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Stefan Grass
vbu-Sekretariat

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Aktuelle Meldungen

  • 26.05.2020  Umweltverbände machen Front gegen Rega-Basis

    Die in Davos geplante Rega-Einsatzbasis steht politisch unter Druck. Jetzt setzt sich auch die Vereinigung Bündner Umweltorganisationen zur Wehr.

  • 25.05.2020  3 Fakten zum Krisenaktionsplan der Klimajugend

    Die Coronakrise machte der Klimajugend einen Strich durch die Rechnung. Nun melden sich die Aktivistinnen und Aktivisten mit einem Krisenaktionsplan zurück. Die Coronakrise soll als Sprungbrett in eine ökologischere Zukunft dienen.

  • 25.05.2020  Absage an die geplante Helibasis in Davos

    Schon wieder sorgen Pläne für eine Helikopterbasis in Davos für Aufregung. Diesmal will die Rega zusätzlich zu Untervaz und Samedan in Davos Glaris eine dritte Flugbasis in Graubünden bauen, dies ohne ersichtlichen Mehrwert für die Patienten- und Rettungsflüge. Darum unterstützt die Vereinigung Bündner Umweltorganisationen VBU die Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen die Pläne wehren.

  • 14.05.2020  Interview mit Marcel Hänggi zum Thema "Corona- und Klimakrise"

    Nach dem “Klimajahr 2019” scheint in der heutigen Corona-Zeit die Klimakrise in den Hintergrund gerückt zu sein. Wichtige klimapolitische Entscheide wie die UN-Klimakonferenz COP 26 wurden aufgeschoben. Ist der Klimawandel überhaupt noch ein Thema?

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

Endet mit den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand eine Ära?

09.01.2020

Die Olympischen Winterspiele 2026, um die sich auch Graubünden bemüht hat, finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Es könnten die letzten nach bisheriger Vergabepraxis sein. Aus Sicht von Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden, ist Olympia ein Auslaufmodell.

Von Norbert Waser

Seit fast zwei Jahrzehnten betreut Stefan Grass die Homepage des Komitees Olympiakritisches Graubünden. Dort sammelt er alles, was im Zusammenhang mit möglichen Olympiakandidaturen im Alpenraum von Bedeutung sein könnte. Einer der jüngsten Artikel auf www.olympia-nein.ch vom Dezember 2019 ist dem Wandel der Vergabepraxis des Olympischen Komitees gewidmet. Der Deutsche Olympiakritiker Jens Weinreich äussert darin die Vermutung, dass die Vergabe der Winterspiele 2026 «auf lange Zeit die letzte Olympiakür der alten Art» gewesen sein könnte. «Statt des mehrstufigen Prozesses gibt es nur noch einen ‘ständig andauernden Dialog’ des IOC mit Städten und Regionen. Der Zeitraum der Vergabe, sieben Jahre vor den Spielen, wurde aus der Olympischen Charta gelöscht. Die Evaluierungskommission wurde abgeschafft. Seit Juni 2019 sucht sich das IOC selbst die Bewerber aus. Mit wem das IOC nicht beizeiten in Verhandlungen eintritt, der kann Olympia vergessen. Ende der Diskussion», so seine Analyse der Vergabepraxis. Nachzulesen auf der Homepage ist auch das Statement von Stefan Grass zur gescheiterten Bündner Olympiakandidatur 2022. «Graubünden blieb viel erspart», so sein Fazit (BT 24. Dezember).

Fehlende Sinnhaftigkeit

In einer Analyse vergangener Spiele legt Stefan Grass einen speziellen Fokus auf die Winterspiele in Turin 2006 und Vancouver 2010. Das seien die letzten beiden Austragungsorte gewesen, die in einem demokratischen Umfeld veranstaltet worden seien. «Die Selbstinszenierung und die Korruption der Putin-Spiele in Sotschi im Jahr 2014 und die politische Besonderheit der Spiele 2018 in Pyeongchang 2018 sind auf die europäische Welt nicht direkt übertragbar», so die Begründung für diesen Fokus. Die Spiele in Turin 2006 habe die grosse Stadt zwar mit 3,4 Milliarden Euro gestemmt, aber im Hinterland in den Bergen würden heute Ruinen von Sportanlagen stehen, die nicht einmal mehr für das Trainieren, geschweige denn für Sportwettbewerbe genutzt werden könnten. Die Winterspiele 2010 in Vancouver hätten – inklusive 700 Millionen Euro Sicherheitskosten – insgesamt sechs Milliarden Franken gekostet. Das Defizit habe 713 Millionen Euro betragen, welches die Stadt über Jahre zurückzahlen müsse. «17 Jahre Schuldendienst für 17 Feier-Tage», so seine nüchterne Bilanz. «Weshalb so viel Geld für ein Sportfest ausgeben, wenn die Gewinne privatisiert und die Verluste verstaatlicht werden?», fragt sich Grass. Die Fremdbestimmung durch das IOC lasse mit den Knebelverträgen keinen Spielraum für eine vernünftige Gestaltung des Ressourcenverbrauchs zu.

Jugendspiele für Schweiz verkraftbar

Die jüngsten Ergebnisse von Volksabstimmungen in Graubünden, München und Innsbruck hätten gezeigt, dass breite Kreise der Alpenbevölkerung nicht mehr bereit sei, die Belastungen von Olympischen Winterspielen in Kauf zu nehmen, stellt Stefan Grass weiter fest. Da keine Studie einen ökonomischen Langzeiteffekt ausweisen könne, sondern nur höhere Kosten als im Vorfeld budgetiert, würden sich immer mehr Menschen von diesen Mega-Events abwenden. Olympiakritiker Grass geht sogar noch einen Schritt weiter: «Auf Olympische Spiele kann in Zukunft verzichtet werden, weil das Interesse an mehreren Sportdisziplinen zum gleichen Zeitpunkt am selben Ort stetig abnimmt.» Grass sieht die Zukunft in dezentralen Weltmeisterschaften in den jeweiligen Sportarten – weltweit auf wiederverwendeten Sportanlagen – welche von den Interessierten überall via Fernsehen verfolgt werden können. Als für die Schweiz verkraftbar erachtet Grass die heute in Lausanne beginnenden Olympischen Jugendspiele, ebenso Special Olympics und Studentenspiele. «Dagegen haben sich die Umweltorganisationen auch nie zur Wehr gesetzt.»

Anita Mazzetta in den Stadtrat

Klimaschutz und damit eine umweltfreundliche Energie-wirtschaft ist eines von Anita Mazzettas Schwerpunkt-themen. Ihre energiepoliti-sche Fachkompetenz ist beeindruckend, genauso sind es ihre Erfolge. Als Stadträtin ist Mazzetta eine Chance für die Energiewende in der Stadt Chur: Durch die  Anwendung von innovativen Technologien wird das heimische Gewerbe gestärkt.

NEIN zum Jagdgesetz

Innerhalb weniger Wochen ist das Referendum zum neuen Jagdgesetz zustande gekommen. Der grosse Erfolg der Naturschutzorganisatio-nen beweist, dass auch die Bevölkerung mit dieser Revision nicht einverstanden ist. Wir fordern ein modernes Gesetz, das dem Artenschutz dient und ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen und Wildtieren fördert.

FÜNF MIESE TRICKS DER KONZERNLOBBY

11.05.2020. Grosskonzerne und ihre PR-Firmen versuchen die Bevölkerung mit üblen Tricks zu täuschen.