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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

2x Ja für eine nachhaltigere Landwirtschaft

19.04.2021

Am 13. Juni kommen zwei Initiativen zur Abstimmung, die ein Umdenken in der Landwirtschaft fordern. Die Trinkwasser- und die Initiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" haben beide das Ziel, Wasser, Boden und unsere Gesundheit zu schützen.

Sie haben jedoch unterschiedliche Herangehensweisen, um diese Ziele zu erreichen:

Mit einer Annahme der Trinkwasserinitiative werden die Subventionen in eine Lebensmittelproduktion, die pestizidfrei ist und auf eigenem Boden produziert, gelenkt. Zudem fordert sie eine Tierhaltung ohne vorbeugenden Antibiotikaeinsatz. Dafür erhalten Betriebe eine Umstellungsfrist von 8 Jahren sowie Unterstützung mit Bildung, Forschung und Investitionshilfen.

Mit einem Ja zur Initiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" sollen in Zukunft alle Lebensmittel ohne synthetische Pestizide produziert werden. Dies gilt für Produkte aus der Schweiz wie auch aus dem Ausland. Auch die Öffentliche Hand und Private dürfen keine Pestizide mehr einsetzen. Hier gilt eine Umstellungsfrist von 10 Jahren.

Schon jetzt gehen die Wogen hoch, wenn über die beiden Abstimmungsvorlagen diskutiert wird. Der Bauernverband droht, dass bei einer Annahme der zwei Initiativen die einheimische Lebensmittelproduktion bis zu 30 % einbricht, mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft- und Ernährungsbranche bedroht sind und die Lebensmittelpreise massiv erhöht werden. Doch ein Umdenken in der Landwirtschaft ist notwendig und auch erwünscht. Mehr als zwei Drittel der Menschen in der Schweiz wollen unser Wasser, unsere Umwelt und unser Essen vor synthetischen Pestiziden und übermässigem Antibiotikagebrauch bewahren (Tamedia-Wahlumfrage 2018).

In Graubünden wurden, im Gegensatz zum Mittelland, schon grosse Schritte in Richtung einer nachhaltigen Landwirtschaft unternommen. Rund 60 % der Landwirtschaftsbetriebe sind biozertifiziert. Doch auch bei uns stellen wir einen massiven Rückgang an Insekten, Fischen und Vögeln fest. Unser Trinkwasser ist nicht mehr das "reine, gesunde Bergwasser" aus der Reklame. Im Bündner Rheintal wurden Rückstände des Herbizids Chlorotalonil über dem gesetzlich zugelassenen Grenzwert gemessen.

Leider hat auch das Schweizer Parlament im Februar ein Umdenken in der Landwirtschaft verpasst. Es hat die Reform der Schweizer Agrarpolitik AP 22+ sistiert und damit die Entwicklung einer ökologischeren und gesünderen Landwirtschaft auf Jahre hinaus blockiert. Die beiden Initiativen vom 13. Juni sind ein nötiger Schritt vorwärts.

Deshalb formierte sich auch in Graubünden ein 2x Ja Regionalkomitee. Getragen wird es von der VERDA Grüne GR, den Naturschutzorganisationen WWF und Pro Natura GR, dem Kantonalen Fischereiverband GR, dem Bündner Vogelschutz, dem Äfu Ärztinnen und Ärzte GR, der VBU und der Lokalgruppe Extinction Rebellion Graubünden.

Mit 2 x Ja zu diesen Vorlagen können wir die Weichen stellen in Richtung eines zukunftsfähigen, ökologischen Wandels, einer intakteren Natur und einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Wer bei der 2x Ja Kampagne z.B. an Flyeraktionen mithelfen, selber eine Aktion durchführen will oder eine Fahne vor seinem Fenster aufhängen möchte, melde sich doch unter graubuenden@2xja.ch. Wir helfen gerne weiter!

Kontakt und Auskunft:
Regionalkomitee GR
graubuenden@2xja.ch
Kathrin Pfister
077 451 87 50

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Wasser, Boden und Gesundheit schützen, Pestizide, Überdüngung und übermässigen Antibiotikaeinsatz stoppen. Mit 2xJA haben wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Chance dazu.

 

WAS GESCHIEHT AM 21. MAI IN GRAUBÜNDEN ?

Überall im Kanton Graubünden finden an diesem Tag Aktionen statt. Wenn die Corona-Situation es erlaubt, werden wir in Chur den ganzen Tag auf dem Alexanderplatz sein. Dort gibt es Infostände von verschiedenen Organisationen, Workshops, Konzerte und vieles mehr. Um 17.00 Uhr versammeln wir uns für einen Demozug durch die Stadt.

Handeln statt Hoffen. Die Klimabewegung ruft zum grossen Klimaaktionstag auf! Am 21. Mai 2021 findet schweizweit der «Streik für die Zukunft» statt – mit dem Ziel, zur gesamtgesellschaftlichen Klimabewegung zu werden und somit gemeinsam den dringend nötigen Wandel herbeizuführen. Zusammen mit verschiedenen Organisationen wird auch in ganz Graubünden den ganzen Tag lang ein Programm organisiert.

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Ein breites Komitee lancierte die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Träger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.

Mit 2xJA am 13. Juni leisten wir einen Beitrag für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, die Erholung der Artenvielfalt statt Insekten- und Artensterben und für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände und Antibiotikaresistenzen. Wir schützen sowohl unsere eigene Gesundheit wie auch die Natur.