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Stefan Grass
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Leben mit dem Klimawandel

Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen. Gert Scobel diskutiert mit Gästen.

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Klimawandel - Die Fakten - 2019

Sir David Attenborough gestaltet seine BBC Doku als mitreißenden Weckruf. Mit zahlreichen Wissenschaft-lern belegt er die Fakten rund um die Folgen des Klimawandels und was dagegen unternommen werden kann.

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Auf den Spuren der Klimaforschung

Hitze, Dürre, Stürme und Fluten – das Wetter scheint weltweit wild geworden zu sein. Was sind die Ursachen? Nur wissenschaftliche Fakten geben das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.

Strike for Future – Das Manifest

19.04.2021

Vereint gehen wir am 21. Mai 2021 auf die Strasse und streiken für eine ökologische, solidarische und gerechte Zukunft für alle!

Überall auf der Welt gehen Millionen von Menschen auf die Strasse und kämpfen für eine gerechtere Zukunft: Seien ihre Beweggründe riesige Waldbrände, rassistische Polizeigewalt, Femizide, überfüllte Asyllager, unmenschliche Arbeitsbedingungen oder die Zerstörung der Ökosysteme und damit unserer Lebensgrundlagen.

Die Krisen sind real und ihre Dringlichkeit erfordert sofortiges und radikales Handeln.


Die Ursachen dieser Krisen und die Systematik dahinter sind klar: Das grenzenlose Wirtschaftswachstum, die damit verbundene Ausbeutung von Mensch und Natur, das Patriarchat und der Imperialismus verhindern eine gerechte, demokratische und zukunftsfähige Gesellschaft.

Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen warnen seit langem: Um die Katastrophe zu verhindern, müssen wir die Erderhitzung auf 1.5 Grad begrenzen. Falls das nicht gelingt, werden unsere Ökosysteme kollabieren und die schon bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten um ein Vielfaches verstärkt. Wie unfähig unsere momentane Gesellschaftsform ist, die am stärksten Betroffenen ausreichend abzufangen, hat sich in der Covid-19 Pandemie deutlich gezeigt.

Das aktuelle System hat versagt

Aufgrund unseres Wirtschaftssystems, welches auf unbegrenztem Wachstum basiert, zeigen Regierungen, Grosskonzerne und Finanzinstitutionen kein Interesse daran, diese Krisen ernsthaft anzugehen. Die parlamentarische Politik ist aufgrund ihrer Demokratiedefizite nicht befähigt, eine Antwort zu liefern.

Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Krisen, die das kapitalistische System erzeugt, können nicht innerhalb des Systems gelöst werden. Wir brauchen eine tiefgreifende Veränderung.

Mehr Demokratie!


Der Übergang zu einer ökologischen und gerechten Gesellschaft erfordert eine noch nie dagewesene Mobilisierung. Zwar kann ein Teil von uns über manche Gesetze abstimmen, doch wir verlangen mehr Transparenz und Partizipation. Wir brauchen ein neues Verständnis von Demokratie. Gemeinsam möchten wir über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen entscheiden. Lokal, regional sowie international müssen wir demokratische Gefässe aufbauen.

Angesichts der Untätigkeit der Entscheidungsträger*innen schliessen wir uns zusammen und schaffen basisdemokratische Strukturen, die für den Übergang zu einer sozialen und ökologisch tragfähigen Gesellschaft nötig sind.

Organisation in Lokalgruppen

Die Pandemie hat die Bedeutung unserer Beziehungen zu denjenigen gezeigt, mit denen wir unser Leben teilen.

Schliessen wir uns also zuerst dort zusammen, wo wir unseren Alltag verbringen und formulieren wir Vorschläge und Forderungen zu gemeinsamen Anliegen. Nur wenn wir uns austauschen und unser Zusammenleben reflektieren, können wir uns von intersektional diskriminierenden Hierarchien und Verhaltensmustern befreien.

Organisieren wir uns in unseren Nachbarschaften, an unseren Arbeitsplätzen oder Ausbildungsorten in lokalen Gruppen, um die für die gewünschten Veränderungen notwendigen Alternativen auszuarbeiten und aufzubauen.

Strike for Future

Mit dem Strike for Future nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand und tragen unsere Forderungen auf die Strasse. Wir weigern uns, noch länger auf Antworten der Regierung zu warten. Die Klimakrise ist global und kennt keine Grenzen... Wir auch nicht! Deshalb solidarisieren wir uns mit öko-sozialen Bewegungen in allen Erdteilen und kämpfen mit ihnen für eine lebenswerte Zukunft für alle!

Organisieren wir uns in der Schule und am Arbeitsplatz, im Alltag und in unserer Freizeit: Unser Streik wird uns in eine ebenso nachhaltige wie großartige Zukunft führen - ökologisch, sozial, feministisch und antirassistisch!

WAS GESCHIEHT AM 21. MAI IN GRAUBÜNDEN ?

Überall im Kanton Graubünden finden an diesem Tag Aktionen statt. Wenn die Corona-Situation es erlaubt, werden wir in Chur den ganzen Tag auf dem Alexanderplatz sein. Dort gibt es Infostände von verschiedenen Organisationen, Workshops, Konzerte und vieles mehr. Um 17.00 Uhr versammeln wir uns für einen Demozug durch die Stadt.

Handeln statt Hoffen. Die Klimabewegung ruft zum grossen Klimaaktionstag auf! Am 21. Mai 2021 findet schweizweit der «Streik für die Zukunft» statt – mit dem Ziel, zur gesamtgesellschaftlichen Klimabewegung zu werden und somit gemeinsam den dringend nötigen Wandel herbeizuführen. Zusammen mit verschiedenen Organisationen wird auch in ganz Graubünden den ganzen Tag lang ein Programm organisiert. Ab 10.00 Uhr werden auf dem Alexanderplatz in Chur verschiedene Infostände und Workshops organisiert und um 17.00 Uhr findet eine bewilligte Demo durch Chur statt.

WAS GESCHIEHT AM 21. MAI IN GRAUBÜNDEN ?

Überall im Kanton Graubünden finden an diesem Tag Aktionen statt. Wenn die Corona-Situation es erlaubt, werden wir in Chur den ganzen Tag auf dem Alexanderplatz sein. Dort gibt es Infostände von verschiedenen Organisationen, Workshops, Konzerte und vieles mehr. Um 17.00 Uhr versammeln wir uns für einen Demozug durch die Stadt.

Handeln statt Hoffen. Die Klimabewegung ruft zum grossen Klimaaktionstag auf! Am 21. Mai 2021 findet schweizweit der «Streik für die Zukunft» statt – mit dem Ziel, zur gesamtgesellschaftlichen Klimabewegung zu werden und somit gemeinsam den dringend nötigen Wandel herbeizuführen. Zusammen mit verschiedenen Organisationen wird auch in ganz Graubünden den ganzen Tag lang ein Programm organisiert.

Klimaschutz JA!

Klimaschutz heisst Ja zum revidierten CO2-Gesetz. Alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) handeln gemeinsam. Wer künftig wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Firma. Das ist fair, schafft Arbeitsplätze und die Schweiz wird unabhängiger von Erdöl-, Gas- und Kohleimporten.

Bundesrat, Parlament, fast alle Parteien, führende Klimawissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die Wirtschaft, über 100 Klimaschutz-Organisationen und engagierte Menschen aus allen Regionen der Schweiz sagen:

JA – Gemeinwohl steht über Sonderinteressen: Wir handeln gemeinsam und fair.
JA – Clevere Massnahmen jetzt ergreifen lohnt sich. Abwarten wird teuer und riskant.
JA – Saubere Luft, weniger Lärm: Klimaschutz ist gut für unsere Gesundheit.

Schütze Wasser, Boden & Gesundheit: 2xJA

Ein breites Komitee lancierte die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Träger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.

Mit 2xJA am 13. Juni leisten wir einen Beitrag für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, die Erholung der Artenvielfalt statt Insekten- und Artensterben und für gesunde Lebensmittel ohne Pestizidrückstände und Antibiotikaresistenzen. Wir schützen sowohl unsere eigene Gesundheit wie auch die Natur.