Kontakt

Stefan Grass
vbu-Sekretariat

 081 250 67 22

E-Mail

Gahndis Weisheit vegrössern...

Artensterben - die Fakten

In der Gegenwart sterben hundert Mal mehr Arten aus als bei einer natürlichen, evolutionsbedingten Rate zu erwarten wäre. Seitdem Menschen auf der Erde existieren, befand sich die Natur noch nie in einem derart schlechten Zustand wie heute.

Siehe Video...

Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

Siehe Video...

Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

Siehe Video...

Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Klimaschutz hier und jetzt!

29.04.2021

Das Abstimmungsdatum vom 13. Juni rückt näher. Mit einer millionenschweren Kampagne heizt die Öllobby die Stimmung gegen das CO2-Gesetz ein. Wie üblich spielen auch bei dieser Abstimmung Zahlen eine zentrale Rolle. So schreibt die Öllobby: Der Schweizer Anteil am weltweiten CO2-Ausstoss betrage nur 0,1 Prozent. Das CO2-Gesetz sei darum nutzlos. Was ist an dieser Behauptung dran und wie ist diese Zahl einzuordnen?

Von Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin des WWF Graubünden

Die Ranglisten der weltweit grössten CO2-Sünder kennen wir alle. Diese wird bekanntlich von China angeführt, mit einem Anteil von rund 30 Prozent. Die USA folgt auf dem zweiten Rang mit einem halb so grossen Anteil. Das drittplatzierte Land Indien verursacht wiederum halb so viele Treibhausgase wie die USA. Zusammen sind diese drei Länder für die Hälfte der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Ein Vergleich mit der Schweiz macht hier keinen Sinn. Giganten und Zwerge kann man nicht miteinander vergleichen. Einigermassen fair ist aber der Vergleich mit Europa. Im Länderranking würde Europa Indien vom dritten Platz verdrängen. Europa hat wie China und die USA also eine grosse Verantwortung beim Klimaschutz.

Noch gerechter ist ein Vergleich der Treibhausgase pro Kopf. Vergleicht man einen Schweizer mit einem Chinesen, Amerikaner und Inder wird die Rangliste der Länder völlig auf den Kopf gestellt. Die USA belegt den 11., China den 32., die Schweiz den 63. und Indien den 82. Rang. Ein Schweizer verursacht beispielsweise doppelt so viele klimaschädliche Treibhausgase wie ein Inder, weil wir Wohlstand haben und Indien immer noch viel Armut. Gemäss der Klimagerechtigkeit der Öllobby müsste aber nicht der Schweizer, sondern der Inder den Gürtel beim CO2 enger schnallen, weil das riesige Land Indien weltweit der drittgrösste CO2-Sünder ist. Die Logik der Öllobby wirft aber noch eine weitere Frage auf. Wenn China, die USA und Indien die Hälfte aller klimaschädlichen Treibhausgase verursachen, welche Staaten sind dann für die andere Hälfte verantwortlich? Es sind lauter Länder, die weniger als zwei oder gar ein Prozent der weltweiten Treibhausgase verursachen. Über 90 Prozent der Länder spielen in dieser Liga: Deutschland, Kanada, Brasilien, Australien, Grossbritannien, die Schweiz und viele mehr. Mit ihrem kleinen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen können diese Länder allein nicht die Welt retten. Sie könnten alle ihre Klimaverantwortung als irrelevant abtun. Tun sie aber nicht. Rund 40 Prozent aller klimaschädlichen Treibhausgase würden sonst weiterhin ungebremst in die Atmosphäre gelangen.

Dass auch die kleine Schweiz Verantwortung übernehmen muss, zeigt zudem eine aktuelle Studie der Universität Bern. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 73 wurden erstmals Zahlen des ökologischen Fussabdruckes der Schweiz im internationalen Vergleich berechnet. Mitberücksichtigt wurden auch die CO2-Emissionen, welche wir Schweizerinnen und Schweizer durch unseren Konsum von importierten Gütern verursachen. Nach dieser Berechnung gehört die Schweiz weltweit zu den Ländern mit dem grössten CO2-Ausstoss pro Kopf. Wie auch immer der CO2-Fussabdruck der Schweiz berechnet wird, klar ist, Klimaschutz geht nur gemeinsam. Mit dem CO2-Gesetz übernimmt auch die Schweiz Verantwortung und macht jetzt einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Pariser Klimaabkommen.

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Vergrössern...
Vergrössern...

Feuer in den Alpen 14.08.2021: Wasserhaushalt im Klimawandel

Jedes Jahr am zweiten Augustwochenende brennen in mehreren Alpenländern die traditionellen «Feuer in den Alpen». Sie haben ihren Ursprung in der Schweiz und setzen seit über 30 Jahren ein Zeichen für die Erhaltung des natürlichen und kulturel-len Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr machen sie auf den eingeschränkten Wasser-haushalt durch die Klima-krise aufmerksam. Doch worum geht es bei Feuer in den Alpen genau?

Cargovelo-Verleih für Chur

Mit dem Velo zum Grossein-kauf, zur Entsorgung oder auf den Familienausflug: Ab sofort kein Problem mehr. Aktuell startet in Chur der erste Cargovelo-Verleih. Beim Planaterra 11 kann man ein Cargovelo, verschiedene Anhänger und Zubehör mieten.

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Vom 1. Juni bis 12. Juli 2021 ist Klimaspuren von Grau-bünden quer durch die Schweiz an den Lac Leman gewandert. 600 Gäste haben die Gruppe, die die Expedi-tion vorbereitet und geführt hat, einen oder mehrere Tage begleitet. Klimaspuren ist 670 Kilometer in 42 Etappen gewandert und hat am Weg-rand 73 Orte des Protestes und Spielräume für mehr Klimaschutz besucht. In Genf angekommen, zieht Klima-spuren ein erstes Fazit in 12 Schritten.

Herausforderungen des Klimawandels

Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich und einer der Leit-autoren beim Vierten und Fünften Sachstandsbericht des IPCC. Knutti präsentiert seine Berechnungen und Zukunftsprognosen kompe-tent und ohne Alarmismus, besorgniserregend sind sie alleweil.