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Auf Klimaspuren von Ilanz nach Genf

27.05.2021

Wie zeigt sich der Wandel des Klimas in der Schweiz, und wo wird etwas gegen die Erderwärmung getan? Diesen Fragen ist eine öffentliche Wanderung quer durch das Land gewidmet. Sie beginnt in Graubünden.

von Jano Felice Pajarola

Vier Jahre nach der Whatsalp-Alpendurchquerung von Wien nach Nizza ist er bald wieder offiziell wandernd in Graubünden unterwegs: der rührige Geografieprofessor und Alpenforscher Dominik Siegrist aus Zürich (im Bild). Gemeinsam mit dem Bündner «Hochparterre»-Verleger Köbi Gantenbein und drei weiteren Fachleuten bildet er die Kerngruppe des Projekts Klimaspuren. Im Juni wandert das Team in Ilanz/Glion los, durchquert das Schweizer Mittelland und erreicht schliesslich via Jura am 12. Juli Genf.

Unterwegs sind gut 50 Ortstermine zu Themen wie Mobilität, Produktion, Architektur, Planung, Wissenschaft und Forschung, Infrastruktur, Konsum, Energie oder Landschaft eingeplant. Das Konzept: Auf der Wanderung besucht werden sollen einerseits Orte, an denen die Auswirkungen des Klimawandels sichtbar sind, anderseits «Spielräume, die zeigen, was fürs Klima getan werden kann», wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Auf der Plazza Cumin gehts los

Der Start von Klimaspuren erfolgt am Dienstag, 1. Juni, um 9 Uhr auf der Plazza Cumin in Ilanz zusammen mit Gemeindepräsidentin Carmelia Maissen. Die erste Etappe führt dann nach Valendas in die 2020 fertiggestellte Klimasiedlung Burggarta von Architekt Gion A. Caminada, und im «Riders Hotel» in Laax-Murschetg tauschen sich abends Weisse-Arena-Präsident Reto Gurtner und Tourismusprofessor Christian Baumgartner zum Thema Massentourismus und Klimaschutz aus.

Tag 2 der Wanderung bringt unter anderem eine Besichtigung des solaren Bürogebäudes von Rhiienergie in Tamins. Am dritten Tag ist dann das Felsberger Solarkraftwerk Calinis an der Reihe; an der Fachhochschule Graubünden in Chur kommt es um 18 Uhr zu einem Podiumsgespräch zur Frage, wie die touristische Mobilität bis 2050 CO2-neutral sein kann. Mit dabei sind Regierungsrat Mario Cavigelli, Georg Klingler von Greenpeace, der Bündner SP-Nationalrat Jon Pult, Graubünden-Ferien-Präsident Jürg Schmid sowie Agrena Schuler vom Klimastreik Graubünden.

An Tag 4 hat Klimaspuren eine Begegnung mit Josias Gasser in Haldenstein in petto, danach ein Gespräch mit Peter Zumthor, einen Besuch im Zementwerk Untervaz und abends ein Treffen im Plantahof in Landquart, wo sich Rebbaukommissär Walter Fromm zum Weinbau in Zeiten des Klimawandels äussert. Am fünften Tag verlässt Klimaspuren nach einer Besichtigung des Fläscher Sonnenkindergartens den Bündner Boden in Richtung Liechtenstein.

Bündner Etappen ausgebucht

Das Besondere an Klimaspuren: Wie schon im Fall von Whatsalp handelt es sich um eine «öffentliche» Wanderung, das heisst, jede und jeder kann einen oder mehrere Tage lang mitmarschieren und bei den Anlässen dabei sein. Die Etappen bringen tägliche Wanderzeiten von vier bis sieben Stunden mit sich. Für Verpflegung und Unterkunft sorgt man selbst, die Ortstermine sind kostenlos, wer mitwandert, wird aber gebeten, einen Beitrag an die Kosten der Aktion zu spenden. Ausserdem ist eine Anmeldung unter der Website klimaspuren.ch für die Teilnahme unabdingbar.

Allerdings sind die fünf Etappen auf Bündner Boden bereits vor dem Start ausgebucht. Für die folgenden 37 Etappen ab Schaan bis Genf sind momentan fast überall noch Plätze frei. Und auch für die Abendveranstaltung an der Fachhochschule in Chur vom Donnerstag, 3. Juni, kann man sich aktuell noch anmelden.

Quelle: Bündner Tagblatt am 27.05.2021
Quelle: Bündner Tagblatt am 27.05.2021

Wandernd begreifen, was Klimawandel bedeutet

Das Projekt «Klimaspuren» ist eine öffentliche Wanderung durch die Schweiz. Jede und jeder kann mitwandern und erfahren, wie sich die steigenden Temperaturen konkret auswirken und wie findige Menschen die Erhitzung des Klimas stoppen wollen. Klimaspuren dauert vom 1. Juni bis zum 12. Juli 2021 und umfasst gut 50 Ortstermine.

Herausforderungen des Klimawandels

Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich und einer der Leit-autoren beim Vierten und Fünften Sachstandsbericht des IPCC. Knutti präsentiert seine Berechnungen und Zukunftsprognosen kompe-tent und ohne Alarmismus, besorgniserregend sind sie alleweil.