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Aktuelle Meldungen

  • 10.06.2018  Das Wallis will keine olympischen Spiele

    Die Walliser Stimmbevölkerung hat eine finanzielle Beteiligung des Kantons von 100 Millionen Franken an den Olympischen Winterspielen 2026 abgelehnt. Das war die entscheidende Hürde für die Kandidatur, die bis Anfang 2019 beim Internationalen Olympischen Komitee hätte eingereicht werden müssen. Nun wird die Kandidatur zurückgezogen. Die Stimmbeteiligung lag bei 62,6 Prozent.

  • 08.06.2018  Den Alpen zuliebe: «Nein zu Sion 2026»

    Die Abstimmung vom 10. Juni im Wallis bleibt nicht der einzige Volksentscheid über die Olympischen Winterspiele 2026 in der Schweiz. Zwei Tage vorher trifft sich die ordentliche Gemeindeversammlung von Kandersteg im Berner Oberland, um über eine Tranche von 1,5 Millionen Franken zu befinden. Dort sollen die Nordische Kombination und das Skispringen auf der Normalschanze stattfinden. Nötig sind ein neuer Sprungrichterturm und eine temporäre Zufahrtsstrasse.

  • 30.05.2018  «Ein funktionierendes Beispiel, bei dem alle gewinnen»

    Es muss nicht immer eine Normstrasse gemäss Meliorationsvorschriften sein. Als Vorzeigemodell dafür, dass es auch anders geht, gilt die Sanierung der Verbindung von Paspels nach Dusch in der Gemeinde Domleschg.

  • 23.05.2018  Regierungsratswahlen: Umweltrating als Entscheidungshilfe

    Am 10. Juni finden Regierungs- und Grossratswahlen in Graubünden statt. Wie stehen die sieben Kandidaten für den Regierungsrat zu wichtigen Fragen im Umweltbereich? Ein Umweltrating soll Klarheit bringen.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Rund 1000 Fäl­le zur An­zei­ge ge­bracht

09.03.2018

Der Kanton Uri hat diese Woche die Statistik 2017 zu den Schwerverkehrskontrollen auf Urner Gebiet publiziert. Wie sieht es diesbezüglich in Graubünden aus? Das BT hat beim zuständigen Departement nachgefragt.

Von Jano Felice Pajarola

Es gibt nur mehr einen Kanton, der die Resultate der Schwerverkehrskontrollen veröffentlicht: Uri. Diese Woche wurde die Statistik für das Jahr 2017 publiziert, und ihr zufolge hat die Urner Kantonspolizei rund 17 600 Fahrzeuge kontrolliert. Das Ergebnis: Fast 6000 Fahrzeuge waren nicht korrekt unterwegs, bei ihnen wurden total über 10 000 Regelverstösse zur Anzeige gebracht, fast 8900 davon wegen Mängeln bei der Betriebssicherheit. Bei knapp 2800 Fahrzeugen waren diese Mängel so gravierend, dass die Fahrzeuge stillgelegt werden mussten.

Im Vergleich zu 2016 wurden im Kanton an der Gotthardachse rund 35 Prozent mehr Verstösse gegen die Arbeits- und Ruhezeitregelung der Chauffeure eruiert; festgestellt wurden auch mehr als 100 manipulierte Abgasanlagen.

Wie aber sieht es in Graubünden aus? Seit es den Landesbericht nicht mehr gibt, erteilt der Kanton Auskünfte zu den Schwerverkehrskontrollen nur noch «auf Anfrage hin», wie der zuständige Regierungsrat Christian Rathgeb mitteilt. Also hat das BT nachgefragt.

Parallelen, aber auch Differenzen

Im Kontrollzentrum in Unterrealta wurden 2017 rund 3300 Fahrzeuge unter die Lupe genommen, so die Reaktion aus dem Departement. Etwas weniger als ein Drittel musste zur Anzeige gebracht werden: rund 1000 Fahrzeuge, wobei es sich auch um mehrere verschiedene Verstösse pro Fahrzeug handeln kann. Insgesamt dürfte damit der Prozentanteil der Anzeigen und Verstösse etwa jenem in Uri entsprechen. Allerdings betreffen von den Verstössen in Graubünden deutlich weniger die Betriebssicherheit, nämlich 270. Gemessen an der Gesamtzahl der Anzeigen sind das 27 Prozent – gegenüber 87 Prozent im Kanton Uri.

Rund 160 stillgelegte Fahrzeuge

Ein Grund für diese eklatante Differenz könnte gemäss Departementssekretärin Regula Hunger darin liegen, dass zu den 270 in Graubünden registrierten Verstössen gegen die Betriebssicherheit nur die «gravierenden» gehören. Stilllegen musste man in Unterrealta letztes Jahr rund 160 Fahrzeuge, wobei hier auch die Stilllegungen wegen Verstössen im Bereich Arbeits- und Ruhezeit mitgezählt werden. Anders als im Nachbarkanton stagnieren diese Zuwiderhandlungen in Graubünden. Sogenannte Adblue-Manipulationen an den Abgasanlagen wurden letztes Jahr in zwölf Fällen aufgedeckt.

«Teil der Verlagerungspolitik»

Zu den Zahlen aus dem Kanton Uri hält die Alpen-Initiative in einer aktuellen Medienmitteilung fest, sie würden zeigen, dass die Kontrollen wirklich notwendig seien, nicht zuletzt als Teil der Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene. Diese sei nicht konkurrenzfähig, wenn bei den Lastwagen auf Kosten der Sicherheit gespart werden könne. Es brauche deshalb noch mehr Kontrollen, so das Fazit der Alpen-Initiative. Die Schweiz könne nicht zuwarten und akzeptieren, dass Lastwagen mit defekten Bremsen, übermüdeten Fahrern oder zu schwerer Last die Alpen queren würden.

Dass die Kontrollen im Bündner Zentrum in Unterrealta nötig sind, bestätigt auch Regierungsrat Rathgeb. «Die Erfahrungen zeigen, dass sie ihre Wirkung entfalten.» Es verbessere sich nicht nur die Verkehrssicherheit auf dem gesamten Bündner Strassennetz, auch die Unfallzahlen würden reduziert. Laut Departementssekretärin Hunger entspricht die Menge der Kontrollen in Unterrealta im Vergleich zu den personellen Mitteln denjenigen in Uri. Die Anzahl Kontrollen sei adäquat und genüge dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Im Vordergrund stehe aber sowieso nicht ihre Quantität, sondern «ihre Qualität».

Sicherheitsrisiko Lastwagen: Es braucht mehr Kontrollen

06.03.2018.  Schwerverkehrskontrollzentrum Erstfeld UR (c) Alpen-Initiative
«Die Schweiz kann nicht weiter zuwarten und akzeptieren, dass Lastwagen mit defekten Bremsen, übermüdeten Chauffeuren und zu schwer beladen durch die Alpen fahren.» So kommentiert Manuel Herrmann die neuesten Zahlen zu den Schwerverkehrskontrollen, welche die Kantonspolizei Uri veröffentlicht hat. 2017 hat ein Drittel der kontrollierten Fahrzeuge die Regeln nicht einhalten. 2‘795 Fahrzeuge wurden sogar stillgelegt und durften nicht weiterfahren.

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Velo-Initiative kommt als "Bundesbeschluss Velo" zur Abstimmung

Am 23. September 2018 entscheidet das Stimmvolk über die eidgenössische Vorlage. Die Velo-Initiative wurde zugunsten des vom Bundesrat und Parlament entworfenen "Bundesbe-schlusses Velo" zurückge-zogen. Wie die Initiative hat der Bundesbeschluss zum Ziel, das Velofahren in der Bundesverfassung zu veran-kern und dem Wandern und dem zu Fuss gehen gleich-zustellen. Die Kantone sollen weiterhin zuständig sein und sich auf übergeordnete Vorgaben abstützen, um das Velofahren einheitlich und über Gemeinde- und Kan-tonsgrenzen hinweg zu fördern.