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Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen

Die geheimen Machenschaf-ten der Ölindustrie: Exxon, Shell und Chevron, die seit 60 Jahren im Geheimen wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben.

Film von Johan von Mirbach

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

Diese Politiker sind «gegen die Umwelt»

29.08.2019

Auf der Website «ecorating.ch» ist das Abstimmungsverhalten von Bündner und Glarner Politikerinnen und Politikern einsehbar. Beleuchtet werden dabei umweltrelevante Themen, über die im Stände- und Nationalrat oder im Kantonsparlament abgestimmt wurde.

«0 Prozent umweltfreundlich», das ist das Resultat beim Umweltrating von SVP-Nationalrat Heinz Brand, das von ecorating.ch durchgeführt wurde. In der Grafik nebenan, als Kuchendiagramm dargestellt, steht tiefrot: «100 Prozent gegen die Umwelt». Doch wie kommt es zu diesem starken Tobak in Form dieses eindeutigen Resultats? Die Website gibt an, dass für jede umweltrelevante Abstimmung im Parlament ein Expertenteam der Umweltorganisationen eine Gesamtbeurteilung vornehme, die unter anderem auf den folgenden Kriterien beruhe:

  • konkrete und grosse Umweltwirkung in einem Themenbereich, der zu den Kernanliegen der Umweltorganisationen gehört.
  • Umweltorganisationen haben sich aktiv für einen umweltfreundlichen Ausgang der Abstimmung eingesetzt.
  • Die Abstimmungen im Rating sind über möglichst viele umweltpolitische Themenbereiche verteilt, insbesondere sind wenn möglich Forderungen zu Naturschutz, Klima, Energie und Verkehr in jedem Rating enthalten.
  • Die Abstimmungen haben eine Signalwirkung für künftige umweltpolitische Entscheide.
  • Die Abstimmung muss die Haltung der Parlamentarier für oder gegen eine Massnahme oder Änderung klar zum Ausdruck bringen (je nach Gegenüberstellung von Minderheitsanträgen ist das nicht bei jeder Abstimmung der Fall).


Wenn aus rot grün wird

Heinz Brand ist aber nicht der einzige Bündner Parlamentarier, welcher mit diesem Ergebnis abschneidet. Auch das Ranking von Nationalrats- und Parteikollegin Magdalena Martullo ist identisch, oder um es mit den Worten von ecorating.ch auszudrücken «100 Prozent gegen die Umwelt». Anderer Kanton, gleiche Partei: der Glarner SVP-Mann Werner Hösli bringt es aber immerhin auf 5 Prozent «für die Umwelt». BDP-Mann Martin Landolt schafft es auf 45,5 Prozent «für die Umwelt».

Schaut man die Ergebnisse des anderen politischen Pols an, so wird rot zu grün – im wahrsten Sinn des Wortes. So kommt die Bündner Grossrätin Sandra Locher Benguerel auf 92 Prozent «für die Umwelt» und acht Prozent des Kuchendiagramms lauten auf «eher für die Umwelt». Ihre Parteikollegen Silva Semadeni und Jon Pult kommen beide gar auf ein Abstimmungsverhalten von 100 Prozent «für die Umwelt».

ecorating.ch berechnet laut eigenen Angaben auf der Website wie folgt:
«Für die Berechnung des Umweltfreundlichkeitswertes wird die Differenz der Stimmen für die Umwelt und der Stimmen gegen die Umwelt in das Verhältnis der Gesamtzahl der möglichen Abstimmungen gesetzt. Entschuldigte Absenzen und das Präsidium werden für die Berechnung nicht mit einbezogen. Enthaltungen und unentschuldigte Absenzen werden wie eine halbe Stimmabgabe für und eine halbe Stimmabgabe gegen die Umwelt gewertet». (ham)

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Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungs-volles Handeln in der Zukunft.

Gletscher-Initiative

Das Schwinden der Gletscher ist ein Weckruf! Gelingt es nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen, verschlechtert sich unsere Lebensgrundlage nachhaltig. Bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

Referendum gegen Abschuss

Es ist verheerend: Die Revision des Jagd- und Schutzgesetzes (JSG) ist missraten und gefährdet den Artenschutz als Ganzes. Urschweizer wie Luchs, Biber, Graureiher und Wolf könnten auf der Abschussliste landen und künftig abgeschossen werden, ohne dass die Tiere je Schäden angerichtet haben - einfach nur, weil es sie gibt.

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