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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

JA zum CO2-Gesetz aus Verantwortung für die nächsten Generationen

12.01.2021

Die Klima-Allianz Schweiz steht klar hinter dem CO2-Gesetz. Mit einer Porträtserie macht sie deutlich, wie sehr die rasante Klimaerwärmung bereits heute unser Leben prägt. Und welche Verantwortung wir tragen für eine wirkungsvolle Klimapolitik – auch für unsere Kinder und Enkelkinder.

Christiane Gri erinnert sich, wie sie früher in den Strassen von Lausanne geschlittelt ist. Seit 1970 hat sich die Anzahl Schneetag in der Schweiz halbiert. «Wir müssen dafür kämpfen, dass die Erderwärmung gebremst wird, damit unsere Enkelkinder und deren Kinder eine lebenswerte Zukunft haben», sagt die engagierte Grossmutter im Kurzvideo, das sie mit ihren Enkeln zeigt. Um die Dringlichkeit einer konsequenten Klimapolitik zu illustrieren, porträtiert die Klima-Allianz Schweiz Menschen, die aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie stark uns die Erderwärmung bereits heute betrifft: Ein Landwirt, der hitzebeständiges Getreide aus Afrika anbauen muss, um genügend Futter für seine Tiere zu haben; der Familienvater, dessen Siedlung im Tessin überschwemmt wurde; eine Bergführerin, die von den drastischen Auswirkungen der Klimakrise auf die Bergwelt erzählt; Modeste Traoré aus Mali, der weiss, dass seine Kinder keine Fischer mehr sein werden.

Verantwortungslose Gegnerschaft

Erdölverbände, die Autoindustrie und die SVP, deren Parlamentarier in vielen dieser Verbände tragende Funktionen besetzen, versuchen, das revidierte CO2-Gesetz mit einem Referendum zu verhindern. Sie scheinen sich weniger Gedanken um ihre Enkelkinder zu machen, als um ihre kurzfristigen Gewinne. Im Falle einer Ablehnung des CO2-Gesetzes wäre die Schweizer Klimapolitik für mehrere Jahre komplett blockiert.

Wichtige Weichenstellung

Die starke Allianz ist bereit, sich im Abstimmungskampf zusammen mit den über 90 Mitglieder- und Partnerorganisationen entschieden für diese längst fällige Weichenstellung in der Klimapolitik zu engagieren. Das Gesetz ist das Produkt eines langen parlamentarischen Prozesses mit breitem Konsens und eine Selbstverständlichkeit. Die Klima-Allianz wird im Abstimmungskampf deutlich machen, dass wir und die künftigen Generationen von der Wirkung dieses Gesetzes profitieren. Auch die dreifache Grossmutter Christine Gri wird sich dafür einsetzen, dass mit dem CO2-Gesetz die nächste wichtige Weiche gestellt wird: «Das schulden wir unseren Kindern, Enkeln und den kommenden Generationen».

VCS zu Referendum gegen das CO2-Gesetz

Sachliches Ja zum Klimaschutz statt politische Zwängerei

12.01.2021. Heute hat ein Komitee aus rückwärtsorientierten Kräften das Referendum gegen das CO2-Gesetz eingereicht. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz steht jedoch entschieden hinter dem Gesetz. «Es ist ausgewogen sowie zwingend und dringend nötig, um die Klimaziele erreichen zu können», sagt VCS-Präsident Ruedi Blumer. «Das heute eingereichte Referendum ist eine politische Zwängerei der Erdöl- und Autolobby, die in Wirklichkeit bloss um ihre Pfründe bangt.»

Das CO2-Gesetz macht endlich mehr Tempo beim Klimaschutz. Gemäss dem neuen Gesetz sollen die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2030 um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 gesenkt werden. Mindestens drei Viertel der Emissionsreduktion muss im Inland erfolgen.

Der VCS sieht drei wesentliche Neuerungen, welche mit dem neuen CO2-Gesetz endlich umgesetzt werden:

  • Neue Autos müssen ihren CO2-Ausstoss halbieren: Dank dem neuen Gesetz werden die CO2-Emissionen von Autos und Lieferwagen schneller sinken. Die Regelung erhöht den Druck auf die Autohersteller, effizientere Modelle und mehr Elektrofahrzeuge anzubieten. Tricksereien der Autohersteller beim Treibstoffverbrauch lohnen sich mit dem neuen CO2-Gesetz nicht mehr: Wenn die Herstellerangaben nicht der Realität beim Gebrauch der Fahrzeuge entsprechen, werden die Ziele verschärft.
  • Flugticketabgabe: Die meisten erhalten mehr Geld zurück als sie zusätzlich bezahlen. Mehr als die Hälfte der Einnahmen der neuen Lenkungsabgabe werden der Bevölkerung und den Unternehmen zurückerstattet. Wer wenig fliegt, erhält also mehr Geld zurück als er oder sie über die Flugticketabgabe zusätzlich bezahlt. Der Rest der Abgabe fliesst in den neu geschaffenen Klimafonds, aus welchem etwa neue Nachtzugverbindungen finanziert werden können.
  • Elektrobusse statt Dieselfahrzeuge im öffentlichen Verkehr: Das CO2-Gesetz gibt ÖV-Betrieben Anreize zum Umstieg auf Elektrobusse. Gerade in den Städten führt dies auch zu besserer Luftqualität und zu weniger Lärm.

Aus Sicht des VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist das sachliche CO2-Gesetz ein ausgewogener, mehrheitsfähiger Kompromiss. Die Interessenvertreter, welche nun eine Volksabstimmung erzwingen, beabsichtigen einen Scherbenhaufen: Würde das Gesetz scheitern, droht dem Klimaschutz ein herber Rückschlag und die Schweiz würde die internationalen Klimaziele nicht fristgerecht erreichen. Das ist angesichts der Dringlichkeit des Handlungsbedarfs nicht zu verantworten.

Weitere Informationen:

Ruedi Blumer, Präsident VCS Schweiz, Tel. 079 465 43 07

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Ein breites Komitee lancierte die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Träger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.

Mit 2xJA am 13. Juni leisten wir einen Beitrag für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, die Erholung der Artenvielfalt statt Insekten- und Artensterben und für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände und Antibiotikaresistenzen. Wir schützen sowohl unsere eigene Gesundheit wie auch die Natur.

VOM KLIMASTREIK ZUR KLIMABEWEGUNG

AKTIONSTAG 21. MAI 2021

Am Aktionstag im Frühling wird, sofern es die Situation erlaubt, eine zentrale Demonstration in Chur stattfinden. Den ganzen Tag über werden ausserdem dezentral organisierte, lokale Aktionen durchgeführt. Dies können Demonstrationen, Diskussionen, gemeinsamer Austausch bei einem Mittagessen, konkrete Projekte usw. sein. Diese Aktionen werden von lokalen Organisationen und den Klimagruppen organisiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen vor Ort einzubinden und sie zu motivieren, selbst in der Klimabewegung aktiv zu werden.