Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Finanzplatz Schweiz: Jetzt braucht es Gesetze für klimaverträgliche Investitionen

09.11.2020

Die Erkenntnisse des am 9. November 2020 veröffentlichten Klimaverträglichkeitstests des BAFU bestätigen das Versagen der aktuellen Politik des Bundesrates, auf freiwillige Massnahmen zu setzen. Mit ihren Investitionen und Finanzierungen befördert die Finanzbranche nach wie vor eine globale Erwärmung, die das Klimaziel des Pariser Abkommens von maximal 1.5 Grad wesentlich überschreitet. Die Klima-Allianz fordert Regulierungen.

Der Bericht des BAFU bestätigt: Banken, Versicherungen und Pensionskassen verhindern durch ihr Investitionsverhalten nach wie vor, dass die Schweiz ihren fairen Beitrag zur Umlenkung der Finanzflüsse gemäss dem Pariser Klimaabkommen leistet.

So zeigt das am 1. November durch die Klima-Allianz veröffentlichte Klima-Rating der Pensionskassen, der Suva und des AHV-Fonds: 92 Prozent des Vorsorgekapitals wird nicht klimaverträglich angelegt. Drei Jahre nach der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens durch die Schweiz ignorieren die Pensionskassen noch weitgehend die Klimarisiken. Es werden nur 8 Prozent der Vorsorgegelder der Schweiz durch Institutionen angelegt, die ihre Investitionen auf eine konsequente Reduktion der finanzierten Treibhausgasemissionen ausrichten.

Banken finanzieren nach wie vor die Neuerschliessung und Förderung besonders schädlicher fossiler Brennstoffe wie Kohle und Erdöl bzw. Erdgas aus Fracking oder Teersanden. Es gibt keine Legitimation dafür, der globalen Wirtschaft einfachen Zugang zu noch mehr fossilen Energieträgern zu verschaffen.
Die EU ist der Schweiz voraus

In der EU müssen Banken, Pensionskassen und die weiteren Finanzakteure ihre Strategien zur Reduktion der finanzierten Treibhausgasemissionen offenlegen. Mit diesem Schritt wird die Finanzwirtschaft verpflichtet, die sich abzeichnenden Wertverluste auf den Investitionen in Unternehmen der fossilen Wirtschaft zu vermeiden.

«Die Klima-Allianz fordert Bundesrat und Politik auf, die Bestimmungen der EU zum verbesserten Management von klimabedingten Finanzrisiken sowie zur Umlenkung der Finanzflüsse sofort und vollständig ins Schweizer Recht zu übernehmen», sagt Christian Lüthi, Geschäftsleiter der Klima-Allianz: «An die Stelle des bisherigen Laissez-Faire muss die aktive Steuerung treten. Finanzinstitute sind zu verpflichten, die von ihnen finanzierten Treibhausgasemissionen offenzulegen. Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter und Pensionskassen müssen verbindliche Handlungspläne festlegen, damit sie ihr Geschäft klimaverträglich ausrichten.»

JA zur KoVI am 29.11.

Die Konzernverantwor-tungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder ganze Land-striche zerstören, dann sollen sie auch dafür haften!

Die Konzernlobby versucht mit einer millionenschweren Kampagne von den Machen-schaften von Glencore abzulenken und die Stimm-bevölkerung zu verunsichern.

Die breite Unterstützung der Initiative von bürgerlichen Politiker/-innen, Unterneh-mer/-innen, der Kirche und der Zivilgesellschaft stimmt mich aber optimistisch.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung mit einem JA zur Konzernverant-wortungsinitiative am 29. November!

Dick Marty, Co-Präsident Initiativkomitee

«Der Konzern-Report»

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne wie Glencore für Verfehlungen geradestehen müssen.

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.