Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Fridays for Future: Erster globaler Klimastreik des Jahres

19.03.2021

Mit kreativen Aktionen in aller Welt hat die Klimabewegung Fridays for Future ihrer Forderung nach stärkeren Anstrengungen beim Klimaschutz Ausdruck verliehen.

Klimastreik auch in Chur auf dem Alexanderplatz
Klimastreik auch in Chur auf dem Alexanderplatz

In rund 50 Ländern gab es am Freitag nach Angaben der Organisatoren mehr als 1000 Kundgebungen sowie Kunst- und Plakataktionen, von denen Aktivisten wie die schwedische Vorkämpferin Greta Thunberg Bilder und Eindrücke in sozialen Netzwerken teilten. Auch in Deutschland beteiligten sich Hunderte in mehr als 200 Städten am sogenannten Klimastreik, der coronabedingt teils ins Internet verlagert wurde. Grössere Aktionen gab es unter anderem in Hamburg, Dresden und Berlin.

Da Fridays for Future zu einem hybriden Protest mit grosser digitaler Präsenz geladen habe, könne die Teilnehmerzahl nicht exakt beziffert werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Es war der erste globale Klimastreiktag seit fast einem halben Jahr.

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer schwor ihre Mitstreiter auf das Superwahljahr 2021 ein. Es seien düstere Zeiten, aber der internationale Grossprotest sei nur «der Auftakt für ein Jahr, in dem wir so viel zu tun haben», sagte Neubauer bei einer Kundgebung in Berlin. Fridays for Future werde sich «in die Strukturen und Institutionen hinein» organisieren und die Klimapolitik in diesem Jahr mitgestalten. «Wir werden die Regierung herausfordern.» Am Rande einer pandemiegerecht gestalteten Kunstaktion auf einer Berliner Brücke sagte Neubauer, angesichts einer Welt voller Krisen und «leerer Versprechen» sei der globale Klimaprotest unabdingbar.

Ihren Protest brachten die Demonstranten bei kreativen Aktionen zum Ausdruck, darunter Fahrraddemos etwa in Mainz und Giessen. In der Hamburger Innenstadt schufen die Aktivisten einen sechzig Meter langen Schriftzug mit der Botschaft «Wir alle für 1,5 Grad C».

Fridays for Future appelliert mit der Aktion an die Weltgemeinschaft, die Erderwärmung nicht über 1,5 Grad Celsius steigen zu lassen. In Dresden wollten die Aktivisten im Laufe des Nachmittags nach eigenen Angaben an 1000 Kreuzungen in der Stadt protestieren.

Unterstützung erhielten die überwiegend jungen Klimakämpfer von zahlreichen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen. Mehrere Verbände, darunter der Bundesverband Bürgerinitiative Umweltschutz (BBU), forderten die Parteien auf, den Protest im Bundestagswahljahr 2021 ernstzunehmen.

Auch aus der politischen Opposition kam Solidarität. Der Linken-Klimapolitiker Lorenz Gösta Beutin übte wie die Demonstranten Kritik an den bisherigen Klimaschutzmassnahmen der Bundesregierung. «Die Merkel-Groko wird in die Geschichtsbücher als die Regierung eingehen, die sorglos in die eskalierende Klimakrise geschlafwandelt ist. Es braucht einen Weckruf», sagte Beutin.

Die Protestaktionen erstreckten sich über mehrere Kontinente, gerade auch in den Weltregionen, in denen die Folgen der Klimakrise bereits heute stark zu spüren sind. Proteste gab es etwa in asiatischen Ländern wie Bangladesch, Sri Lanka und die Philippinen, aber auch im afrikanischen Kenia und in Südamerika.

In Greta Thunbergs Heimatstadt Stockholm legten Demonstranten auf dem zentralen Platz Sergels torg Protestschilder aus, auf denen unter anderem «Science not Silence» (Wissenschaft statt Schweigen) und «Time is running out» (Die Zeit läuft ab) zu lesen war. Auch Thunberg war zu einem Zeitpunkt dabei. «Wir streiken in Schichten, um grosse Menschenmengen zu vermeiden und unsere Zahlen so niedrig wie möglich zu halten», schrieb die 18-Jährige auf Twitter. Wie aus einem Tweet von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven hervorgeht, unterstützten auch wieder Forscher in der Arktis und Antarktis die Proteste.

Fridays for Future hatte für diesen Freitag zum ersten globalen Klimagrossprotest des Jahres aufgerufen. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises - keine leeren Versprechungen mehr - wollten die Organisatoren gegen die Förderung fossiler Brennstoffe und eine aus ihrer Sicht verfehlte und mangelhafte Klimapolitik protestieren.

Globaler Klimastreik: "Vor der Pandemie war schon Krise"

19.03.2021. Heute ist "Globaler Klimastreik": Weltweit gehen Menschen auf die Straße und fordern mehr Klimaschutz. Auch in Deutschland. Die Klimabilanz fällt durch die Pandemie zwar weniger schlimm aus, aber einen echten Wandel gibt es nicht, so Carla Reemtsma von "Fridays for Future". Die Politik wolle zurück zur "Normalität", die sei aber längst krisenhaft.

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Ein breites Komitee lancierte die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Träger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.

Mit 2xJA am 13. Juni leisten wir einen Beitrag für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, die Erholung der Artenvielfalt statt Insekten- und Artensterben und für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände und Antibiotikaresistenzen. Wir schützen sowohl unsere eigene Gesundheit wie auch die Natur.

VOM KLIMASTREIK ZUR KLIMABEWEGUNG

AKTIONSTAG 21. MAI 2021

Am Aktionstag im Frühling wird, sofern es die Situation erlaubt, eine zentrale Demonstration in Chur stattfinden. Den ganzen Tag über werden ausserdem dezentral organisierte, lokale Aktionen durchgeführt. Dies können Demonstrationen, Diskussionen, gemeinsamer Austausch bei einem Mittagessen, konkrete Projekte usw. sein. Diese Aktionen werden von lokalen Organisationen und den Klimagruppen organisiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen vor Ort einzubinden und sie zu motivieren, selbst in der Klimabewegung aktiv zu werden.