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Aktuelle Meldungen

  • 08.06.2018  Den Alpen zuliebe: «Nein zu Sion 2026»

    Die Abstimmung vom 10. Juni im Wallis bleibt nicht der einzige Volksentscheid über die Olympischen Winterspiele 2026 in der Schweiz. Zwei Tage vorher trifft sich die ordentliche Gemeindeversammlung von Kandersteg im Berner Oberland, um über eine Tranche von 1,5 Millionen Franken zu befinden. Dort sollen die Nordische Kombination und das Skispringen auf der Normalschanze stattfinden. Nötig sind ein neuer Sprungrichterturm und eine temporäre Zufahrtsstrasse.

  • 30.05.2018  «Ein funktionierendes Beispiel, bei dem alle gewinnen»

    Es muss nicht immer eine Normstrasse gemäss Meliorationsvorschriften sein. Als Vorzeigemodell dafür, dass es auch anders geht, gilt die Sanierung der Verbindung von Paspels nach Dusch in der Gemeinde Domleschg.

  • 23.05.2018  Regierungsratswahlen: Umweltrating als Entscheidungshilfe

    Am 10. Juni finden Regierungs- und Grossratswahlen in Graubünden statt. Wie stehen die sieben Kandidaten für den Regierungsrat zu wichtigen Fragen im Umweltbereich? Ein Umweltrating soll Klarheit bringen.

  • 16.05.2018  Fischschutz statt tödliche Turbinen

    In den Turbinen von Wasserkraftwerken verletzen sich täglich viele Fische – oft tödlich. Eine Petition an den Bundesrat fordert eine konsequente Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes. Dieses verlangt bauliche Massnahmen an den Kraftwerken, damit die Fische gefahrlos flussabwärts schwimmen können.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Das Wallis will keine olympischen Spiele

10.06.2018

Die Walliser Stimmbevölkerung hat eine finanzielle Beteiligung des Kantons von 100 Millionen Franken an den Olympischen Winterspielen 2026 abgelehnt. Das war die entscheidende Hürde für die Kandidatur, die bis Anfang 2019 beim Internationalen Olympischen Komitee hätte eingereicht werden müssen. Nun wird die Kandidatur zurückgezogen. Die Stimmbeteiligung lag bei 62,6 Prozent.

Kurzes Fest, kein Kater!
Kurzes Fest, kein Kater!

Das Oberwallis hätte die olympischen Spiele gewollt – allerdings auch nur knapp: 51,05 Prozent sagten Ja. Im Mittelwallis stimmten 53,67 Prozent Nein, im Unterwallis gar 58,1 Prozent. Und die vorgesehene Gastgeberstadt Sitten will erst recht nichts vom Grossanlass wissen: 60,9 Prozent haben dort den kantonalen Kredit von 100 Millionen Franken für olympische Spiele im Wallis abgelehnt.

Für den Projekt-Promotoren Hans Stöckli ist klar, dass die Kandidatur nun zurückgezogen wird. Es sei nicht gelungen zu belegen, «dass olympische Spiele meistens zu Gewinnen führen».

"Das ist ein Denkzettel für das IOC." Laura Schmid, Komitee «Nein zu Sion 2026»

«Ich freue mich sehr», sagt hingegen Laura Schmid vom Komitee «Nein zu Sion 2026». Das deutliche Resultat sei ein Denkzettel für das IOC: «Spiele, die immer grösser werden und immer mehr Schulden hinterlassen, haben keine Zukunft.»

Die Gegnerinnen: Bekämpft wurde das Projekt vor allem von den Grünen, der SP, der SVP und den Umweltorganisationen. Sie warnten vor den finanziellen Risiken und befürchteten, dass die Kosten zu tief veranschlagt waren.

Die Befürworter: Allen voran Vertreter der Kantonsregierung, aber auch Sportler wie Pirmin Zurbriggen hatten zusammen mit Jürg Stahl (SVP) und Hans Stöckli (SP) von Swiss Olympic versucht, die Leute von «nachhaltigen und zukunftsweisenden Spielen im Herzen der Schweizer Alpen» zu überzeugen.

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Velo-Initiative kommt als "Bundesbeschluss Velo" zur Abstimmung

Am 23. September 2018 entscheidet das Stimmvolk über die eidgenössische Vorlage. Die Velo-Initiative wurde zugunsten des vom Bundesrat und Parlament entworfenen "Bundesbe-schlusses Velo" zurückge-zogen. Wie die Initiative hat der Bundesbeschluss zum Ziel, das Velofahren in der Bundesverfassung zu veran-kern und dem Wandern und dem zu Fuss gehen gleich-zustellen. Die Kantone sollen weiterhin zuständig sein und sich auf übergeordnete Vorgaben abstützen, um das Velofahren einheitlich und über Gemeinde- und Kan-tonsgrenzen hinweg zu fördern.