Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Aktuelle Meldungen

  • 24.06.2020  Verteidigung des CO2-Gesetzes gegen ein Referendum

    Der Nationalrat hat der Revision des CO2-Gesetzes zugestimmt. In einigen Monaten wird die endgültige Fassung vom Parlament bestätigt, und wahrscheinlich wird von der SVP und verschiedenen Partnern das Referendum ergriffen. Es ist daher sehr wichtig, dass die Gruppen und Organisationen, welche im Klimabereich aktiv sind, eine klare Position zum CO2-Gesetz haben.

  • 23.06.2020  Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft kommen zustande

    Die nötigen Unterschriften für die beiden nationalen Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft sind gesammelt: Das meldet der Trägerverein «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur», der die Doppelinitiative vor gut einem Jahr lanciert hat. Die Einreichung erfolgt Anfang September.

  • 18.06.2020  Jon Pult: «Aufbruch in eine ökologische Zukunft»

    Die Corona-Krise hat uns die Augen geöffnet, wie verletzlich unsere Welt ist. Sie hat definitiv klar gemacht, dass es wichtigere Werte als steigende Aktienkurse gibt: den Schutz von Menschenleben, unsere Gesundheit, Solidarität und Zusammenhalt.

  • 12.06.2020  Botschafter für Tempo 30

    Am 5. März 1989 stimmte das Churer Stimmvolk dem Gesetz für einen menschen- und umwelt-freundlichen Stadtverkehr zu. In Artikel 5 werden Massnahmen zur flächendeckenden Verkehrsberuhigung, insbesondere in den Wohnquartieren und in der Innenstadt, verlangt. Zweimal scheiterten weitergehende Volksinitiativen. Sowohl die Initiative «Tempo 30 in Wohngebieten» (1998) als auch «Tempo 30 in ganz Chur» (2014) wurden vom Stimmvolk deutlich abgelehnt. Zwei langjährige Kämpfer für die Interessen des Langsamverkehrs sind die SP-Gemeinderäte Thomas Hensel und Stefan Grass, der sich als Geschäftsführer des VCS Graubünden – der dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert – für mehr Sicherheit im Strassenverkehr engagiert.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Siehe Video...

Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

Siehe Video...

Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

Forderungen an den Nationalrat für ein zielführendes CO2-Gesetz

01.06.2020

Der Nationalrat berät am 9. und 10. Juni das neue CO2-Gesetz, welches die Weichen der Schweizer Klimapolitik für die nächsten Jahre stellen soll. Die Klima-Allianz fordert ein wirkungsvolles und klimagerechtes CO2-Gesetz, welches jetzt die nötigen Rahmenbedingungen schafft, damit die Schweiz ihre Verpflichtungen aus dem Klimaabkommen von Paris erfüllen kann. Denn die Schweiz muss ihre Verantwortung wahrnehmen mit einem gerechten und effektiven Beitrag zur Eindämmung der Klimakrise. Das Parlament muss jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.

Die Klima-Allianz fordert:

1) Zielgerechte Reduktion der Treibhausgasemissionen

Im neuen CO2-Gesetz muss das angestrebte Ziel der Emissionsverminderungen kompatibel mit dem Pariser Klimaabkommen sein, welches die Schweiz ratifiziert hat. Viele europäische Staaten haben entschieden, ihre Emissionen schneller zu reduzieren und ausschliesslich Massnahmen im Inland anzuwenden. Die Wissenschaft zeigt auf: die Schweiz muss so schnell wie möglich ihr Netto-Null-Ziel erreichen. Die Klima-Allianz fordert eine Reduktion der Treibhausgase in der Schweiz um mindestens 60 Prozent bis 2030 und auf Netto-Null-Emissionen vor 2040. Das aktuelle Reduktionsziel gemäss Ständerat von nur -30% von 1990 bis 2030 muss deshalb entsprechend den vorliegenden Anträgen korrigiert werden.

2) Auflagen für klimaverträgliche Investitionen im Finanzsektor

Der Schweizer Finanzplatz kurbelt mit Krediten und Finanzierungen im Bereich der nicht-erneuerbaren Energien (Kohle, Gas, Erdöl) die Treibhausemissionen an. Der Schweizer Finanzplatz finanziert so jährlich über 20-mal so viele Treibhausgasemissionen weltweit, wie in der Schweiz ausgestossen werden. Aus diesem Grund fordert die Klima-Allianz, dass das neue CO2-Gesetz konkrete und griffige Massnahmen für CO2-relevante Investition des Finanzsektors beinhaltet. Es braucht Anreize und Rahmenbedingungen, damit künftig weniger in emissionstreibende Projekte und mehr in Nachhaltigkeit investiert wird.

3) Faire Flugticket-Abgabe auch für Luxusklassen und Warenverkehr 

Lenkungsabgaben wie die Flugticketabgabe dienen dazu eine Verursachergerechtigkeit zu garantieren: wer die Umwelt mehr belastet, soll entsprechend mehr bezahlen. Zudem muss ein effektiver Anreiz vorhanden sein, das Klima weniger zu belasten. Business- und First-Class-Passagiere verursachen aufgrund der grosszügigeren Bestuhlung doppelt bis drei Mal so hohe CO2-Emissionen pro Passagier wie die Economy Class fliegenden. Die Klima-Allianz fordert, dass das neue CO2-Gesetz für Luxus-Flugklassen eine höhere Flugticketabgabe vorsieht, um die Verursachergerechtigkeit zu wahren. Zudem muss die Flugticket-Abgabe ebenfalls für Transitpassagiere und den Warenverkehr gelten.

4) Ausstieg aus den fossilen Heizungen und Verbrennungsmotoren

Der Verkehr ist einer der grössten Verursacher von Treibhausgasen in der Schweiz. Dies weil der Energiebedarf des Verkehrs fast ausschliesslich mit fossilen Treibstoffen gedeckt wird. Umso wichtiger ist es nun, konkrete Massnahmen im neuen CO2-Gesetz zu verankern, um eine schnelle Abkehr von fossilen Treibstoffen zu garantieren. Zudem muss beim Ersatz von Heizungen in Altbauten geachtet werden, nicht weiterhin unnötig auf fossile Brennstoffe zu setzen.
Die Klima-Allianz fordert, dass das neue Gesetz zielführende CO2-Richtlinien für Neuwagen vorsieht und CO2-Grenzwerte beim Heizungsersatz nun rasch gegen null abgesenkt werden. Denn neue Heizungen und Fahrzeuge werden sonst die Klimabilanz der Schweiz noch zu lange belasten oder müssten vorzeitig entsorgt werden.

5) Klimaschutz als Teil der Umweltverträglichkeits-Prüfung

Es braucht verbindliche Auflagen für neue Infrastrukturen und Anlagen, die eine Kompatibilität mit den Klimazielen garantieren. Die Umverträglichkeitsprüfung bei grossen Infrastrukturen, welche über Jahrzehnte bestehen bestehen bleiben, muss logischerweise ebenfalls die Auswirkungen auf das Klima beachten. Nur so kann das Ziel von Netto-Null CO2-Emissionen bis vor 2040 erreicht werden. Deshalb fordert die Klima-Allianz den Einbezug von Klimaschutz bei der Planung von grossen Infrastrukturprojekten.

Anita Mazzetta in den Stadtrat

Klimaschutz und damit eine umweltfreundliche Energie-wirtschaft ist eines von Anita Mazzettas Schwerpunkt-themen. Ihre energiepoliti-sche Fachkompetenz ist beeindruckend, genauso sind es ihre Erfolge. Als Stadträtin ist Mazzetta eine Chance für die Energiewende in der Stadt Chur: Durch die  Anwendung von innovativen Technologien wird das heimische Gewerbe gestärkt.

NEIN zum Jagdgesetz

Innerhalb weniger Wochen ist das Referendum zum neuen Jagdgesetz zustande gekommen. Der grosse Erfolg der Naturschutzorganisatio-nen beweist, dass auch die Bevölkerung mit dieser Revision nicht einverstanden ist. Wir fordern ein modernes Gesetz, das dem Artenschutz dient und ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen und Wildtieren fördert.

FÜNF MIESE TRICKS DER KONZERNLOBBY

11.05.2020. Grosskonzerne und ihre PR-Firmen versuchen die Bevölkerung mit üblen Tricks zu täuschen.