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Aktuelle Meldungen

  • 13.02.2018  Hirsche und Rehe füttern ist grundsätzlich verboten

    Die Fütterung von Schalenwild ist seit dem 1. Mai 2017 in Graubünden verboten. Hirsche und Rehe dürfen weder aktiv durch Auslegen von Futter noch passiv durch ungeschützte Komposte, Siloballenlager oder Grünabfallsammelstellen gefüttert werden. Denn Wildtiere brauchen im Winter kein Futter sondern störungsfreie Einstandsgebiete. Nur in besonders prekären Situationen für das Wild darf das zuständige Departement Notmassnahmen anordnen.

  • 10.02.2018  Gut, geht dieser Kelch an uns vorbei

    Vor einem Jahr hat das Bündner Stimmvolk mit 60 Prozent eine Kandidatur für Olympische Winterspiele im 2026 abgelehnt. Auch in St. Moritz mit der Ski-WM und in Davos mit dem WEF wurde eine viel grössere Belastung durch Olympia abgelehnt.

  • 09.02.2018  Petition gegen Strassenlärm

    Lärm ist gesundheitsschädigend. In der Schweiz ist jede fünfte Person tagsüber vom Strassenlärm betroffen. Schlafstörungen sind die am weitesten verbreitete Folge des Lärms.

  • 08.02.2018  Olympia ist ein Auslaufmodell

    Seit den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 zeigt sich die fehlende Sinnhaftigkeit von solchen Sportgrossveranstaltungen im Alpenraum. Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden, der seit 18 Jahren die Kandidaturen für Olympische Winterspiele in Graubünden für 2010, 2014, 2022 und 2026 erfolgreich bekämpfte, zieht Bilanz.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Einst Weit­blick, heu­te Tun­nel­blick

03.12.2017

Seit 50 Jah­ren rollt der Tran­sit­ver­kehr durch den San Ber­nar­di­no. Da­mals herrsch­te Eu­pho­rie, heu­te Orien­tie­rungs­lo­sig­keit.

Ein Kommentar von Reto Furter, Leiter Graubünden

Mehr als 7000 Fahrzeuge rollen Tag für Tag durch den San-Bernardino-Tunnel. Lastwagen natürlich, Pendlerinnen und Pendler, Durchreisende, Touristen. Der Verkehr brachte in den vergangenen 50 Jahren, seit der Tunnel unter dem geschichtsträchtigen und seit Jahrhunderten wichtigen Pass eröffnet wurde, zwar nicht den Wohlstand in den Kanton, aber doch deutlich bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und für den Tourismus, unzählige Gäste und einen Hauch europäischer Weite. Es ist heute einfacher denn je, nach Graubünden zu gelangen, der A13 und dem Tunnel sei dank.

Natürlich hat die Medaille eine Kehrseite: Die Verkehrsprobleme im Kanton nehmen stetig zu, verschärfte Sicherheitsvorschriften führen zu hohen Kosten, weil Sicherheitsstollen für Tunnels vorgeschrieben werden, der Verkehr staut sich, es ist laut und es stinkt im Tal. Dagegen will und muss der Kanton vorgehen.

Von einer Strategie für die Zukunft ist dabei allerdings nicht viel zu sehen – von widersprüchlichen Signalen hingegen viel. Es ist die Bündner Regierung, die sich – zuletzt gestern – dafür ausgesprochen hat, am Isla-Bella-Tunnel nicht einen zweckmässigen Sicherheitsstollen zu errichten, sondern grad einen richtigen zweispurigen Sicherheitstunnel, um damit den Verkehr dereinst in richtungsgetrennten Röhren fliessen zu lassen. Das erhöht die Sicherheit zwischen Nordbünden und dem Domleschg. Und es erhöht die Kapazität, weil vier Spuren zur Verfügung stehen. Thusis rückt näher, der Umwegverkehr über Bonaduz und Rhäzüns nimmt ab.

Allerdings rückt nicht nur Thusis näher, sondern auch Italien – und das ist die Krux. Jedes Hindernis, das irgendwo auf der Strecke beseitigt wird, macht die A13 gegenüber der Gotthardstrecke ein wenig attraktiver für den Schwerverkehr, ein paar Minuten schneller – und sorgt dafür, dass die Lastwagen öfter bei uns anzutreffen sind. Dagegen, gegen den Schwerverkehr im Kanton, wehrt sich dann die gleiche Bündner Regierung mit dem hilflosen Argument, die Strasse über den San Bernardino sei zu gefährlich.

Vor 50 Jahren, bei der A13-Eröffnung am San Bernardino, war noch viel von politischem Weitblick zu spüren im Kanton. Anders heute: Statt Weitblick gibt es Tunnelblick.

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Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz

Wir fordern National- und Ständerat auf, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums der Schweiz in die Pflicht zu nehmen und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Der Klimareport

Ist das Klima noch zu retten? "Der Klimareport" stellt Zahlen und Fakten zum Klimawandel vor und besucht Skeptiker und Aktivisten. Im Zentrum steht die Frage, wie mit der größten Herausforderung des 21. Jahrhundert umgegangen werden kann.