Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 284 46 63

E-Mail

Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirt-schaftsforum in Davos teil.

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Erfolgreiche 1.5°-Aktion der Klimabewegung Graubünden!

25.03.2022

Die Klimabewegung Graubünden blickt auf einen erfolgreichen Start ihrer neuen 1.5°-Demos zurück. Über 120 Menschen standen in Chur für eine klimafreundliche Baubranche ein. Vor und nach der Demonstration spielte die Punkband ElitePartner, in Reden wurde über klimaneutrales Bauen informiert sowie die aktuelle Erdöl-Problematik in Verbindung mit dem Ukrainekrieg angesprochen.

«Abgesehen von den enormen Auswirkungen die Erdöl und Erdgas aufs Klima haben, sind sie eine grosse Gefahr für die Umwelt.», so Celine Hulliger von Klimastreik Graubünden.

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit einem Publikum von rund 50 Personen an der Fachhochschule Graubünden statt. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den VeranstalterInnen der Nachhaltigkeitswoche Chur organisiert. Martha Walker (Vizepräsidentin Holzbau Schweiz), Rainer Weitschies (Architekt), Claudio Bernhard (Klimaaktivist), Cathleen Hoffmann (Produktingenieurin Holcim Schweiz) und Christian Auer (Studienleiter MAS in nachhaltigem Bauen, FHGR) diskutierten, wie die Baubranche in Zukunft klimaschonend gestaltet werden könnte.

Dies war nur der erste von vierteljährlich stattfindenden 1.5°-Anlässen. Mit diesen greift die Bündner Klimabewegung aktuelle Themen auf, demonstriert und diskutiert Lösungsansätze – neu auch in einem eigenen Magazin. Das übergeordnete Ziel der Bewegung ist klar: Die Erderwärmung soll auf 1.5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden. Nur dann können die schlimmsten Folgen der Klimakrise abgewendet werden.

Am 24.06 wird schon die nächste 1.5°C-Klimademo stattfinden. Doch gerade in diesem Moment tobt in der Ukraine ein menschenrechtsverletzender Krieg, ausgelöst vom Erdgasgiganten Russland. Auch dazu schweigt die Klimabewegung nicht. Bereits nächste Woche wird wieder eine Aktion auf dem Alexanderplatz stattfinden. Die Forderung: Ein Ausstieg der IBC aus dem Erdgas bis 2030 – ausgenommen sind dabei Anwendungen für unverzichtbare Industrieprozesse.

Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisator:innen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete zusammen mit anderen Aktivist:innen die Bewegung in Deutschland. Seitdem traf Luisa Neubauer diverse Staats- und Regie-rungschefs, und nahm an der Weltklimakonferenz in Madrid und dem Weltwirtschaftsforum in Davos teil.

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Wir haben gute Nachrichten! Der indirekte Gegenvor-schlag wurde am 15.06.22 vom Nationalrat angenom-men und auch nicht verwäs-sert. Als nächstes stimmt der Ständerat im September über den Gegenvorschlag ab. Wir erwarten rasches Vorgehen, punktuelle Verbesserungen und keinerlei Abschwächun-gen des Gesetzestextes.

09.09.2022 Klima-demo in Chur

«Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt zum 1.5°-Ziel. Doch auch in anderen Sektoren muss dringend gehandelt werden», sagt Gabriel Reiber, Mitglied des Organisationskomitees. Aus diesem Grund plant die Organisation am 9. Septem-ber bereits die nächste Kundgebung, an der sie den Verkehrssektor genauer unter die Lupe nehmen will.

In der Schweiz beträgt der Solarenergieanteil am sonst noch stark von Erdöl und Gas abhängigen Gesamtenergie-verbrauch nur 1.5%. Und das, obwohl Solaran-lagen an vielen Orten realisierbar wären. So verfehlen wir unsere Klimaziele – und verheizen uns buchstäblich unsere Zukunft.

System Change Bericht

Angesichts der aktuellen Wirtschaft, die ökologische und soziale Krisen verur-sacht, ist es höchste Zeit, sich ein neues System auszuden-ken. Die Gruppe "system change" arbeitet seit Monaten an der Formulie-rung von Vorschlägen für eine konkrete, ökologische und demokratische Alternative zum aktuellen Wirtschaftsmodell. Diese Arbeit hat zu einem Bericht geführt, in dem Ideen für aktuelle Alternativen detailliert beschrieben werden.