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Aktuelle Meldungen

  • 21.10.2020  Nichts als recht

    Eigentlich ist es selbstverständlich: Wer Regeln verletzt, muss dafür geradestehen. Wer einen Schaden anrichtet, haftet dafür. Das ist nichts als recht. Jedes Kind weiss das. Darum ist es höchste Zeit, dass diese Grundsätze auch für Konzerne mit Sitz in der Schweiz gelten. Denn zur Freiheit, global zu wirtschaften, gehört die globale Verantwortung für Mensch und Umwelt. Als Schweiz können wir den hier niedergelassenen Konzernen klare Regeln auferlegen.

  • 16.10.2020  Frauen könnten den Initiativen zum Durchbruch verhelfen

    Die erste Umfrage zur Abstimmung vom 29. November zeigt eine Mehrheit für beide Volksinitiativen: Konzernverantwortung und Kriegsgeschäfte. Doch die Konzernverantwortungsinitiative schneidet weniger gut ab als erwartet. Entscheidend könnten die Frauen sein.

  • 09.10.2020  Klima-Allianz steht hinter dem CO2-Gesetz

    Die Erdöl-Lobby, unterstützt von der SVP, gab heute bekannt, das Referendum gegen das neue CO2-Gesetz zu ergreifen. Die Klima-Allianz Schweiz, mit über 90 Organisationen der Zivilgesellschaft, steht hinter dem CO2-Gesetz. Sie wird sich im Abstimmungskampf entschieden für diese längst fällige Weichenstellung in der Klimapolitik engagieren. Das Gesetz ist das Produkt eines langen parlamentarischen Prozesses mit breitem Konsens.

  • 05.10.2020  Aktion wohnliches Chur

    Aus der – letztlich erfolglosen – Opposition gegen den Bau eines innerstädtischen Parkhauses unter dem Areal des Verwaltungsgebäudes der Rhätischen Bahn führte 1975 die Gründung des Vereins «Aktion wohnliches Chur». Zu den Gründungsmitgliedern zählten auch Jürg Hartmann, Fortunat Anhorn und Robert Indermaur. Nachdem sich der Bau des Parkhauses auch durch eine Aufsichtsbeschwerde nicht verhindern liess, und auch eine von 7000 Personen unterzeichnete Petition ohne Wirkung blieb, gingen die Initianten in die Offensive und brachten 1977 eine 36-seitige Broschüre mit dem Titel «Chur unsere Stadt» heraus.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

Nach 51 000 Arbeitsstunden nicht mehr willkommen

17.09.2020

Das Engagement des Bergwaldprojekts gegen das Jagdgesetz hat Folgen. Im Lugnez sind die Einsätze nicht mehr erwünscht, und bis Ende Woche muss die Stiftung nun auch aus der Val Medel abziehen.

Geschmolzene Sicherungen

Kommentar von Reto Furter, Leiter Medienfamilie von somedia

Die Nerven liegen blank im Kanton, knappe zwei Wochen vor der eidgenössischen Abstimmung über das revidierte Jagdgesetz. Wolfsgegner schiessen sich längst nicht mehr nur auf den Wolf ein, sondern auch auf die Wolfsbefürworter oder -schützer, und diese verstehen nach wie vor nicht, dass es der Landwirtschaft weniger um eine Grundsatzfrage zum Wolf geht, sondern darum, dass sie ihre Existenz infrage gestellt sehen, wenn bisherige, jahrhundertalte Bewirtschaftungsformen im Berggebiet nicht mehr funktionieren.

So weit, so gut. So ist das in Abstimmungskämpfen in der Schweiz, wo zuweilen mit harten Bandagen gekämpft wird. Eine schweizerische Tradition ist es allerdings auch, das Augenmass zu wahren. Man schüttet das Kind nicht mit dem Bade aus.

Genau das scheint in Teilen der Surselva aber derzeit zu passieren. Die Gebiete dort profitieren seit Jahren und Jahrzehnten davon, dass Freiwillige im Dienst des Bergwaldprojekts, einer Non-Profit-Organisation, dafür sorgen, dass sich die Schutzwälder verjüngen können. Das dient allen, denn der Schutzwald bewahrt Mensch und Infrastruktur vor Naturgefahren, und intakte Wälder nützen letztlich auch dem Tourismus, weil die meisten Touristen die Bündner Täler für ihre Kulturlandschaften schätzen. Kulturlandschaften, die es dank Organisationen wie dem Bergwaldprojekt noch gibt.

Und dennoch wollen teils die Gemeinden, teils die Bauern nichts mehr davon wissen. Sie kündigen die Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt auf, und zwar, weil dieses auf Erfahrung gestützt gegen das Jagdgesetz argumentiert, der Wolf diene ebenfalls dem Schutz der Wälder und Landschaften, weil er die Wildpopulation in Grenzen halte. Man verzichtet, mit anderen Worten, auf wichtige Hilfe fürs Berggebiet, weil einem die Meinung des andern nicht passt. Das ist kurzsichtig, bedenklich, radikal – und unschweizerisch.

JA zur KoVI am 29.11.

Die Konzernverantwor-tungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder ganze Land-striche zerstören, dann sollen sie auch dafür haften!

Die Konzernlobby versucht mit einer millionenschweren Kampagne von den Machen-schaften von Glencore abzulenken und die Stimm-bevölkerung zu verunsichern.

Die breite Unterstützung der Initiative von bürgerlichen Politiker/-innen, Unterneh-mer/-innen, der Kirche und der Zivilgesellschaft stimmt mich aber optimistisch.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung mit einem JA zur Konzernverant-wortungsinitiative am 29. November!

Dick Marty, Co-Präsident Initiativkomitee

«Der Konzern-Report»

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne wie Glencore für Verfehlungen geradestehen müssen.

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.