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Drama Klimaschutz - Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz - zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

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Letzte Generation: Was darf Widerstand?

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist* innen die richtige Form des zivilen Ungehorsam?  Gert Scobel analysiert konstruktiv die aktuelle Diskussion.

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

Stadtklima-Initiative mit 1530 Unterschriften eingereicht

07.11.2022

Heute wurde die Churer Stadtklima-Initiative eingereicht: Das Initiativkomitee hat der Stadtkanzlei vor dem Rathaus über 1500 Unterschriften übergeben. Benötigt werden 800 Unterschriften. Die Übergabe wurde von zahlreichen Kindern und Erwachsenen verfolgt, mit Velos, Pflanzen und Plakaten haben sie die Bedeutung der Initiative unterstrichen.

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Die Stadtklima-Initiative wurde von 12 Organisationen und Parteien zusammen lanciert. Mit der Initiative soll während zehn Jahren jährlich ein Prozent des Strassenraums auf Stadtgebiet in Grün-, Fuss- und Veloflächen umgewandelt werden. Die Initiative leistet damit einen Beitrag zu mehr Klimaschutz und zur Anpassung der Stadt an den Klimawandel.

Seit vielen Jahren mit diesem Thema beschäftigt sich Anita Mazzetta, Mitinitiantin und Geschäftsleiterin des WWF Graubünden: «Asphalt und Beton heizen die Städte im Sommer auf. Bis zu 10 Grad wärmer als in der Umgebung kann es in der Stadt werden». Was auf den ersten Blick nach Ferienstimmung und Badiwetter tönt, ist tatsächlich ein ernstes Problem für Mensch und Natur: «Die Stadt kann im Sommer zu einem Backofen werden mit gravierenden Folgen für die Gesundheit», so Mazzetta. «Die Entsiegelung der Strassenräume zu Gunsten von Grünflächen und Bäumen kühlt die Stadt ab, spendet Schatten und schafft zugleich Lebensräume für Tiere und Pflanzen.»

Auch beim Verkehr ist dringend ein Kurswechsel vonnöten: Ein grosser Teil unserer Stadtfläche besteht aus Strassen, der weitaus grösste Teil davon wird für das Auto benötigt. Mit einem vermehrten Umstieg auf flächeneffiziente Verkehrsmittel wie ÖV, Velo und Fussverkehr wird viel Platz frei für Grünflächen und Begegnungszonen. Die Stadtklima-Initiative fordert darum mehr Platz für Velofahrende und Fussgängerinnen, für eine lebenswerte Stadt.

«Mit der Stadtklima-Initiative möchten wir bei der bevorstehenden Überarbeitung der Grundordnung dafür sorgen, dass das Stadtklima einen genügend grossen Stellenwert erhält», erklärt Andi Schnoz, Mitinitiant und Gemeinderat der Freien Liste. Grünflächen sollen erhalten und ausgebaut werden, bei Umbauten stärker auf durchlässige Materialien und offene Flächen gesetzt werden, Verkehrsfläche vom Auto zum Velo- und Fussverkehr umgenutzt werden.

Nachdem die Stadtkanzlei die eingereichten Unterschriften geprüft hat, wird der Stadtrat und anschliessend der Gemeinderat über die Initiative beraten. «Die Unterstützung für unser Anliegen beim Sammeln war sehr gross, wir freuen uns bereits jetzt auf den Abstimmungskampf», sagt Anita Mazzetta mit Blick auf die nächsten Schritte.

Auskunftpersonen:

Andi Schnoz, Gemeinderat und Präsident Freie Liste GRÜNE, 079 393 38 63

Simon Gredig, Geschäftsführer Pro Velo GR und Grossrat GRÜNE, 081 641 22 87

Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF GR und Grossrätin GRÜNE, 081 250 23 00

Stadtklima-Initiative:
2x Ja am 3. März!

Für die Stadt Chur bietet sich mit dem Ausbau des Wärmenetzes eine einmalige Gelegenheit, auch ihre Strassen und Plätze fit für die Zukunft zu machen.

Die Stadtklima-Initiative setzt sich für Verkehrsbe-ruhigung und Klimaan-passung ein. Konkret soll dazu während 10 Jahren jährlich eine Fläche von 1.0 Prozent der Strassenfläche des Stadtgebietes in sichere Fuss- und Velowege, Begegnungszonen oder in Grünflächen umgewandelt werden.

Am 3. März liegen sowohl die Initiative als auch ein Gegenvorschlag dem Volk vor. Werden beide angenommen, entscheidet die Stichfrage darüber, welche der beiden Vorlagen umgesetzt werden soll. Die Initianten der Stadtklima-Initiative empfehlen beide Vorlagen zur Annahme und die Initiative bei der Stichfrage.

Referendum eingereicht: 100 000 Menschen wehren sich gegen den masslosen Autobahn-Ausbau

11.01.2024. Angeführt vom VCS Verkehrs-Club der Schweiz und umverkehR hat heute eine Allianz aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien das Referendum gegen den Autobahn-Bauwahn bei der Bundeskanzlei eingereicht. Innert rund drei Monaten sind stolze 100 000 Unterschriften gegen den masslosen Autobahn-Ausbau gesammelt worden. Dieses bemerkenswerte Sammelergebnis ist ein erster grosser Erfolg im Kampf gegen den übertriebenen, überholten und überteuerten Autobahn-Ausbau.

Initiative eingereicht: Volk kann über Klima-fonds abstimmen

22.02.2023. Mit den Mitteln aus dem Klimafonds sollen künftig mehr Solarpanels gebaut, Gebäudesanie-rungen vorangetrieben, der ÖV ausgebaut und der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt gefördert werden. SP und Grüne haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht. Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» wird von einer Allianz von Umweltorgani-sationen und Gewerkschaf-ten unterstützt.