seit längerer Zeit schon zur Kenntnis genommen wurde dieses Phänomen auch beim Bündner Bauernverband. «Eine solche Entwicklung ist uns nicht egal. Die Artenvielfalt stellt ein hohes Gut in unserem Land dar, und deren Zerstörung können wir nicht einfach so hinnehmen», sagt Präsident Thomas Roffler.
Um dem entgegenzuwirken, werden vonseiten der Politik wie auch vonseiten der Landwirtschaft verschiedene Massnahmen ergriffen. So sieht etwa die neue Agrarpolitik 2014-2017 vor, dass für alpwirtschaftlich genutzte Flächen im Sömmerungsgebiet Beiträge ausbezahlt werden, sofern sie genügend Pflanzenarten aus einer vorgegebenen Liste aufweisen. Auch durch weniger intensive Nutzung der Wiesen, Vernetzungsprojekte, die Lebensräume von Insekten sinnvoll miteinander verbinden sollen, sowie geregeltem Einsatz von Pestiziden werde dem Artensterben der Insekten entgegengewirkt, versichert Roffler stellvertretend für die Bündner Landwirte. «Was wir tun können, sind wir bereit, zu tun. Doch Korrekturen in der Natur brauchen ihre Zeit, und wir brauchen Geduld. Wichtig ist das Bewusstsein und die Wertschätzung gegenüber der Natur.»

Vieles positiv in Graubünden

Auch ausserhalb der Agrarwirtschaft laufen Projekte, wie beispielsweise in der Raumplanung oder bei der Revitalisierung von Gewässern, um einen Teil des Lebensraumes der Natur zurückzugeben. So geht der Kanton Graubünden – obschon auch hierzulande ein Rückgang der Biodiversität nicht von der Hand zu weisen ist – mit gutem Beispiel voran. «Wir sind auf einem guten Weg: In der Landwirtschaft und auf politischer Ebene geht es in die richtige Richtung. Die Situation ist nicht zu vergleichen mit anderen Regionen wie etwa dem Mittelland», ist Anita Mazzetta überzeugt. Ein schönes Beispiel sei das Engadin, wo viele Gewässer revitalisiert worden seien und wieder mehr Lebensräume geschaffen werden konnten. «Dadurch hat sich erst kürzlich wieder ein Fischotter angesiedelt», sagt Mazzetta. Der Fischotter, der in der Schweiz für einige Jahre als ausgestorben galt und nun einer der Gewinner des Jahres 2017 ist.

Gewinner und Verlierer im Jahr 2017

27.12.2017. Im Jahr 2017 erreicht die Zahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen neuen Höchststand. Das massenhafte Sterben findet nicht nur in fernen Ländern, sondern auch direkt vor unserer Haustür statt. Der WWF zieht Bilanz und macht Gewinner und Verlierer aus. Zu den Verlierern gehören Schuppentiere und Fluginsekten, auf dem Gewinnerpodest nehmen der Kaukasus Leopard und der Blaukehlara Platz.

 
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Velo-Initiative kommt als "Bundesbeschluss Velo" zur Abstimmung

Am 23. September 2018 entscheidet das Stimmvolk über die eidgenössische Vorlage. Die Velo-Initiative wurde zugunsten des vom Bundesrat und Parlament entworfenen "Bundesbe-schlusses Velo" zurückge-zogen. Wie die Initiative hat der Bundesbeschluss zum Ziel, das Velofahren in der Bundesverfassung zu veran-kern und dem Wandern und dem zu Fuss gehen gleich-zustellen.

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Gletscher-Initiative

Wenn es nicht gelingt, die Klimaerwärmung zu stoppen, werden bereits unsere Kinder eisfreie Alpen und spürbare Veränderung ihrer Lebens-grundlage erleben. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

PETITION UNTERSCHREIBEN !

Unterschreiben – zum Wohl der Insekten und des ganzen Ökosystems

Mehr Fakten: die Ursachen und die Tragweite des Insektensterbens in der Schweiz müssen umgehend aufgezeigt werden, damit rasch wirksame Massnahmen folgen. Dies verlangt die Petition „Insektensterben aufklären“, die in Bern von den Naturfreunden Schweiz NFS gemeinsam mit Dark-Sky Switzerland, dem Schweizer Bauernverband SBV sowie dem Dachverband der Schweizer Imkerinnen und Imker apisuisse lanciert worden ist.

PETITION UNTERSCHREIBEN !

HILFE FÜR DIE WANDERFISCHE

Unsere Petition verlangt bauliche Massnahmen an den Kraftwerken, damit die Fische gefahrlos flussauf- und fluss-abwärts wandern können. Heute verletzen sich viele Fische in den Turbinen von Wasserkraftwerken tödlich. Besonders in extremen Hitzeperioden ist auch der ungehinderte Zugang zu Kaltwasserzonen für die Tiere überlebenswichtig.

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CO2-Emissionen im Inland reduzieren

Unterschreibe jetzt die Petition und verlange von National- und Ständerat ein griffiges CO2-Gesetz, das unserer Verantwortung beim Klimaschutz gerecht wird, das 100% der Schweizer CO2-Reduktion im Inland festlegt und das nicht unser Geld in zweifelhaften Emissions-zertifikaten versenkt.