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Aktuelle Meldungen

  • 11.12.2018  Welche Rechte hat ein Fluss, Baum oder Berg?

    Aus Sicht des Rechts ist ein Energiekonzern eine Person mit bestimmten Rechten – das Klima oder der Rhein sind es nicht. Doch nun gibt es Bemühungen, der Natur die Möglichkeit zu geben, in eigenem Namen zu klagen.

  • 05.12.2018  Rettet die Industriebrache!

    Vial-Tuleu heisst mein Lieblingsplatz in den Alpen. Ihr staunt jetzt vielleicht und sagt: Es gibt doch schönere Landschaften in der Schweiz! Aber ich kann euch versichern: Diese Industriebrache ist etwas Besonderes. Doch sie ist bedroht!

  • 04.12.2018  Fataler Entscheid gegen den Klimaschutz

    Der Nationalrat hat gestern und heute das CO2-Gesetz beraten. Zur Halbzeit der Beratungen zeigt sich, dass das Gesetz gegenüber dem Vorschlag des Bundesrates sogar abgeschwächt wird. Der Ständerat muss korrigieren und die Klimapolitik wieder auf Kurs bringen.

  • 03.12.2018  Das Alpine Museum der Schweiz ist gerettet!

    Das Schweizer Parlament hat am 3. Dezember 2018 einen Antrag auf Erhöhung des Bundesbeitrags für das Alpine Museum der Schweiz von 250‘000 Franken auf 780‘000 Franken pro Jahr gutgeheissen. Möglich wurde die Erhöhung durch einen Kategorienwechsel innerhalb der Kulturförderung: Das Alpine Museum der Schweiz wird vom Bund neu als nationales Kompetenzzentrum für das alpine Kulturerbe unterstützt. Damit ist der Weiterbetrieb der Institution ab 2019 gesichert, verbunden mit einer Ausweitung des Tätigkeitsbereichs als Netzwerk.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Feuer in den Alpen 11. August 2018: «Klimawandel in den Alpen»

08.08.2018

Am zweiten August-Wochenende brennen wieder die «Feuer in den Alpen». Seit 30 Jahren treffen sich Aktive bei den traditionellen Höhenfeuer im gesamten Alpenraum. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein eindrückliches Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr stehen sie im Zeichen des Klimawandels in den Alpen.

Die Alpenbewohnerinnen und -bewohner sind nicht nur Leidtragende, sondern auch Verursacher der Klimaerwärmung. Sie verbrauchen pro Kopf etwa zehn Prozent mehr Energie als im europäischen Durchschnitt, dies hauptsächlich wegen der vergleichsweise längeren Verkehrswege und des regen Tourismus- und Freizeitverkehrs. Beim Verkehr ist denn auch der stärkste Zuwachs an Treibhausgasemissionen zu verzeichnen. Die zuneh-mende Mobilität wird das Problem weiter verschärfen. Mag der Beitrag, den die rund 14 Millionen Alpenbewohnerinnen und -bewohner an die Reduktion des globalen CO2-Aus-stosses leisten können, vergleichsweise klein sein, so ist er doch wesentlich: Die hoch entwickelte Gesellschaft in den Alpen ist ein Vorbild für viele andere Gebirgsregionen und zeichnet den Weg vor. Deshalb spielt sie eine Vorreiterrolle beim aktiven Klimaschutz.

30 Jahre Feuer in den Alpen

Jahr für Jahr entzünden Freiwillige Mahnfeuer gegen die Zerstörung der Alpen durch Transitstrassen, Stauseen, Hochspannungsleitungen und andere Projekte. Die ersten Proteste gab es bereits 1986. Damals waren mehrere unberührte Alpentäler durch die Erschliessung durch Pumpspeicherwerke bedroht: Val Curciusa, Val Madris und Grimselgebiet sind nur einige Beispiele. 1988 wurden diese Proteste zum ersten Mal mit einer europäischen Höhenfeuerkette sichtbar gemacht: Auf Anhieb brannten Hunderte von Feuern im ganzen Alpenbogen. Die Alpen-Initiative lädt gemeinsam mit Cipra Schweiz und Mountain Wilderness zum diesjährigen Jubiläumsanlass - wegen des Feuerverbotes ohne Feuer - mit interessantem Alternativangebot im Gebiet des Pizol (SG) ein.

Wo kein Feuerverbot wegen Trockenheit angeordnet ist, werden 2018 gegen 30 solidarische Feuer in fünf Alpenländern in diesen Alpenregionen entzündet: Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien (A) sowie Berner Jura und Oberland, St. Gallen, Surselva, Zürcher Oberland (CH) ebenfalls Bayern (D), Südtirol (I) und Gorenjska (Slowenien).

Medienauskünfte: Hans Weber, Geschäftsführer CIPRA Schweiz:
Tel.: +41 (0)62 390 16 91 +41 (0)79 699 29 33 schweiz@cipra.org
Mehr Informationen unter www.feuerindenalpen.com

Die CIPRA Schweiz (www.cipra.ch) ist der Dachverband der folgenden Alpin- und Umweltorganisationen:

Alpen-Initiative, aqua viva, Grimselverein, Mountain Wilderness Schweiz, Naturfreunde Schweiz NFS, Pro Natura, Schweizer Alpen-Club SAC, Schweizerische Greina-Stiftung,, Schweizer Vogelschutz SVS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL, WWF Schweiz

So stoppt die Initiative die Zersiedelung

Um den fortschreitenden Verlust von Grünflächen zu stoppen braucht es dringend griffige Lösungen. Mit der Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungs-entwicklung (Zersiedelungs-initiative)» wird die Zersiedelung durch Kompensation von neu eingezonten Bauzonen wirksam gestoppt, das Kulturland erhalten und eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Siedlungs-entwicklung nach innen gefördert.

CO2-Emissionen im Inland reduzieren

Die Petition verlangt von National- und Ständerat ein griffiges CO2-Gesetz, das unserer Verantwortung beim Klimaschutz gerecht wird, das 100% der Schweizer CO2-Reduktion im Inland festlegt und das nicht unser Geld in zweifelhaften Emissions-zertifikaten versenkt.

Gletscher-Initiative

Wenn es nicht gelingt, die Klimaerwärmung zu stoppen, werden bereits unsere Kinder eisfreie Alpen und spürbare Veränderung ihrer Lebens-grundlage erleben. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!