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All­tags­ver­kehr rückt in den Fo­kus

12.07.2017

In Landquart ist gestern die neue Radwegverbindung über die Landquart eröffnet worden. Weil der Radweg von grosser Bedeutung für den Alltagsverkehr ist, hat der Kanton nicht nur mehr gezahlt, sondern auch selber projektiert.

Von Anita Dirnberger (Text) und Yanik Bürkli (Fotos)

Laut der Karte von Schweiz Mobil führte der Veloweg zwischen Maienfeld und Landquart gestern noch neben den SBB-Geleisen über die Landquart, doch so mancher Velofahrer aus der Region wusste es bereits besser. Eine ganze Handvoll schob ihre Fahrräder unter dem blau-weiss-grauen Band hindurch, das den Weg über die neue Radwegbrücke neben den Autobahnbrücken bis zur ersten offiziellen Fahrt noch versperren sollte. An diesem Knotenpunkt wurden mit der neuen Brücke eine nationale und eine regionale Veloroute verknüpft und nicht zuletzt sicherer gemacht, wie Regierungsrat Mario Cavigelli in seiner Ansprache sagte.

Kanton hat projektiert

Weil diese Verbindung vom Parkplatz des Landquart Fashion Outlets zum Kreisel des A13-Anschlusses auch für den Alltagsverkehr bedeutsam ist, richtete die Regierung höhere Kantonsbeiträge aus. Sie steuerte 856 000 Franken an das Projekt bei, das mit 1,7 Millionen Franken veranschlagt war. Aus dem gleichen Grund konnten die beiden Territorialgemeinden auch auf einen Bundesbeitrag in der Höhe von 615 000 Franken aus dem Agglomerationsfonds zählen. Der Kanton zahlte bei diesem Projekt aber nicht nur – wie im Normalfall bei Projekten für den im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden liegenden Landsamverkehr – einen Beitrag, sondern plante und projektierte auch selber. Möglich machte dies eine Teilrevision des Bündner Strassengesetzes. Gemeinden dürfen nun den Kanton zur Projektierung von Anlagen ermächtigen, welche die Kantonsstrassen entlasten. Die 280 Meter lange neue Radwegverbindung ist das erste Projekt, bei dem von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde, wie Cavigelli ausführte. Mit solchen Projekten setze man ein «kräftiges Signal» dafür, den Langsamverkehr in Graubünden künftig noch stärker gewichten zu wollen. Was Wander- und Radwege für Freizeit und Tourismus anbelange, sei der Kanton zwar bereits gut aufgestellt, «Nachholbedarf besteht aber bei den Radweganlagen für den Alltagsverkehr», betonte der Regierungsrat.

Weitere Regionen sollen profitieren

So soll die Radwegverbindung Landquart–Maienfeld kein Einzelfall bleiben. In einem «Sachplan Velo» definiere die Regierung zurzeit Radweganlagen «von überwiegendem kantonalem Interesse», die für den Alltagsverkehr bedeutend seien, so Cavigelli. Diese sollen ebenfalls auf höhere Kantonsbeiträge zählen können.

Mit der Eröffnung der neuen Brücke, die Anfang vergangenen Monats in nur zwei Nächten montiert wurde (BT vom 2. Juni), ist das Projekt Radweg Landquart–Maienfeld aber noch nicht zu Ende. Im kommenden Jahr soll die provisorische Überführung beim Kreisel des A13-Anschlusses ersetzt und die Zubringerstrasse Neugut erneuert werden. Wenn der Bahnhof Landquart umgebaut wird, soll zudem der Radweg unter den SBB-Geleisen etwas angehoben werden.

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