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Aktuelle Meldungen

  • 17.04.2018  Gemeinsam weiter denken

    «Soziale Innovation» ist in aller Munde. Was es ist, was sie taugt und warum es sie in den Alpen braucht, zeigt CIPRA International im Jahresbericht 2017. Deutlich wird: Allein durch technischen Fortschritt sind die Herausforderungen nicht zu meistern. Es braucht das Engagement der Gesellschaft.

  • 12.04.2018  Die Revision des Energiegesetzes fällt bescheiden aus

    Nach dem klaren Entscheid des Volkes für die Energiestrategie 2050 hat der Kanton die Revision des Bündner Energiegesetzes angepackt. Die Vorschläge der Regierung bleiben aber unter dem Strich bescheiden. Der WWF fordert einen konsequenteren Ausstieg aus den fossilen Energien, im Interesse des Klimas und des lokalen Gewerbes.

  • 10.04.2018  NEIN zu olympischen Winterspielen im Wallis

    Für das Komitee «Nein zu Sion 2026» bedeuten die olympischen Winterspiele vor allem eines: Misswirtschaft auf der ganzen Linie: Das Budget ist unrealistisch tief, das IOC ist kein verlässlicher Partner, und olympische Winterspiele in der heutigen Form können gar nicht nachhaltig sein.

  • 10.04.2018  107‘765 fordern eine gerechte Klimapolitik

    Fast drei Jahre hat sich die Bundespolitik Zeit gelassen, um die im Mai 2015 eingereichte «Petition für eine gerechte Klimapolitik» zu behandeln. Sieben Monate später wurde in Paris das Klimaübereinkommen unterzeichnet. Es bestätigt die Forderungen der Schweizer Klimaallianz und unterstreicht deren Dringlichkeit.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul (2016)

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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Stilllegungs- und Entsorgungskosten: Sicherheitszuschlag muss beibehalten bzw. erhöht werden

12.04.2018

Das UVEK hat heute die definitive Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten festgelegt. Die SES begrüsst den Entscheid, auf die von der Stenfo-Verwaltungskommission vorgeschlagenen Kostenreduktionen zu verzichten. Nicht geäussert hat sich das UVEK jedoch zum Sicherheitszuschlag, der laut Vorschlag der Stenfo-Verwaltungskommission ebenfalls reduziert werden soll. Die SES lehnt dies entschieden ab und fordert vom Bundesrat bei den Entsorgungskosten eine Erhöhung des Zuschlags auf 100%.

Die SES teilt die Meinung des UVEK, wonach die Kostenreduktionen für die Chancen Rückbauziel «braune Wiese», ein «Kombilager» sowie eine Reduktion der Abgeltungen nicht gerechtfertigt sei. Sie hätten zu einem tieferen Soll in den Fonds geführt. Damit hätten das gesetzlich vorgesehene Stilllegungsziel grüne Wiese und der nach wie vor sehr realistische Bau zweier Einzellager für radioaktive Abfälle nicht mehr finanziert werden können. Eine Reduktion der Abgeltungen hätte die Akzeptanz des Tiefenlagers in den Regionen weiter verringert.

Kostensteigerungen halten an – Risiken bleiben ungedeckt

Unklar bleibt die Zukunft des Sicherheitszuschlags. Hierzu hat sich das UVEK nicht geäussert. Die Stenfo-Verwaltungskommission schlägt eine Reduktion von 30% auf 5% (Stilllegung) bzw. von 30% auf 12.5% (Entsorgung) vor. Die derzeitige Entwicklung verläuft jedoch in die andere Richtung: Die Kostensteigerungen bei den Stilllegungs- und Entsorgungskosten zeigen ungebremst nach oben. Die bestehenden Haftungsinstrumente gemäss Art. 77 ff. KEG sind zunehmend in Frage gestellt. Dazu kommen eine Reihe von Finanzierungsrisiken, wie eine ungenügende Entwicklung am Finanzmarkt, die bisher in den Kostenprognosen nicht abgedeckt sind.

Erhöhung des Sicherheitszuschlags ist nötig

Das Risiko für Bund und Steuerzahlende, dereinst fehlende Mittel in die Fonds nachschiessen zu müssen, erhöht sich damit weiter. Nils Epprecht, SES-Projektleiter Strom&Atom, stellt fest: «Jetzt den Sicherheitszuschlag senken zu wollen, ist wie wenn man angesichts des Lochs in der AHV die AHV-Beiträge von Arbeitgebern und -nehmerInnen reduzieren würde. Das macht keinen Sinn!». Damit das Risiko vor weiteren Kostensteigerungen weiterhin so begrenzt werden kann, wie bei der Einführung des Sicherheitszuschlags 2013 angedacht, ist der Sicherheitszuschlag bei den Stilllegungskosten bei 30% zu erhalten und bei den Entsorgungskosten auf 100% zu erhöhen.

SRF 4 NEWS

AKW-Stilllegungen teurer als geplant

12.04.2018. Die Gesamtkosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle dürften um knapp 1,1 Milliarden Franken höher ausfallen als beantragt. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) beziffert die voraussichtlichen Kosten auf 24,6 Milliarden Franken. Eine Kostenstudie aus dem Jahr 2016 ging noch von 23,4 Milliarden Franken aus.

Die Stilllegungskosten sollen sich auf etwa 3,8 Milliarden Franken und die Entsorgungskosten auf 20,8 Milliarden belaufen.

Das Uvek sehe zwar keine Anhaltspunkte, am Resultat der Beurteilung durch die unabhängigen Experten zu zweifeln, teilte das Departement mit. Diese hatten ihrerseits die Kostenstudie 2016 überprüft, die von Swissnuclear im Auftrag der Kommission für den Stilllegungsfonds und den Entsorgungsfonds (Stenfo) durchgeführt worden war.

Die Frage nach der Standortsuche

In drei Aspekten hingegen kommt das Uvek zu einem anderen Schluss.:

  • Während die unabhängigen Experten eine 40-Prozent-Chance für ein gemeinsames Lager für schwach-, mittel- und hochradioaktive Abfälle am gleichen Standort anführten, urteilt das Uvek, dass die Standortsuche für geologische Tiefenlager noch nicht weit genug fortgeschritten sei. Dadurch erhöhten sich die Kosten um rund 651 Millionen Franken.
  • Ausserdem beurteilt das Departement die Berechnung der Abgeltungen für die Standortkantone und die Standortregionen als unzulässig. Dadurch erhöhen sich die Entsorgungskosten im Vergleich zum Antrag um weitere 400 Millionen.
  • Und drittens kommt der Rückbau aller Gebäudestrukturen laut dem Uvek 46 Millionen Franken teurer zu stehen. Insgesamt legt das Departement die Kosten um 1,097 Milliarden Franken höher fest, als vom Stenfo beantragt.


30 Tage Beschwerdefrist

Gegen die Verfügung kann der Antragsteller innert 30 Tagen Beschwerde erheben. Die definitiven Beiträge können erst im Laufe des Jahres 2019 verfügt werden, wenn die revidierte Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) in Kraft tritt.

Die Finanzierung der Stilllegung der Kernkraftwerke und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle nach Ausserbetriebnahme der Anlagen wird in der Schweiz durch zwei unabhängige Fonds sichergestellt: Den Stilllegungsfonds für Kernanlagen und den Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke.

Beide Fonds werden durch Beiträge der Betreiber geäufnet, die gemäss Kernenergiegesetz zur Übernahme dieser Kosten verpflichtet sind. Die verfügten Gesamtkosten dienen dabei zur Festlegung der jährlichen Beiträge der Betreiber in den Stilllegungsfonds und den Entsorgungsfonds für die Periode 2017-2021.

Regierungsratswahlen: Umweltrating als Entscheidungshilfe

Am 10. Juni finden Regierungs- und Grossrats-wahlen in Graubünden statt. Wie stehen die sieben Kandidaten für den Regierungsrat zu wichtigen Fragen im Umweltbereich? Ein Umweltrating soll Klarheit bringen.

Beat Deplazes
Thomas Hensel
Kaspar Schuler
 

Bewährte Umwelt-Kräfte in den Grossrat

Am 10. Juni 2018 sind Grossratswahlen in Grau-bünden. Der vbu-Vorstand empfiehlt folgende drei aktiv Mitarbeitenden in Gremien von Umweltorganisationen: Thomas Hensel (Naturfreun-de) als Grossrats-Stellvertre-ter Chur, Beat Deplazes (WWF) als bisheriger Grossrat Chur und Kaspar Schuler (ex-vbu/Greenpeace/desig. GF CIPRA) als neuer Grossrat Maienfeld.

Wallis, 10.06.2018: Nein zur Olympia-Kandidatur "Sion 2026"...

Nein zu Sion 2026

Verlockende Versprechun-gen stehen bei jeder Olympia-Kandidatur im Vordergrund, können aber nicht eingehalten werden. Die ökonomischen Effekte sind von kurzfristiger Natur. Olympische Winterspiele sind in der derzeitigen Form weder sozial- noch umwelt-verträglich und können nicht nachhaltig sein. Verkehr, Sicherheit und Beherbergung bringen die Alpentäler an ihre Grenzen.

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Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land: Zuviel menschliche Aktivität, zu viel Gift im leuchtenden Grün. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis.