Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Aktuelle Meldungen

  • 21.10.2020  Nichts als recht

    Eigentlich ist es selbstverständlich: Wer Regeln verletzt, muss dafür geradestehen. Wer einen Schaden anrichtet, haftet dafür. Das ist nichts als recht. Jedes Kind weiss das. Darum ist es höchste Zeit, dass diese Grundsätze auch für Konzerne mit Sitz in der Schweiz gelten. Denn zur Freiheit, global zu wirtschaften, gehört die globale Verantwortung für Mensch und Umwelt. Als Schweiz können wir den hier niedergelassenen Konzernen klare Regeln auferlegen.

  • 16.10.2020  Frauen könnten den Initiativen zum Durchbruch verhelfen

    Die erste Umfrage zur Abstimmung vom 29. November zeigt eine Mehrheit für beide Volksinitiativen: Konzernverantwortung und Kriegsgeschäfte. Doch die Konzernverantwortungsinitiative schneidet weniger gut ab als erwartet. Entscheidend könnten die Frauen sein.

  • 05.10.2020  Aktion wohnliches Chur

    Aus der – letztlich erfolglosen – Opposition gegen den Bau eines innerstädtischen Parkhauses unter dem Areal des Verwaltungsgebäudes der Rhätischen Bahn führte 1975 die Gründung des Vereins «Aktion wohnliches Chur». Zu den Gründungsmitgliedern zählten auch Jürg Hartmann, Fortunat Anhorn und Robert Indermaur. Nachdem sich der Bau des Parkhauses auch durch eine Aufsichtsbeschwerde nicht verhindern liess, und auch eine von 7000 Personen unterzeichnete Petition ohne Wirkung blieb, gingen die Initianten in die Offensive und brachten 1977 eine 36-seitige Broschüre mit dem Titel «Chur unsere Stadt» heraus.

  • 02.10.2020  Besser schlafen dank Tempo 30

    Lärm macht krank. Vor allem der allgegenwärtige Strassenlärm ist für Menschen nicht nur lästig, sondern gefährdet ihre Gesundheit. Daher braucht es Temporeduktionen als Lärmschutzmassnahme. Denn sie können den motorisierten Verkehr sowohl in Wohnquartieren als auch auf den Hauptstrassen beruhigen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Siehe Video...

Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

Klima-Allianz steht hinter dem CO2-Gesetz

09.10.2020

Die Erdöl-Lobby, unterstützt von der SVP, gab heute bekannt, das Referendum gegen das neue CO2-Gesetz zu ergreifen. Die Klima-Allianz Schweiz, mit über 90 Organisationen der Zivilgesellschaft, steht hinter dem CO2-Gesetz. Sie wird sich im Abstimmungskampf entschieden für diese längst fällige Weichenstellung in der Klimapolitik engagieren. Das Gesetz ist das Produkt eines langen parlamentarischen Prozesses mit breitem Konsens.

Mit dem in der Herbstsession verabschiedeten Klimagesetz werden die Weichen gestellt für einen Klimaschutz im Sinne des Pariser Klimaabkommens, dem sich auch die Schweiz verpflichtet hat. «Im Falle einer Annahme dieses Erdöl-Referendums, wäre die Schweizer Klimapolitik für mehrere Jahre komplett blockiert», sagt Christian Lüthi, Geschäftsleiter der Klima Allianz Schweiz, und fügt an: «Die Autoverkäufer und die Ölindustrie, in deren Verbänden die SVP stark vertreten ist, verstecken ihre eigenen Wirtschaftsinteressen hinter vermeintlich negativen Auswirkungen auf den Mittelstand.» Das neue CO2-Gesetz legt wichtige und sozialverträgliche Massnahmen für Sektoren fest, die bisher gar keine Massnahmen hatten, wie die Luftfahrt und der Finanzplatz.

Die Klima-Allianz Schweiz umfasst zahlreiche Umweltorganisationen, sowie auch Organisationen aus dem Gesundheitsbereich, aus der Entwicklungszusammen-arbeit und Verbänden wie Casafair, der sich für nachhaltiges Bauen und Wohnen engagiert. «Im CO2-intensiven Gebäudebereich macht das neue CO2-Gesetz endlich Nägel mit Köpfen. Verantwortungsvolle Eigentümer*innen sind sich der Dringlichkeit für wirkungsvolle gesetzliche Massnahmen bewusst und unterstützen den Ausstieg aus fossilen Heizungen», sagt Kathy Steiner von Casafair.

Das Verursacherprinzip und der soziale Ausgleich werden im neuen Gesetz ernst genommen. «Das CO2-Gesetz stellt die Weichen für einen gerechten Klimaschutz. Aus einer globalen Perspektive sind die neuen Instrumente des CO2-Gesetzes ein wichtiger Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit», sagt Stefan Salzmann von Fastenopfer und Co-Präsident der Klima Allianz Schweiz.

«Das CO2-Gesetz ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es schafft die dringend nötigen Grundlagen für einen effektiven Klimaschutz, für den wir uns als Allianz - auch über das CO2-Gesetz hinaus - einsetzen werden», betont Christian Lüthi.

JA zur KoVI am 29.11.

Die Konzernverantwor-tungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder ganze Land-striche zerstören, dann sollen sie auch dafür haften!

Die Konzernlobby versucht mit einer millionenschweren Kampagne von den Machen-schaften von Glencore abzulenken und die Stimm-bevölkerung zu verunsichern.

Die breite Unterstützung der Initiative von bürgerlichen Politiker/-innen, Unterneh-mer/-innen, der Kirche und der Zivilgesellschaft stimmt mich aber optimistisch.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung mit einem JA zur Konzernverant-wortungsinitiative am 29. November!

Dick Marty, Co-Präsident Initiativkomitee

«Der Konzern-Report»

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne wie Glencore für Verfehlungen geradestehen müssen.

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.