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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Die Schweizer Bevölkerung drängt auf die Energiewende

07.04.2021

Die Energiewende in der Schweiz stösst auf breite Akzeptanz, wie eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von gfs-zürich im Auftrag der SES zeigt. Gewünscht wird eine einheimische, erneuerbare und umweltfreundliche Energieversorgung, und das lieber schon morgen als erst übermorgen. Zudem darf die Wende etwas kosten.

Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, welche gfs-zürich im November 2020 bei über tausend Personen durchgeführt hat, liefert eindrückliche Erkenntnisse zur Akzeptanz der Energiewende in der Schweiz. 96 (!) Prozent der Befragten befürworten das Ziel, den Strombedarf zukünftig mit erneuerbaren Energien zu decken. 89,5 Prozent sind der Meinung, die erneuerbaren Energien sollen im Inland produziert werden. 93 Prozent sind der Meinung, der Strom soll unter Berücksichtigung des Naturschutzes produziert werden. Dass der Strom aus kostengünstigen Quellen stammt, ist dagegen «nur» für 65,5 Prozent ein erstrebenswertes Ziel.

Die Befürworter der Energiewende drängen auf eine rasche Umsetzung. Auf die Frage, bis in wie vielen Jahren die Stromversorgung erneuerbar sein soll, antworteten die Befragten im Mittel (Median) mit 18 Jahren, was einem Zeithorizont bis 2038 entspricht. Bezüglich einer Stromversorgung auf Basis einheimischer Energien liegt der Median bei 15 Jahren, also im Zeithorizont bis 2035.

Mehrkosten werden in Kauf genommen

Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass eine nachhaltige Energieversorgung auch etwas kosten darf. Heute bezahlt ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt über den Netzzuschlag CHF 40.- pro Jahr für den Ausbau erneuerbarer Energien. 78 Prozent wären bereit, mehr zu bezahlen, um den Ausbau einheimischer erneuerbarer Energien voranzubringen (Diagramm 7). In Bezug auf die Einkommensklasse hat die Befragung keine signifikanten Unterschiede zu Tage gefördert. Das heisst, quer durch alle sozialen Schichten ist die Bereitschaft vorhanden, die Energiewende auch finanziell zu stützen. Insgesamt sind die Befragten im Median bereit, jährlich CHF 95.- mehr zu bezahlen.

Politik muss nötigen Rahmen schaffen

Aus Sicht der SES zeigt die Befragung, dass die Akzeptanz der Energiewende in der Schweizer Bevölkerung sehr hoch ist. «Die Stromversorgung soll einheimisch, erneuerbar und kostengünstig sein und ausserdem den Naturschutz berücksichtigen», fasst Felix Nipkow, Leiter Fachbereich erneuerbare Energien bei der SES, zusammen. Die Politik muss nun den geeigneten gesetzlichen Rahmen definieren, was mit der Revision des Energiegesetzes («Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien») in diesem Jahr möglich sein wird. Die Technologien sind vorhanden, insbesondere die Photovoltaik erfüllt all diese Bedingungen und hat ausserdem das nötige Potenzial in der Schweiz. «Die Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung die Energiewende rasch will und auch bereit ist, dafür zu investieren», so Nipkow weiter. «Dieses Signal sollten die Politikerinnen und Politiker ernst nehmen.»

WAS GESCHIEHT AM 21. MAI IN GRAUBÜNDEN ?

Überall im Kanton Graubünden finden an diesem Tag Aktionen statt. Wenn die Corona-Situation es erlaubt, werden wir in Chur den ganzen Tag auf dem Alexanderplatz sein. Dort gibt es Infostände von verschiedenen Organisationen, Workshops, Konzerte und vieles mehr. Um 17.00 Uhr versammeln wir uns für einen Demozug durch die Stadt.

Handeln statt Hoffen. Die Klimabewegung ruft zum grossen Klimaaktionstag auf! Am 21. Mai 2021 findet schweizweit der «Streik für die Zukunft» statt – mit dem Ziel, zur gesamtgesellschaftlichen Klimabewegung zu werden und somit gemeinsam den dringend nötigen Wandel herbeizuführen. Zusammen mit verschiedenen Organisationen wird auch in ganz Graubünden den ganzen Tag lang ein Programm organisiert.

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Ein breites Komitee lancierte die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Träger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.

Mit 2xJA am 13. Juni leisten wir einen Beitrag für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, die Erholung der Artenvielfalt statt Insekten- und Artensterben und für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände und Antibiotikaresistenzen. Wir schützen sowohl unsere eigene Gesundheit wie auch die Natur.