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Stefan Grass
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Aktuelle Meldungen

  • 14.02.2020  Der Protest der Jugendlichen wird lauter statt leiser

    Das revidierte kantonale Energiegesetz ist unter Dach und Fach. Während die Wirtschaftsverbände von einem Kompromiss sprechen, fühlt sich die Klimajugend von der Politik verraten.

  • 13.02.2020  Agrarpolitik 2022+: Bundesrat verkennt Klimaproblematik

    Der Bundesrat veröffentlichte heute die Botschaft zur Agrarpolitik 2022+. Die Klima-Allianz Schweiz mit ihren 87 Mitgliedsorganisationen vermisst griffige Massnahmen, wie die Schweizer Landwirtschaft endlich in eine klimaschonende Kreislauflandwirtschaft mit angepasstem Nutztierbestand umgebaut wird.

  • 12.02.2020  CO2-Gesetz: Grosses Kopfschütteln bei der Klima-Allianz

    Die Umweltkommission des Nationalrats hat das CO2-Gesetz gegenüber dem Beschluss des Ständerats in vielen Punkten verschlechtert. Für die Klima-Allianz in der heutigen Zeit vollkommen unverständlich.

  • 11.02.2020  Klimaaktivisten wollen mehr

    Die Bündner Grossräte wurden am Dienstagmorgen speziell empfangen. Vor dem Grossratsgebäude in Chur warteten die Klimademonstranten. Für sie geht das Energiegesetz, über das in der laufenden Session diskutiert wird, deutlich zu wenig weit.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

Graubünden blieb viel erspart

24.12.2019

Seit fast zwei Jahrzehnten kämpft Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden, gegen die Durchführung Olympischer Spiele im Alpenraum. Am Scheitern der Bündner Kandidaturen von 2010, 2014, 2022 und 2026 hat Grass grossen Anteil. «Graubünden blieb viel erspart», meint er im Gespräch mit dem BT rückblickend.

Ohne Graubünden, ohne Alpenraum
Ohne Graubünden, ohne Alpenraum

Nachgefragt von Norbert Waser

«Wir können froh und erleichtert sein, dass wir diese Kiste nicht stemmen mussten.» Viel Geld für temporäre Anlagen hätte eingespart werden können und stehe heute für zukunftsträchtigere Projekte noch zur Verfügung, zudem seien dem Kanton hohe Schulden und auch viele Eingriffe in die Natur erspart geblieben. «Einen neuen Albulatunnel bekommen wir auch ohne Olympia», meint er. Das Fazit sei überall dort, wo demokratische Volksabstimmungen durchgeführt worden seien, das Gleiche: «Der Megaevent Olympia ist definitiv zu gross, zu teuer und zu fremdbestimmt.» Olympiakritiker Grass stellt aber auch fest, dass sich heute die Leute weltweit gar nicht mehr für Olympia interessieren würden. «Das Interesse beschränkt sich noch auf jene Nationen, die eigene Sportler mit Erfolgsaussichten am Start haben.» Das führe dann zu verlassenen Fernsehspielen wie in Asien. Der Versuch, mit der Agenda 2020 glaubwürdig eine Reform für weniger Kosten und mehr Unterstützung für die Veranstaltungsorte einzuleiten, sei gescheitert. «Diese Agenda bleibt ein Papiertiger», sagt Grass. «Olympische Winterspiele in der derzeitigen Form sind weder umwelt- noch sozialverträglich.» Er sieht sich dem erklärten Ziel eines «olympiafreien Alpenraums» einen grossen Schritt näher. Mailand könne die Spiele 2026 nur noch deshalb durchführen, weil das Volk nicht habe darüber abstimmen können. Das Interesse an Mehrfachsportdisziplinen nehme ständig ab. Die Alternative sehen die Olympiakritiker in dezentralen Weltmeisterschaften in den einzelnen Sportarten auf wiederverwendbaren Anlagen. «Olympia ist zum Auslaufmodell geworden», ist Grass überzeugt.

«Ein Nein ist immer einfacher als ein Ja»

04.03.2013. Stefan Grass gehört zu den Gewinnern der Olympia-Abstimmung. Als Kampagnenleiter des Neinkomitees zog er hinter den Kulissen die Fäden. Dem Bündner Tagblatt erklärte er, weshalb er und seine Mitstreiter auf die Finanzkarte setzten.

Nachgefragt von Abraham Gillis ein Tag nach der erfolgreichen Abstimmung

Stefan Grass muss immer wieder an den Computer während des Gesprächs, um seine Mails zu checken. Auch das Telefon läutet ununterbrochen. Und nachher gehts gleich weiter zu einem Fernsehtermin ins Studio von Tele Züri. Er ist froh, dass das Medieninteresse bald abflauen wird und vor allem, dass die Bündner Bevölkerung Nein gesagt hat. «Sonst hätten wir noch neun Jahre lang die Umweltpolizisten spielen und die Einhaltung der Umweltgesetze überwachen müssen. So können wir uns wieder wichtigeren Geschäften widmen.»

Position zum BEG

Es ist von grosser Bedeutung, dass mit dem neuen Bündner Energiegesetz (BEG) die Voraussetzungen geschaffen werden, um unsere Klimaziele zu erreichen. Weder das aktuelle Gesetz noch die geplanten Anpassungen erfüllen die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, geschweige denn die Forderung des Klimastreiks nach «Netto Null 2030».

«Der Konzern-Report»

Dokumentarfilm (45', 2020):
Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne für Verfehlungen geradestehen müssen.

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft

Arten verschwinden, Land-schaften werden zubetoniert, unsere traditionelle Bau-kultur wird zerstört: So kann es nicht weitergehen! Jetzt lanciert Pro Natura, Birdlife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zwei Volksinitiativen.