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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

STEK 2050: Gemeinsam planen bringt Chur weiter!

18.08.2021

Das STEK Chur 2050 enthält gute Ansätze. Die mangelhafte Partizipation der Stadtbevölkerung, das Fehlen wichtiger Themen und widersprüchliche Massnahmen lassen diese jedoch verblassen. Eine breite Allianz von Organisationen, Verbänden, Fachleuten und Parteien äussert sich in dieser Stellungnahme deshalb gemeinsam zur Zukunft unserer Stadt und fordert eine deutliche Nachbesserung.

Velos im Welschdörfli

Das Stadtentwicklungskonzept Chur 2050 liegt bis Ende August zur Mitwirkung auf. Im Entwurf wird die Bedeutung von frühzeitiger Partizipation betont. Das Netzwerk «Chur mitgestalten» begrüsst dies. Lei-der handelt der Stadtrat jedoch nicht danach: Das Konzept wurde verwaltungsintern erarbeitet, eine frühzeitige Anfrage für den Einbezug von Interessensgruppen wurde abgelehnt, und zu Grunde liegende Fachberichte werden unter Verschluss gehalten.

Nun ist ein Text in Vernehmlassung, welcher die allermeisten überfordert, und der beim genauen Lesen fachliche Mängel offenbart wie auch zu wenig breit abgestützt ist. Diverse gute Ansätze sind enthalten, die aufgrund fehlender griffiger Massnahmen verpuffen. Widersprüche werden nicht aufgelöst. Das STEK Chur 2050 zeigt leider nicht auf, wie Chur die drängenden Herausforderungen unserer Zeit lösen will. Unter anderem ging das Klimaziel 2050 des Bundes einfach vergessen, und städtebaulich bleiben viele Probleme und Fragen offen.

Das Netzwerk «Chur mitgestalten» kritisiert das gewählte Vorgehen und fordert den Stadtrat zu echten Partizipationsprozessen auf. Dazu gehören die Beteiligung interessierter Akteure und unabhängiger Fachgremien sowie eine ausgewogene Partizipation von Frauen, der Jugend, Queeren, People of Co-lour und Nicht-Stimmberechtigten. Gemeinsames Planen bringt nachhaltigere und breit abgestützte Lö-sungen hervor, ist bereichernd und fördert den Gemeinsinn. Gemeinsames Planen bringt uns weiter.

In der Beilage sind 12 Stellungnahmen zum STEK formuliert von Parteien, Organisationen und Fach-leuten. Sie bringen Visionen und Lösungsansätze zur Sprache, hier kommen Expertise und Diversität zum Ausdruck. Wir wünschen uns eine breite Diskussion. Für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt. Für unsere Stadt. Das Netzwerk “Chur mitgestalten” lädt alle Churerinnen und Churer ein, sich zum STEK zu äussern. Welche Stadt wünschen Sie sich?

Für das Netzwerk “Chur mitgestalten”, Koordinatorin Regula Ott
regula.ott@gmail.com - 076 318 96 44

Liste aller Stellungnahmen (alphabetisch):

- Freie Liste Verda: «Keine Verdichtung ohne Partizipation, Freiraumkonzept und Klimaschutz»

- Klimastreik Graubünden: «Das STEK 2050 wird der Klimakrise nicht gerecht»

- IG für lebendige Wohn- und Stadträume: «Es fehlen partizipative und lebendige Möglichkeitsräume und Gebäude, sowie gestaltbare und nutzbare Frei- und Grünräume für die Bevölkerung»

- Peter Hartmann, Verkehrsplaner: «Dem Auto im Stadtverkehr seine Grenzen aufzeigen»

- Pro Natura Graubünden: “Biodiversität muss aktiv erhalten und gefördert werden”

- Pro Velo Graubünden: «Veloförderung ist nicht teuer – man muss sich nur getrauen!»

- Sozialwerk LGBT+, Treff LGBT+: «Städte sind für Menschen gemacht!»

- SP Chur: «Qualitative und ökologische Stadtentwicklung und bezahlbarer Wohnraum»

- VCS Graubünden: «Chur muss die Klimaerhitzung ernst nehmen»

- Verein Kulturraum Chur: «Realisierung von Gemeinschafts- und Kulturzentren in den Stadtquartie-ren!

- Wohnbaugenossenschaft bainviver-chur: «Gemeinnützigen Wohnungsbau für lebendige Quartiere»

- WWF Graubünden: «Städte sind für den Klimaschutz zentral – auch die Stadt Chur»

Vereinte Kritik an der Churer Stadtentwicklung

18.08.2021. Chur hat das Stadtentwicklungskonzept Stek 2050 vorgelegt. In sanftem Ton und scharfen Argumenten kritisieren 12 Parteien, Verbände und Fachleute den Stadtrat: Kennt Chur keinen Klimawandel?

Breite Kritik an der Churer Stadtentwicklung

18.08.2021. Noch bis Ende August bleibt den Churerinnen und Churern Zeit, sich zum Stadtentwicklungskonzept 2050 zu äussern. Bereits heute haben sich diverse Gruppierungen gemeldet. Sie sparen nicht mit Kritik.

Churs Weiterentwicklung unter der Lupe

19.08.2021. Das Netzwerk «Chur mitgestalten» kritisiert das Churer Stadtentwicklungskonzept 2050. Verbände, Organisationen, Fachleute und Parteien fordern Nachbesserungen. Vor allem bei den Klimazielen.

Critica envers project da svilup per la citad

19.08.2021. 12 organisaziuns da l’ambient e da la sanestra crititgeschan il project Cuira 2050, il concept che descriva co la chapitala grischuna duai sa sviluppar. Critica datti per il proceder sco era per il cuntegn.

Wo stehen wir mit der Gletscher-Initiative?

Vor knapp zwei Jahren wurde die Gletscher-Initiative eingereicht, nun kommt die Vorlage in die parlamenta-rische Debatte. Der Bundesrat hat der Initiative einen direkten Gegenvorschlag gegenübergestellt, das Parlament kann aber ganz anders entscheiden. Die Initiative wird zuerst in der UREK-N des Nationalrates diskutiert. Was das konkret bedeutet, wird im Podcast  erklärt.

Weltweiter Klimastreik von Fridays For Future

24.09.2021. Greta Thunberg und Luisa Neubauer im Interview nach dem Klimastreik in Berlin mit Tausenden Teilnehmenden.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.