Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

300 Gesundheitsorganisationen mit 45 Millionen Mitgliedern fordern sofortiges Handeln gegen die Klimakrise

26.10.2021

Die Klimakrise verursacht massive Gesundheitsschäden. Diese sind längst in den Krankenhäusern und Arztpraxen der ganzen Welt angekommen – auch in der Schweiz. Die Staatschefs, die ab dem 31. Oktober 2021 an der Klimakonferenz COP26 der Vereinten Nationen (UNO) in Glasgow teilnehmen, sollen unverzüglich Massnahmen gegen den Klimawandel ergreifen. Das fordern weltweit über 300 Gesundheitsorganisationen mit 45 Millionen Angehörigen der Gesundheitsberufe in einem gemeinsamen Schreiben. Auch die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) stehen im Absender.

«Die Klimakrise ist die grösste gesundheitliche Bedrohung der Menschheit. Als Angehörige der Gesundheitsberufe erkennen wir unsere ethische Verpflichtung an, uns zu dieser rasch wachsenden Krise zu äussern, die weitaus katastrophaler sein könnte als die COVID-19-Pandemie. Wir fordern die Regierungen nachdrücklich auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und ihre BürgerInnen, NachbarInnen und künftige Generationen vor der Klimakrise zu schützen», hält das Schreiben fest. Die UNO-Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Brief initiiert. Auch die AefU haben ihn unterzeichnet.

Die Gesundheitskatastrophe abwenden

Die organisierten Angehörigen der Gesundheitsberufe verlangen von den Staats- und Regierungschefs und ihren VertreterInnen an der COP26, die drohende Gesundheitskatastrophe abzuwenden. Dies, indem sie die globale Erwärmung auf 1.5 Grad begrenzen. Bei allen Massnahmen zur Eindämmung der Klimakrise und zur Anpassung an die Erwärmung sollen sie die Gesundheit der Menschen und die Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen.

Maximal 1.5 Grad

Die Unterzeichnenden fordern die Länder auf, ihre Klimaverpflichtungen aus dem Pariser Abkommen zu aktualisieren: Jeder einzelne Staat muss sich zu seinem fairen Anteil an der Begrenzung der Erwärmung auf höchstens 1.5 Grad verpflichten – und die Gesundheit in seine Pläne einbeziehen.

Die Staaten sollen einen raschen und gerechten Übergang weg von fossilen Brennstoffen sicherstellen. Dazu sind sofort alle Subventionen und Finanzierungen fossiler Brennstoffe zu streichen und diese Gelder stattdessen in die Entwicklung sauberer Energien umzulenken.

Reiche Länder müssen mehr tun

Länder mit hohem Einkommen müssen ihre Treibhausgasemissionen stärker reduzieren als die Einkommensschwachen. Dies betrifft insbesondere auch die Schweiz, deren Klimamassnahmen nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes im letzten Frühjahr arg ins Stocken gerieten.

Die einkommensstarken Länder müssen den versprochenen Geldtransfer an die einkommensschwachen Länder leisten. Nur so können auch diese die notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmassnahmen umsetzen.

Gesundheitsbereich soll vorangehen

Der Brief drängt die Regierungen, klimaresistente, kohlenstoffarme und nachhaltige Gesundheitssysteme aufzubauen. Für die Schweiz fordern die AefU ein klimaneutrales Gesundheitssystem bis 2030.

Alle Investitionen – beispielsweise jene zur Bekämpfung der Corona-Pandemie – müssen die Klimaschutzbemühungen unterstützen sowie die weltweiten sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten abbauen.


Kontakt:

Dr. med. Bernhard Aufdereggen, Präsident AefU 079 639 00 40

Dr. Martin Forter, Geschäftsleiter AefU 061 691 55 83

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Vor knapp zwei Jahren wurde die Gletscher-Initiative eingereicht, nun kommt die Vorlage in die parlamenta-rische Debatte. Der Bundesrat hat der Initiative einen direkten Gegenvorschlag gegenübergestellt, das Parlament kann aber ganz anders entscheiden. Die Initiative wird zuerst in der UREK-N des Nationalrates diskutiert. Was das konkret bedeutet, wird im Podcast  erklärt.

Weltweiter Klimastreik von Fridays For Future

24.09.2021. Greta Thunberg und Luisa Neubauer im Interview nach dem Klimastreik in Berlin mit Tausenden Teilnehmenden.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.