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Aktuelle Meldungen

  • 16.02.2019  Mehr als 200 Menschen gehen in Chur auf die Strasse

    «Gopfridstutz jetzt Klimaschutz» oder «Eusi Zuekunft», steht auf Tafeln und Transparenten. Für die Teilnehmenden ist klar, es braucht Massnahmen gegen den Klimawandel - jetzt.

  • 15.02.2019  Naturzerstörung durch Wasser-kraftwerke soll verewigt werden

    Eine bürgerliche Mehrheit im National- und Ständerat will die Wasserkraft weiterhin möglichst billig ausbeuten. Darum verlangt sie bei Konzessions-Erneuerungen eine Schwächung des Naturschutzes.

  • 14.02.2019  25 JAHRE ALPENINITIATIVE: Ein erfolgreiches Stück

    Vor 25 Jahren wurde die Alpeninitiative angenommen. Wäre es nach den grossen Umweltverbänden gegangen, wäre die Initiative gar nie lanciert worden. Ein Lehrstück, wie man vergnügt und heimatverbunden linke Politik betreibt.

  • 10.02.2019  Ein starkes Zeichen trotz Ablehnung

    Die Zersiedelungsinitiative ist zwar nicht gewonnen, aber eine engagierte Kampagne legte den Grundstein für eine bessere Raumplanung.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Per Zug zum Weltwirtschaftsforum

23.01.2019

Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den langen Weg zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos mit der Bahn in Angriff genommen. Dienstagfrüh trat die 16-Jährige in Schweden ihre erste Etappe auf der etwa 25-stündigen Reise an – „Morgenzug zum Weltwirtschaftsforum in Davos“, schrieb sie dazu auf Twitter.

Im Gepäck hat die Schülerin einen Rucksack, einen kleinen roten Koffer und ein Demonstrationsschild mit der Aufschrift „Skolstrejk for klimatet“ (Schulstreik fürs Klima). Sie kündigte an, von Mittwoch bis Freitag bei der Konferenz dabei zu sein.

Weil Flugreisen viel CO2 ausstoßen und damit klimaschädlich sind, entschied sie sich für die Anreise per Zug. Sie habe bereits erreicht, dass ihre Eltern vor einigen Jahren mit dem Fliegen aufgehört hätten, sagte sie im Voraus in einem Interview der schwedisch-norwegischen Sendung „Skavlan“.

An vorderster Front für den Klimaschutz

In der Tat gehören die Schweden und Schwedinnen zu den Vielfliegern. Sie würden durchschnittlich siebenmal so oft in ein Flugzeug steigen wie Menschen aus anderen Ländern, schrieb kürzlich die deutsche „taz“. Stattdessen bevorzugt Thunberg den Zug, wo man die Zeit auch gut nutzen könne, um allerlei Dinge zu tun – zum Beispiel eine Rede zu schreiben, so die 16-Jährige. Für einen Kommentar war sie über Soziale Netzwerke während der Reise nicht zu erreichen.

Emotionale Rede in Katowice

Thunberg setzt sich an vorderster Front für ein stärkeres Klimabewusstsein ein. Sie fordert, dass mehr gehandelt und weniger bloß über den Klimawandel geredet wird. Im Rahmen ihrer Protestaktion „Schulstreik fürs Klima“ demonstriert sie jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm. Die Aktion fand bereits Nachahmerinnen und Nachahmer in aller Welt.

Auf der UNO-Klimakonferenz im polnischen Katowice hatte Thunberg im Dezember gesagt: „Wir müssen verstehen, was für ein Chaos die älteren Generationen angerichtet haben, das wir nun aufräumen und mit dem wir leben müssen.“ Ihre emotionale Rede ging um die Welt, die Jugendliche dient vielen vor allem jungen Menschen als Vorbild.

Greenpeace fordert Klimaschwerpunkt in Davos

Das 49. Weltwirtschaftsforums steht 2019 unter dem Motto „Globalisierung 4.0 – Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution“. Dass Klimapolitik dieses Jahr ein wichtiges Thema sein werde, war den ersten Informationen aus Davos zufolge kaum zu vernehmen. Ab Mittwoch würden insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Lösungen für brennende Probleme der Gegenwart sprechen, hieß es in diversen Aussendungen.

Es soll in Diskussionsrunden um Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Europa und Afrika gehen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte aber insbesondere von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, sie müsse einen starken Fokus auf die Erderwärmung richten. „Ich erwarte, dass sie die Klimakrise als riesige Bedrohung für die Welt anspricht“, sagte Greenpeace-International-Chefin Jennifer Morgan der dpa. Ein Kohleausstieg bis 2030 sei notwendig, nur so könne das Paris-Ziel erreicht und die Bedrohung der Erwärmung auf weniger als 1,5 Grad gehalten werden. (...)

red, ORF.at/Agenturen

Klimaaktivistin Greta Thunberg ist in der Schweiz angekommen

23.01.2019. Die 16-jährige Greta Thunberg wird am Abend am WEF sprechen. Sie will bis am Freitag in Davos bleiben.

Fürs Klima vom Flugzeug auf den Zug umsteigen – und das viele, viele Stunden lang: Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den langen Weg nach Davos mit der Bahn in Angriff genommen. Schon am frühen Dienstagmorgen trat die 16-Jährige in Schweden ihre erste Etappe auf der Reise an – «Morgenzug zum Weltwirtschaftsforum in Davos», schrieb sie dazu auf Twitter.

Fahrtdauer hin und zurück: etwa 65 Stunden. Im Gepäck: ein Rucksack, ein kleiner roter Koffer und ein Demonstrationsschild mit der Aufschrift «Skolstrejk for klimatet» (Schulstreik fürs Klima).

Heute Morgen erreichte Thunberg Zürich. Von dort machte sie sich weiter auf den Weg nach Davos. Die Schülerin kündigte an, von Mittwoch bis Freitag am WEF dabei zu sein. Um 18 Uhr wird Thunberg an einer Diskussion im «Arctic Basecamp» teilnehmen, in der es um die Errichtung einer «Erden-Kommission» geht, um den Klimawandel zu stoppen. Am Freitagmorgen wird die Schwedin an einem WEF-Panel über den Umgang mit dem Klimawandel zu Gast sein. Bereits am Eröffnungstag richtete sie sich in einer Videobotschaft an die WEF-Teilnehmer.

Für die Anreise mit dem Zug entschied sie sich, weil Flugreisen viel CO2 ausstossen und damit klimaschädlich sind. Sie habe bereits erreicht, dass ihre Eltern vor einigen Jahren mit dem Fliegen aufgehört hätten, sagte sie vorab in einem Interview der schwedisch-norwegischen Sendung «Skavlan». Man könne die Zeit in der Bahn gut nutzen, um allerlei Dinge zu tun – zum Beispiel eine Rede zu schreiben.

Thunberg setzt sich an vorderster Front für ein stärkeres Klimabewusstsein ein. Sie fordert, dass mehr gehandelt und weniger bloss über den Klimawandel geredet wird. Im Rahmen ihrer Protestaktion «Schulstreik fürs Klima» demonstriert sie jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm.

Die Aktion fand bereits Nachahmer in aller Welt. Auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz hatte sie im Dezember gesagt: «Wir müssen verstehen, was für ein Chaos die älteren Generationen angerichtet haben, das wir nun aufräumen und mit dem wir leben müssen.»

Kritik an Thunbergs «einfachen Botschaften»

Diverse Politiker am rechten Rand kritisierten den Auftritt in Kattowitz und sprachen von Kinderarbeit. Greta nimmt's cool. Doch: «Das Thema ist nicht unumstritten. Es ist klar, dass sich viele an diesen einfachen Botschaften stören», sagt SRF-Nordeuropa-Mitarbeiter Bruno Kaufmann.

Er weist darauf hin, dass sie ein Team um sich herum hat und sie letztlich «einfach die Person ist, die diese Botschaften weiterträgt». Mit ihren Anklagen gegen die Erwachsenenwelt habe die Jugendliche einen Nerv der Zeit getroffen, sagt Kaufmann. «Das birgt auch die Gefahr, dass sie instrumentalisiert wird. Es wird sich zeigen, wie lange sie auf dieser Welle weiterreiten kann und das Greta-Thunberg-Fieber Europa und die Welt ergreift.»

Wir haben ein Recht auf Zukunft!

Netto Null Treibhausgas-Emissionen im Inland bis 2030 ohne die Einplanung von Kompensations-Technologien! 

Nationale Ausrufung des Klimanotstands!

Die offizielle Schweiz aner-kennt die Klimakatastrophe als zu bewältigende Krise!

Gletscher-Initiative

Jetzt mithelfen! Die Gletscher-Initiative bringt die Schweiz auf Klimakurs: Null CO2-Emissionen bis 2050! Für den Start suchen wir 20'000 Personen die je 4 Unterschrif-ten sammeln. Helfen Sie mit? Nur so gelingt uns ein fulminanter Start Ende April.

Die 15-Jährige Greta Thunberg an der Klimakonferenz in Kattowitz (Video 3:21)

Die 15-jährige Greta Thun-berg inspiriert Kinder auf der ganzen Welt, ihre Zukunft vor der ungezügelten Doppel-züngigkeit ihrer politischen Führungspersonen zu retten. Ihr Schulstreik, den sie ganz allein begonnen hat, ist zur internationalen Bewegung zivilen Ungehorsams geworden. 

CO2-Emissionen im Inland reduzieren

Die Petition verlangt von National- und Ständerat ein griffiges CO2-Gesetz, das unserer Verantwortung beim Klimaschutz gerecht wird, das 100% der Schweizer CO2-Reduktion im Inland festlegt und das nicht unser Geld in zweifelhaften Emissions-zertifikaten versenkt.