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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Stellungnahme zum direkten Gegenentwurf eingereicht

01.12.2020

Morgen am 2. Dezember endet die Vernehmlassung zum direkten Gegenentwurf zur Gletscher-Initiative. Wir begrüssen, dass der Bundesrat die Ziele der Initiative teilt. Jedoch genügt der vom Bundesrat vorgeschlagene direkte Gegenentwurf nicht. Wenn der Gegenentwurf so bleibt, wie ihn der Bundesrat vorgesehen hat, ist ein Rückzug der Gletscher-Initiative nicht vorgesehen.

Die Gletscher-Initiative verlangt in der Verfassung Netto-Null bis 2050
Die Gletscher-Initiative verlangt in der Verfassung Netto-Null bis 2050

Im Namen des Initiativkomitees, des Trägervereins Klimaschutz Schweiz und rund 7000 Mitunterzeichner*innen hat Teammitglied Michèle Andermatt heute unsere Stellungnahme beim Bundesamt für Umwelt eingereicht.

Klare Regeln zur gemeinsamen Bewältigung der Klimakrise

Die Klimakrise kann nur mit klaren Regeln, die für alle gelten, bewältigt werden. Ein langfristig angekündigtes Verbot setzt ein klares Signal, gibt Investor*innen Planungssicherheit und ist der beste Anreiz, Alternativen zu entwickeln. Solange die Formulierung «soweit wirtschaftlich tragbar» (im Bezug auf die Verminderung des Verbrauchs der fossilen Brenn- und Treibstoffe) im Gegenentwurf bestehen bleibt, kommt ein Rückzug der Gletscher-Initiative nicht in Frage.

Ausstieg aus fossilen Energien ist machbar

Die Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie zeigen auf, dass ein Ausstieg aus den fossilen Energien bis 2050 möglich ist. Somit gibt es keinen Grund, diese Forderung aus dem Initiativtext zu streichen. Der anvisierte Zeitplan der Energieperspektiven 2050+ bleibt jedoch bei weitem zu langsam, da der Rückgang weniger als linear ist. Dies wiederum sieht die Gletscher-Initiative in ihren Übergangsbestimmungen vor. Es braucht ambitionierte Szenarien.

Pariser Übereinkommen massgeblich

Der Massstab für eine ausreichende Klimapolitik ist das Pariser Übereinkommen. Es stellt für die Initiantinnen und Initianten eine rote Linie dar. Die Klimapolitik des Bundes darf nicht dahinter zurückbleiben. Ohne klares Bekenntnis zur Beendigung der Nutzung fossiler Energie wird das Ziel einer netto-Null-Gesellschaft bis 2050 nicht erreicht und das Pariser Übereinkommen verletzt, welches für die Initiantinnen und Initianten der Gletscher-Initiative zentral ist.

Aufgrund dieser und weiterer Punkte halten wir zum jetzigen Zeitpunkt am Text der Gletscher-Initiative fest. Mehr Details sind in unserer Stellungnahme zu lesen.

Ein klares Ja zum neuen CO2-Gesetz

Das neue CO2-Gesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein möglichst deutliches Ja am 13. Juni 2021 bietet die besten Voraussetzungen für weiter-gehende Massnahmen gegen gefährliche Klimaerhitzung.

Die Erdöl-Lobby, unterstützt von der SVP, wir das Referen-dum gegen das neue CO₂-Gesetz am 12.01.2021 einreichen.

Die Autoverkäufer und die Ölindustrie, in deren Verbänden die SVP stark vertreten ist, begründen dies mit negativen Auswirkungen für den Mittelstand. In Wahrheit geht es um ihre eigenen Wirtschafts-interessen, die ihnen offenbar wichtiger sind als der Erhalt der Lebensgrund-lagen. Indem das neue CO₂-Gesetz wichtige Verursacher der Klimakrise wie den Flug- und Autoverkehr verteuert, trägt es zu globaler Klimagerechtigkeit bei.

Das Gesetz ist somit ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es stellt die Weichen für wesentlich effektivere Klimaschutz-massnahmen. Als breite Allianz der Zivilgesellschaft werden wir uns in der Referendumsabstimmung und darüber hinaus für die Ziele des Pariser Klimaab-kommens entschieden engagieren!

NEIN zum Jagdgesetz

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.