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Sanfter Tourismus in den Alpen

Entschleunigung, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien in Werfenweng, Arosa sowie Berchtesgaden mit den Herausforderungen Königssee und Nationalpark.

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Rummelplatz Alpen

In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagen-hersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissen-schaftler. Es werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturland-schaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Film von Louis Saul

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Ohne Schnee keine Einnahmen

Mit dem Klimawandel geraten die Alpen in Bewegung. Während sich die Lufttemperatur bislang weltweit im Durchschnitt um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat, ist im Alpenraum der Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich höher. Damit werden auch Wintersportgebiete vor einem Dilemma stehen: ohne Schnee keine Einnahmen. Deshalb wird die weiße Pracht zunehmend mit Kunstschnee erzeugt.

Bundesrat verweigert aktive Schweizer Klimapolitik

Die Schweiz solle ihre Klimaschutz-Verpflichtungen nicht einhalten, hat der Bundesrat am 28. Mai 2014 beschlossen. Die Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik mit 60 Organisationen verurteilt diesen Entscheid. Er ist schlecht für die Schweiz und ungerecht gegenüber der Welt. Die Klima-Allianz fordert ein Klimaschutzszenario, ein 60%-Reduktionsziel bis 2030 und die verursachergerechte Finanzierung internationaler Verpflichtungen.

Klima-Allianz

Mit einer weltweite Erwärmung von über 2 Grad oder gar schon über 1,5 Grad sind gefährliche Klimaveränderungen zum Schaden von Mensch und Umwelt zu erwarten. Darum hat sich die Schweiz international zu einem 2-Grad Ziel verpflichtet und ein CO2-Gesetz beschlossen, das vom Bundesrat eine 2-Grad-kompatible Klimapolitik verlangt. Für dieses Ziel muss die Schweiz ihre Treibhausgas-Emissionen wie im Gesetz vorgesehen bis 2020 um 40% reduzieren (Basis 1990). Der Bundesrat hat heute beschlossen, sich mit der Hälfte zufrieden zu geben. „Der Bundesrat verabschiedet sich damit von einer aktiven und gerechten Klimapolitik“, sagt Patrick Hofstetter, Sprecher der Klima-Allianz und Leiter Klima & Energie beim WWF Schweiz.

Vergleichbare Länder wie Deutschland, Schweden oder Dänemark orientieren sich an einem 40%-Reduktionsziel. Diese Länder haben erkannt, dass Klimaschutz auch eine wirtschaftliche Chance ist. Mit Klimaschutz wird weniger Geld für fossile Energie verbrannt. Vor allem aber sind die Folgekosten eines ungebremsten Klimawandels weit höher als die Investitionen in den Klimaschutz.

Der Entscheid im Mai 2014 bestätigt, dass der Bundesrat im klimapolitischen Blindflug unterwegs ist. Ihm fehlt das von der Klima-Allianz seit langem geforderte Klimaschutz-Szenario. Darin muss der Bund aufzeigen, wie die Schweiz ihre Verantwortung wahrnehmen kann. Ein solches Szenario muss sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, die der Bundesrat bisher offensichtlich verdrängt. Diese Erkenntnisse legen ein Reduktionsziel von 60% bis 2030 nahe (Basis 1990).

Ebenfalls verdrängt hat der Bundesrat bisher die Frage, mit welchen Mitteln er die internationalen Verpflichtungen zur Finanzierung von Klimaschutz und Anpassungsmassnahmen bezahlen will. Eine Abgabe auf fossile Energien, auf internationalen Flugverkehr oder auf Finanztransaktionen wäre verursachergerecht und ist näher zu prüfen. Wie bisher einfach Gelder für die Armutsbekämpfung abzuzwacken, kommt dagegen nicht in Frage.

KLIMA-MASTERPLAN: ERSTER SCHWEIZER PLAN ZUR UMSETZUNG DES PARISER ABKOMMENS

02.06.2016. Seit der Verabschiedung des wegweisenden Klimaabkommens in Paris im Dezember 2015 hat der Bundesrat noch keinen kohärenten Plan zu dessen Umsetzung vorgelegt. Die Klimaallianz Schweiz, ein Zusammenschluss von 66 Nichtregierungsorganisationen, legt heute einen ersten, umfassenden Massnahmenplan vor. Darin werden verschiedene politische Instrumente vorgeschlagen, mit welchen die Schweiz die in Paris eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der Menschheit vor der sich anbahnenden Klimakatstrophe erfüllen kann.

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Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz

Wir fordern National- und Ständerat auf, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums der Schweiz in die Pflicht zu nehmen und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen.

Mit Ihrer Unterschrift und Ihrem Bekenntnis stellen Sie sich hinter das Alpine Museum der Schweiz und Sie unterstützen seine heutige erfolgreiche Ausrichtung als modernes Themenhaus. Helfen Sie mit, ein starkes Zeichen zu setzen. Das Alpenland Schweiz braucht ein Alpines Museum und ist auch in der Lage, ihm eine Zukunft zu sichern.

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Ja zum Gegenvorschlag für Ernährungssicherheit

Die Verfassungsergänzung unterstützt die Ausrichtung der aktuellen Landwirt-schaftspolitik. Nur ein Gleichgewicht zwischen Natur, Produktion, Handel und Konsum sichert die Ernährung in der Schweiz.
Ja zu einer standortan-gepassten Landwirtschaft, die die Ressourcen schont und auf den Markt ausgerichtet ist.

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Auf den Spuren der Calanda Wölfe

Keiner kennt die Calanda-Wölfe besser als Peter A. Dettling. Seit drei Jahren dokumentiert er ihre Entwicklung. Das Regionaljournal Graubünden hat den Wolfsfotografen begleitet. Und kann hier bisher ungesehene Bilder und ein Video zeigen.