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Drama Klimaschutz - Warum Wissenschaft und Proteste scheitern

Es passiert zu wenig für den Klimaschutz - zu dieser Erkenntnis kommen mehrere Wissenschaftler und Aktivisten. Doch woran liegt das und wird es jemals besser? Ein Rechercheteam von MDR und HR begibt sich auf Spurensuche.

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Letzte Generation: Was darf Widerstand?

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist* innen die richtige Form des zivilen Ungehorsam?  Gert Scobel analysiert konstruktiv die aktuelle Diskussion.

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Keine Zeit fürs Klima: Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klima-schutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Für viele junge Leute spielen moralische Werte heute eine deutlich wichtigere Rolle als für frühere Generationen. Moralische Anschauungen werden eng verbunden mit sozialem, ökologischem, ökonomischem und politischem Handeln. All dies findet sich in der Klimafrage wieder: Was ist eine gerechte Politik und welche Haltung sichert der Menschheit ihr Überleben?

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer stimmt für die Natur und Umwelt in unserem Land?

27.09.2023

Sie wollen umweltfreundlich wählen? Das Rating der Umweltallianz zeigt, wie die Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus Graubünden in den letzten vier Jahren abgestimmt haben. Genau hinschauen lohnt sich! Denn die Unterschiede zwischen und innerhalb der Parteien sind gross.

Zitat von Rea Furrer, Geschäftsleiterin Vereinigung Bündner Umwelt Organisationen: «Die Natur und Landschaft ist unsere Lebensgrundlage und unser Kapital. Wir brauchen Politiker:innen, denen dies bewusst ist und sich entsprechend dafür einsetzen.»

  • Taten zählen, nicht Worte: Kurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. Die Umweltallianz, zu der WWF Schweiz, Pro Natura, Greenpeace, VCS, Schweizerische Energiestiftung und BirdLife gehören haben den Parteien auf den Zahn gefühlt und die wichtigsten 64, respektive 51 Umweltabstimmungen im National- und Ständerat der letzten vier Jahre ausgewertet.
  • Die bisherigen Vertreter:innen des Kantons Graubünden liegen zwischen 4,7 und 100 Prozent Umweltfreundlichkeit: Jon Pult von der SP stimmte in der letzten Legislatur praktisch immer umweltfreundlich und nimmt deshalb den Spitzenplatz ein. Anna Giacometti hat in mehr als der Hälfte der Fälle für Umweltanliegen votiert und ist damit das umweltfreundlichste Mitglied der FDP-Fraktion im Nationalrat. Martin Candidas von der Mitte stimmte dagegen nur in etwas weniger als einer von drei Abstimmungen umweltfreundlich, während Magdalena Martullo-Blocher mit 4,7 % praktisch immer gegen die Umwelt gestimmt hat.
  • Bei den beiden Ständeräten, die beide wieder kandidieren, setzte sich Stefan Engler (Die Mitte, 38,2 %) deutlich öfter für die Umwelt ein als Martin Schmid (FDP), der lediglich eine Umweltfreundlichkeit von 19,6 % erreichte.
  • Die Umwelt braucht Ihre Stimme! Die zukünftigen Parlamentarier:innen bestimmen über viele Bereiche in unserem Leben. Genau hinschauen lohnt sich! Wir haben die Chance, mit der Wahl eines umweltfreundlicheren Parlaments die dringend notwendigen Fortschritte für die Umwelt anzupacken. Das Umweltrating zeigt, wie umweltfreundlich die bisherigen Parlamentarier:innen sowie die neu Kandidierenden sind: www.umweltrating.ch


Kontakt
Rea Furrer, Geschäftsleitung Vereinigung Bündner Umwelt Organisationen (VBU)
rea.furrer@umwelt-graubuenden.ch, 081 552 01 99

Weitere Informationen

Abstimmungsverhalten 2019-2023 Nationalrat Kanton Graubünden

Umweltrating Website

Wir wissen es alle: Am 22. Oktober sind nationale Wahlen, die Unterlagen sind eingetroffen und jede Stimme zählt.

Wir konnten in Graubünden einen Hausversand mit Klimablatt und Ecorating realisieren, flächendeckend, in Deutsch und Italienisch.

Stadtklima-Initiative:
2x Ja am 3. März!

Für die Stadt Chur bietet sich mit dem Ausbau des Wärmenetzes eine einmalige Gelegenheit, auch ihre Strassen und Plätze fit für die Zukunft zu machen.

Die Stadtklima-Initiative setzt sich für Verkehrsbe-ruhigung und Klimaan-passung ein. Konkret soll dazu während 10 Jahren jährlich eine Fläche von 1.0 Prozent der Strassenfläche des Stadtgebietes in sichere Fuss- und Velowege, Begegnungszonen oder in Grünflächen umgewandelt werden.

Am 3. März liegen sowohl die Initiative als auch ein Gegenvorschlag dem Volk vor. Werden beide angenommen, entscheidet die Stichfrage darüber, welche der beiden Vorlagen umgesetzt werden soll. Die Initianten der Stadtklima-Initiative empfehlen beide Vorlagen zur Annahme und die Initiative bei der Stichfrage.

Referendum eingereicht: 100 000 Menschen wehren sich gegen den masslosen Autobahn-Ausbau

11.01.2024. Angeführt vom VCS Verkehrs-Club der Schweiz und umverkehR hat heute eine Allianz aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien das Referendum gegen den Autobahn-Bauwahn bei der Bundeskanzlei eingereicht. Innert rund drei Monaten sind stolze 100 000 Unterschriften gegen den masslosen Autobahn-Ausbau gesammelt worden. Dieses bemerkenswerte Sammelergebnis ist ein erster grosser Erfolg im Kampf gegen den übertriebenen, überholten und überteuerten Autobahn-Ausbau.

Initiative eingereicht: Volk kann über Klima-fonds abstimmen

22.02.2023. Mit den Mitteln aus dem Klimafonds sollen künftig mehr Solarpanels gebaut, Gebäudesanie-rungen vorangetrieben, der ÖV ausgebaut und der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt gefördert werden. SP und Grüne haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht. Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» wird von einer Allianz von Umweltorgani-sationen und Gewerkschaf-ten unterstützt.