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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

«JA zur Weiterentwicklung der Land- und Ernährungs­wirtschaft»

Die Verfassungsergänzung unterstützt die Ausrichtung der aktuellen Landwirt-schaftspolitik. Nur ein Gleichgewicht zwischen Natur, Produktion, Handel und Konsum sichert die Ernährung in der Schweiz. Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft soll sich im Interesse der ganzen Branche, Konsumenten, Bauern und der Umwelt bzw. des Tierwohls weiterentwickeln. Das heisst: Ja zu einer standortangepassten Landwirtschaft, die die Ressourcen schont und auf den Markt ausgerichtet ist.

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Umweltverbände begrüssen den Gegenentwurf zur SBV-Initiative

14.03.2017. Das Parlament hat heute einen Gegenentwurf zur rückwärtsgewand-ten Bauernverbandsinitiative «für Ernährungssicherheit» beschlossen. BirdLife Schweiz, Pro Natura und der WWF Schweiz begrüssen diesen Entscheid. Er bekräftigt die Notwendigkeit einer standortgerechteren und ökologischeren Landwirtschaft und stützt die aktuelle Agrar-, Umwelt- und Raumplanungspolitik des Bundes.

Der Reformkurs, der mit der Agrarpolitik 2014-17 (AP14-17) eingeschlagen wurde, wird durch den Gegenentwurf zur Initiative des Bauernverbands «zur Ernährungssicherheit» bekräftigt und gestärkt. Dies werten die Natur- und Umweltschutzorganisationen BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz als wichtiges Signal. Insbesondere erhält eine standortgerechte und ökologische Landwirtschaft ein noch stärkeres Fundament in der Verfassung.

Eine Verbesserung hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft ist dringend nötig. Der Bundesrat bestätigte dies in seinem Bericht zum Postulat Bertschy (13.4284) vom 9. Dezember 2016. Die Schweizer Landwirtschaft produziert intensiv und auf Rekordniveau. Das bleibt nicht folgenlos für Natur und Landschaft. Eine abneh-mende Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität, massiver Nährstoffüberschuss, der Ökosysteme zum kippen bringt und den Klimawandel befeuert sowie pestizid-belastete Gewässer sind nur einige der Folgen dieser intensiven Produktion, insbesondere im Talgebiet. Dort bedecken ökologisch wertvolle Lebensräume nur noch 2,2 bis 4 Prozent des Kulturlandes, was viel zu wenig ist.

Mit dem deutlichen Parlamentsentscheid wird eine langwierige, für Landwirte und Landwirtinnen verunsichernde sowie unnötige Grundsatzauseinander-setzung vermieden. Der Gegenentwurf zur Bauernverbandsinitiative stärkt den mit der AP14-17 eingeschlagenen Weg, schafft Planungssicherheit und ist eine Absage an rückwärtsgewandte Tendenzen in der Agrarpolitik.

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MAYA GRAF, Nationalrätin BL:

«Der Gegenvorschlag nimmt die Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller in die Verantwortung für eine nachhaltige Ernährungssicherheit. Und fairer Handel soll ebenso für grenzüberschreitende Handelsbezieh-ungen gelten. Dafür kämpfen wir Grüne schon immer.»



LOUIS SCHELBERT, Nationalrat LU:

«Ja, Ernährungs-sicherheit ist wichtig. Wir wollen das Kulturland schützen, alle Lebensmittel aus ökologisch verträg-licher Produktion und mit der Lebensmittel-verschwendung aufhören.»

 
Beat Jans hat folgenden Text fürs concret der SP Graubünden verfasst:
Beat Jans hat folgenden Text fürs concret der SP Graubünden verfasst:

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Die Delegiertenversammlung der SP Schweiz sagte klar Ja zum Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit». Die Initiative stammte vom Bauernverband und wurde inzwischen zurückgezogen.

Von Beat Jans; Nationalrat BL, Vizepräsident SP Schweiz (29.06.2017)

Der Schutz des Kulturlandes und eine nachhaltige Landwirtschaft sind schon heute in der Bundesverfassung verankert. Es lässt sich deshalb trefflich streiten, ob es die neue Verfassungsbestimmung überhaupt braucht. Sie ändert unmittelbar nichts. Die Kommissionen von National- und Ständerat und der Bundesrat haben klar festgehalten, dass sie keine Gesetzesänderungen auslösen wird. Die Agrarpolitik und die Handelspolitik werden in ihrer bisherigen Ausrichtung weitergeführt werden.

Trotzdem befürworten die SP zusammen mit Bio Suisse, den Umwelt-, Tierschutz- und Konsumentinnen-Verbänden, den neuen Verfassungstext. Ernährungssicherheit ist ein Begriff, der in Anbetracht wachsender Nachfrage nach Lebensmitteln eine Umschreibung in der Verfassung verdient. Der Gegenvorschlag korrigiert die Mängel des Initiativtextes. Der Begriff Ernährungssicherheit umfasst nicht nur die inländische Produktion sondern explizit auch den Handel.

Dieser soll sich fair entwickeln. Das kommt mit der Formulierung „grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, die zur nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft beitragen“ zum Ausdruck. Das entspricht der Handelspolitik der SP und ist auch ein Entgegenkommen an die Fairfood-Initiative, die noch hängig ist.

Die inländische Lebensmittelproduktion soll „standortangepasst und ressourceneffizient“ sein. Was unter diesen heiklen Begriffe zu verstehen ist, entscheiden nicht die Initianten vom Bauernverband sondern, weil es ein Gegenvorschlag ist, ausschliesslich das Parlament. Und dieses hat über die Kommissionssprecher der Räte folgende Definition festgehalten: „Die Landwirtschaft soll nicht intensiviert sein, die Belastung der natürlichen Ressourcen soll nicht zunehmen. .... Andererseits wird damit zum Ausdruck gebracht, dass sich die Produktion innerhalb der ökologischen Grenzen bewegen soll bzw. die Tragfähigkeit der Ökosysteme nicht überbelastet werden darf. Eine Verbesserung der Ressourceneffizienz soll dazu beitragen, die Beanspruchung der Ressourcen und die Emissionen in die Umwelt unter Erhaltung des Beitrags der Inlandproduktion zur Versorgungssicherheit zu reduzieren (Ressourcenschonung)“. Damit ist klar, dass die Ökologisierung der Landwirtschaft nicht zur Debatte steht.

Und schliesslich wird der Aspekt Foodwaste in die Verfassung aufgenommen. Sie verlangt „einen ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln“. Auch das ist im Sinne der SP.

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Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz

Wir fordern National- und Ständerat auf, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums der Schweiz in die Pflicht zu nehmen und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen.

Mit Ihrer Unterschrift und Ihrem Bekenntnis stellen Sie sich hinter das Alpine Museum der Schweiz und Sie unterstützen seine heutige erfolgreiche Ausrichtung als modernes Themenhaus. Helfen Sie mit, ein starkes Zeichen zu setzen. Das Alpenland Schweiz braucht ein Alpines Museum und ist auch in der Lage, ihm eine Zukunft zu sichern.

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Die Verfassungsergänzung unterstützt die Ausrichtung der aktuellen Landwirt-schaftspolitik. Nur ein Gleichgewicht zwischen Natur, Produktion, Handel und Konsum sichert die Ernährung in der Schweiz.
Ja zu einer standortan-gepassten Landwirtschaft, die die Ressourcen schont und auf den Markt ausgerichtet ist.

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Auf den Spuren der Calanda Wölfe

Keiner kennt die Calanda-Wölfe besser als Peter A. Dettling. Seit drei Jahren dokumentiert er ihre Entwicklung. Das Regionaljournal Graubünden hat den Wolfsfotografen begleitet. Und kann hier bisher ungesehene Bilder und ein Video zeigen.