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Aktuelle Meldungen

  • 20.09.2019  Mit dem Velo zur nationalen Klima-Demo

    Drei Wochen vor den Wahlen reisen wir mit dem Velo aus der ganzen Schweiz zur ersten nationalen Klima-Demo nach Bern. Laut und bunt machen wir am 28. September den Politiker*innen klar, dass es bei ihren Entscheidungen um unsere Zukunft geht. Wir erwarten Taten statt Worte!

  • 04.07.2019  «Historischer Durchbruch»

    Immer mehr Versicherungsgesellschaften reduzieren ihre Geschäfte mit Kohleunternehmen. Sie beugen sich einer weltweiten Kampagne von KlimaschützerInnen und dem Druck Kaliforniens. Weitere Schritte müssen folgen.

  • 28.06.2019  REFERENDUM FÜR DIE OLYMPISCHEN SPIELE

    Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) empfiehlt die Einführung eines fakultativen Referendums für den Fall einer Unterstützung Olympischer Spiele durch den Bund.

  • 27.06.2019  Olympia ist zum Ladenhüter geworden

    Das IOC hat den Bewerbungsprozess für Olympische Spiele reformiert und der Sportwelt das als "Evolution der Revolution" verkauft. Dahinter steckt aber vielmehr, dass Olympia zum Ladenhüter geworden ist.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Regierung schlägt 
zum «Green New Deal» ein

14.05.2019

Die Regierung erklärt sich einverstanden, ihre Klimastrategie mit zusätzlichen Massnahmen aufzuwerten – 
sie ist bereit, den von über 80 Parlamentariern eingereichten «Green New Deal» zu machen.

von Hans Peter Putzi

Eine Vorreiterrolle im Klimaschutz übernehmen und diesen als wirtschaftliche Chance in Zeiten der Engergiewende wahrnehmen: Mit diesem Leitgedanken reichte der Davoser SP-Grossrat Philipp Wilhelm zusammen mit über 80 weiteren Grossrätinnen und Grossräten Mitte Februar im Kantonsparlament den Vorstoss «Green New Deal» ein. Federführend sind neben Wilhelm die beiden Grossräte Josias F. Gasser (GLP) und Severin Geisseler (CVP).

Umfassender Aktionsplan

Der neue grüne Deal für Graubünden verlangt konkrete und wirksame Massnahmen zum Klimaschutz. Er beauftragt die Regierung, mit höchster zeitlicher Priorität einen umfassenden Aktionsplan vorzulegen. Dieser beinhaltet auch einen Finanzierungsplan und notwendige Anpassungen von gesetzlichen Grundlagen.

Die Regierung begrüsst den Vorstoss von Wilhelm, weil er den bisherigen Weg Graubündens bestärke. Sie erklärt sich darum bereit, den Auftrag entgegenzunehmen, wie sie gestern mitteilte. In diesem Zusammenhang verweist die Exekutive auf die von ihr bereits 2015 beschlossene Klimastrategie. Diese umfasst zehn Handlungsschwerpunkte: zwei zum Klimaschutz und acht zur Klimaanpassung. Eine Umsetzung des Auftrags «Wilhelm» müsste innerhalb der bereits mit der Klimastrategie geschaffenen Strukturen und Abläufe sowie mit einer Erweiterung des Finanzplanrahmens und Anpassung der gesetzlichen Grundlagen erfolgen. Beim Klimaschutz stehe die signifikante, nachhaltige Senkung des Verbrauchs an fossilen Treib- und Brennstoffen durch Steigerung der Energieeffizienz und durch den Einsatz von erneuerbaren Energien im Zentrum.

Gesetze sind anzupassen

Beim privaten Verkehr, der Industrie und der Landwirtschaft müsse primär der Bund aktiv werden. Beim Gebäudepark und beim öffentlichen Verkehr könne der Kanton im Rahmen seiner Kompetenzen selber handeln, schreibt die Regierung. Jedoch würden gesetzliche, planerische und finanzielle Voraussetzungen teilweise fehlen oder diese seien anzupassen.

Die Regierung ist bereit, diese Defizite auszumerzen. Sie nennt eine Revision des Energiegesetzes, die Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie eine kantonale Energierichtplanung. Dazu brauche es die breite politische Unterstützung über alle Parteigrenzen hinaus. Dass diese bereits gegeben ist, zeigt die Tatsache, dass über zwei Drittel des Grossen Rates und Mitglieder aller Parteien Wilhelm unterstützen.

Wilhelm zufrieden

Wilhelm selbst zeigt sich zufrieden mit der Antwort der Regierung: «Es ist sehr erfreulich, dass die Regierung unsere Auffassung teilt.» Er sei froh, dass die Regierung auch den Nutzen eines Green New Deals für das Klima und die einheimische Wirtschaft sehe. Nun hofft der Davoser auf ein deutliches Zeichen im Grossen Rat, «damit dieses für unsere Zukunft zentrale Projekt mit Rückenwind des Parlaments rasch in die Umsetzung gelangen kann».

Für die Umsetzung eines griffigen Aktionsplans ist laut der Regierung mit einmaligen Investitionen von 15 bis 26 Millionen Franken und mit jährlich wiederkehrenden Kosten von 20 bis 50 Millionen Franken für Bund, Kanton und Gemeinden zu rechnen. Die kantonalen Kosten seien in der Finanzplanung noch nicht enthalten.

Davos + 1.7 °C konkret: vom Klimawandel zum Klimahandeln

Um auf die Bedeutung des Klimawandels für eine wintertouristisch geprägte Region in den Bergen aufmerksam zu machen, haben die Bergwelten 21 AG gemeinsam mit Partnern den Davoser Klimafilm gedreht (21:45 Min). Anhand verschiedener Beispiele aus dem Natur- und Wirtschaftsraum Davos wird gezeigt, wie sich der Klimawandel in den vergangenen Jahrzehnten ausgewirkt hat.

Mit dem Velo zur nationalen Klima-Demo

20. bis 28. September 2019
I BIKE to move it

Drei Wochen vor den Wahlen reisen wir mit dem Velo aus der ganzen Schweiz zur ersten nationalen Klima-Demo nach Bern. Laut und bunt machen wir am 28. September den Politiker*innen klar, dass es bei ihren Entscheidungen um unsere Zukunft geht. Wir erwarten Taten statt Worte!

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Gletscher-Initiative

Das Schwinden der Gletscher ist ein Weckruf! Gelingt es nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen, verschlechtert sich unsere Lebensgrundlage nachhaltig. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.